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Mittwoch, 14. Januar 2026

Niemals Allein! - Immer Gemeinsam!

Statement des Landesvorstandes der Linken Sachsen zum kommenden Demonstrationsgeschehen in Connewitz

Am 27. Dezember des vergangenen Jahres veröffentlichte die Gruppe „Lotta Antifascista“ im
Netz in Bild und Text einen Aufruf für eine Demonstration unter dem Motto „Antifa heißt Free
Palestine“ am 17. Januar in Leipzig-Connewitz. Im Aufruf wurde von Angriffen auf erkennbar
palästinasolidarische Menschen in Connewitz berichtet. Zugleich wurden als Schuldige
pauschal „Zionist*innen“, „Staatsräsonler“ und „Israel-Fetischist*innen“ ausgemacht, gegen die
sich die geplante Demonstration richte. 

Am Tag darauf wurde ein weiterer Aufruf von den
Gruppen „Handala Leipzig“, „Palästina Aktionsbündnis Leipzig“, „Students for PalestineLeipzig“und „Migrantifa Leipzig“ veröffentlicht, der auch von „Lotta Antifascista“ verbreitet wurde. Im weiteren Verlauf haben auch die BAG Palästinasolidarität, die AG Palästinasolidarität Dresden und der SDS Leipzig den Aufruf beworben. Er enthielt die Behauptung, der Stadtteil Connewitz sei kein „antifaschistisches Viertel“, sondern eine „rassistische No-Go-Zone“. Verantwortlich gemacht wurden „Antideutsche“, die in staatlichen und kulturellen Institutionen „Kriegspropaganda“ betrieben oder als „zionistische Schlägerbanden“ auf den Straßen Jagd auf palästinasolidarische Menschen machten. Als Feinde wurden namentlich unsere Stadträtin und Landtagsabgeordnete Jule Nagel, das mit der Linken verbundene Projekt linXXnet und das Jugendzentrum Conne Island markiert.

Die sächsische Linke ist solidarisch mit allen Gruppen und allen Kundgebungen, die gegen die Kriegsverbrechen und die völkerrechtswidrige Besatzungspolitik der israelischen Regierung, für die Rechte der Palästinenser:innen und für einen gerechten Frieden eintreten, der die Sicherheit und politische Selbstbestimmung sowohl der palästinensischen als auch der israelischen Bevölkerung garantiert. Wir verurteilen jede Form von Gewalt gegen Menschen, die sich friedlich für die Sache der Palästinenser:innen einsetzen. Um diese Sache geht es aber in den genannten Aufrufen nicht. Sie tragen auch nichts zu einer solidarischen Diskussion teilweise unterschiedlicher politischer Perspektiven in der gesellschaftlichen Linken bei. Sie verfolgen vielmehr den Zweck, durch Lügen und Verdrehungen simple Feindbilder zur produzieren, Menschen einzuschüchtern und die eigene Ideologie doktrinär als die einzig wahrhaft „linke“ und „antifaschistische“ durchzusetzen. 

Wir verurteilen insbesondere, dass unsere Genossin Jule Nagel und die im linXXnet tätigen Genoss:innen verunglimpft und bedroht werden. 
Die jüngsten Angriffe stehen in einer Reihe von Versuchen, unter dem Vorwand der 
„Palästinasolidarität“ unsere Partei zu spalten und ihr einen Kurs aufzuzwingen, der unseren 
programmatischen Grundsätzen widerspricht.

Wirkliche Solidarität mit den Menschen in Palästina ist für uns als Linke selbstverständlich. Wir treten ein „für eine friedliche Beilegung des Nahostkonfliktes im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung und damit die völkerrechtliche Anerkennung eines eigenständigen und lebensfähigen palästinensischen Staates auf der Basis der Resolutionen der Vereinten Nationen.“ So sagt es unser Grundsatzprogramm. 

Freitag, 3. Januar 2025

Einladung zur Videokonferenz des Landesvorstandes am 10.01.2025

 Tief einatmen für das neue Jahr und den Wahlkampf


Die Linke Sachsen
Bild mit Hilfe von Copilot

Die Einladungen für die Beratungen des Landesvorstandes erfolgen laut Beschluss B 9-011 über den Infoverteiler des Landesverbandes.
Interessierte Mitglieder können als Gäste an den Beratungen teilnehmen und sind herzlich willkommen. Bitte gebt uns dazu eine kurze Info, damit wir euch Zugang zu den Unterlagen geben können.

Liebe Landesvorstandsmitglieder, liebe Genoss*innen,
im Auftrag der beiden Landesvorsitzenden und der Landesgeschäftsführung lade ich euch herzlich zur Videokonferenz des Landesvorstandes am 10. Januar 2025 um 17 Uhr ein.

Die vorläufige Tagesordnung sieht wie folgt aus:
- aktuelle Informationen
- Vorbereitung LVV: Kandidaturen & Wahlverfahren
- „Klassentreffen“
- Vorbereitung Bundesparteitag am 18.1.
- Tagungsobjekt Landesparteitag im Juni

Bitte nutzt für die Teilnahme folgenden Link: https://bbb.dielinke-sachsen.de/b/die-mkv-t0v
Die Nummer für die telefonische Teilnahme ist die 0351 - 89 67 24 97 und die hierfür benötigte PIN: 13923.

Gebt uns bitte Bescheid, wenn ihr (Landesvorstandsmitglieder) nicht teilnehmen könnt bzw. weitere Punkte besprechen wollt.

Liebe Grüße
Jule

Donnerstag, 10. Oktober 2024

Einladung zur gemeinsamen Videokonferenz von Landesvorstand und Landtagsfraktion

 Am 25.10.2024, 17:00

Die Einladungen für die Beratungen des Landesvorstandes erfolgen laut Beschluss B 9-011 in der laufenden Wahlperiode über den Infoverteiler des Landesverbandes. Interessierte Mitglieder können als Gäste an den Beratungen teilnehmen und sind herzlich willkommen. Bitte gebt uns dazu eine kurze Info, damit wir euch die Unterlagen zusenden können.

Liebe Genoss*innen,

im Auftrag der beiden Landesvorsitzenden und der Landesgeschäftsführung lade ich euch herzlich zur gemeinsamen Videokonferenz des Landesvorstandes mit der Landtagsfraktion am 25. Oktober 2024 um 17:00 Uhr ein.

Die vorläufige Tagesordnung der gemeinsamen Beratung sieht wie folgt aus:

  • Aktuelles
  • Fortsetzung Auswertung Landtagswahl / Partei- & Bürostrukturen
  • Auswertung Bundesparteitag
  • Aufgaben/Schwerpunkte für 2025

Die vorläufige Tagesordnung des Landesvorstandes sieht wie folgt aus:

  • Zwischenbericht zur Umsetzung C.2. des LPT
  • Vorbereitung Bundestagswahlkampf
  • Quartalsbericht Finanzen
  • Terminplanung 2025
  • Ausschreibung Wahlkampfunterstützung Bundestagswahl 2025
  • Personalvorschlag für Vertrauenspersonen (Wahl auf dem LPT)
  • Info aus den Räten, Kommissionen und AGs
  • Verschiedenes
  • ggf. geschlossene Sitzung: Aktueller Stand zum Schiedsverfahren der LAG Sorb*innen

Bitte nutzt für die Teilnahme folgenden Link: https://bbb.dielinke-sachsen.de/b/die-mkv-t0v
Die Nummer für die telefonische Teilnahme ist die 0351 - 89 67 24 97 und die hierfür benötigte PIN: 13923.

Gebt uns bitte Bescheid, wenn ihr (Landesvorstandsmitglieder) nicht teilnehmen könnt bzw. weitere Punkte besprechen wollt.

Liebe Grüße

Josephine

-- 
Die Linke Landesverband Sachsen
Cottaer Str. 6c
01159 Dresden

Tel.: 0351 85 32 70
Fax:  0351 85 32 720

www.dielinke-sachsen.de

Freitag, 17. Februar 2023

Russische Truppen raus aus der Ukraine - Verhandlungen statt Panzer

Mitgliederbrief des Landesvorstandes

Liebe Genoss*innen,

am 24. Februar jährt sich der Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine. Millionen Menschen sind auf der Flucht, Hunderttausende haben bereits ihr Leben verloren. Wir stehen zum Selbstverteidigungsrecht der Ukraine und fordern den sofortigen Rückzug der russischen Truppen. Zugleich muss die Bundesregierung die Eskalationsspirale durchbrechen, es braucht zivile Alternativen zur Militarisierung und Aufrüstung, wie sie der brasilianische Präsident Lula bereits vorgeschlagen hat. Um Druck aufzubauen, müssen gezielte Sanktionen gegen Putins Machtbasis endlich konsequent genutzt werden.

Dass einige Vertreter von Bundesregierung und Medien einfach alle, die vor einer weiteren Eskalation warnen und diplomatische Initiativen fordern, öffentlich denunzieren, ist Ausdruck einer Verrohung der öffentlichen Debatte. Das schadet einer nötigen demokratischen Diskussion und dem Nachdenken über Auswege aus dem Krieg. Unsere Gesellschaft braucht mehr, nicht weniger Debatte über zivile Alternativen. Wir stehen dabei für eine Friedenspolitik, die Demokratie und Völkerrecht verpflichtet ist und sich klar gegen rechts abgrenzt.

Wir haben uns gemeinsam mit den Landesvorsitzenden und dem Parteivorstand beraten, wie wir an diesem Tag die Stimmen, die Putin stoppen wollen und für eine diplomatische Lösung und ein baldiges Ende des Krieges gegen die Ukraine eintreten, stärken können. Der Parteivorstand hat am 12. Februar 2023 und am 16. Februar 2023 beschlossen, am Wochenende um den Jahrestag zu Protesten für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen, gegen den Angriffskrieg Russlands sowie gegen das Aufrüstungsprogramm der Bundesregierung aufzurufen. Vielerorts werden Kundgebungen organisiert, vielerorts schließt sich DIE LINKE demokratischen Bündnissen an und nimmt an gemeinsamen Demonstrationen zum Jahrestag teil. Dazu wollen wir euch mit Materialien unterstützen.

Weitere Materialien und Positionen findet ihr auf unserer Themenseite https://www.die-linke.de/themen/frieden/

Mit solidarischen Grüßen,
Janine Wissler, Martin Schirdewan und Tobias Bank

Samstag, 20. November 2021

Einladung zur online-Beratung des Landesvorstandes

03. Dezember 2021: https://bbb.dielinke-sachsen.de/b/die-mkv-t0v

Liebe Landesvorstandsmitglieder, liebe Genoss*innen,

im Auftrag der beiden Landesvorsitzenden und der Landesgeschäftsführung lade ich euch herzlich zur Videokonferenz des Landesvorstandes am 3. Dezember 2021 um 17 Uhr ein. Dieser Termin war ursprünglich als gemeinsame Beratung mit der Landtagsfraktion geplant, diese kann aber aufgrund von Terminumstellungen leider nicht teilnehmen.

Die vorläufige Tagesordnung sieht wie folgt aus:

  • Aktuelle Debatte
  • Beschluss Geschäftsordnung des Landesvorstandes
  • Themenbereiche / Arbeitsschwerpunkte der Landesvorstandsmitglieder
  • Vorbereitungen Kommunalwahlen: erster Zeitplan, Kandidaturen usw.
  • Beschluss Delegiertenschlüssel LandesseniorInnenkonferenz
  • Auswertung Landesparteitag: Umsetzung der Beschlüsse des Landesparteitages
  • Arbeitsplanung Landesvorstand für 2022
  • Informationen aus den Räten und Konferenzen
  • Neubesetzung der Stellen in der Kommission Politische Bildung beim Bund
  • Sonstiges

Gebt uns bitte Bescheid, wenn ihr weitere Punkte besprechen wollt bzw. wenn ihr nicht teilnehmen könnt.

Durch Beschluss F.10. des Landesparteitages finden Videokonferenzen des Landesvorstands nun über BigBlueButton statt, da hier eine telefonische Teilnahme möglich ist.

Bitte nutzt für die Teilnahme folgenden Link: https://bbb.dielinke-sachsen.de/b/die-mkv-t0v

Solltet ihr telefonisch teilnehmen wollen, gebt uns bitte eine kurze Rückmeldung. Die Telefonnummer für die telefonische Teilnahme ist die 0351-89672497, der hierfür benötigte PIN steht jedoch erst kurz vor Sitzungsbeginn zur Verfügung; wir lassen euch diesen dann dementsprechend zukommen.

Des Weiteren möchten wir euch gerne noch auf eine Stellenausschreibung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Leipzig aufmerksam machen: https://gleft.de/4u1

Liebe Grüße

Josephine Bittner, Gremienarbeit/Veranstaltungen

Donnerstag, 19. November 2020

Beschluss des Landesvorstandes: Unvereinbarkeit von "Querdenken" und DIE LINKE.Sachsen vom 13.11.2020

Darüber müssen wir dringend nachdenken

Der Landesvorstand der LINKEN Sachsen erklärt öffentlich die Unvereinbarkeit einer Beteiligung an Veranstaltungen, Demonstrationen oder Aktionen der „Querdenken“-Bewegung mit den Zielen des Erfurter Programms unserer Partei. Anlagen: - politische Botschaft: Wer mit Querdenken anbandelt, hat den Boden des Erfurter Programms verlassen. 

Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit: Veröffentlichung im Internet (www.dielinke-sachsen.de) 

weitere Maßnahmen: • DIE LINKE. Sachsen organisiert so schnell wie möglich eine öffentliche Veranstaltung zum Thema. Eine Kooperation mit der Landtagsfraktion soll hierfür angefragt werden. • Erstellung einer Publikation zum Thema auf der Seite des Landesverbandes Sachsen

In der heute eingegangenen Veröffentlichung durch die Landesgeschäftsführerin Janina Pfau  heißt es:

"Am 7. November 2020 kam es in Leipzig zur - vorhersehbaren - Eskalation einer Demonstration von Corona-Leugner*innen auf dem Augustusplatz in Leipzig. Eine Melange aus rechten Verschwörungsideolog*innen, Esoteriker*innen und harten Neonazis missachtete systematisch die Hygieneauflagen, so dass die Versammlung nach zweieinhalb Stunden aufgelöst wurde. In der Folge eskalierte die Situation, Neonazi-Hools durchbrachen Polizeiketten und griffen Journalist*innen und Polizeibeamt*innen an. Dies war nicht das erste Mal, dass eine solche Demonstration in Sachsen Zehntausende mobilisiert hat. Eine solche Mobilisierung ist jedoch alles andere als ein Grund zur Freude: hört man sich die Redebeiträge an, so wird schnell klar, dass hier Feinde der Demokratie ihre autoritären Ideen propagieren, dass Reichsbürger*innen ihre völkischen Vorstellungen auf großer Bühne verkaufen und verschwörungsgläubige QAnon-Anhänger*innen ihre Mär von verschleppten Kindern artikulieren. Unter den Teilnehmenden sind selbstverständlich nicht alles Nazis, Rassisten und Schwurbler. Wer sich aber an solch einer Bewegung beteiligt, nimmt es mindestens billigend in Kauf, sich mit diesen gemein zu machen."

Donnerstag, 19. März 2020

Einladung zum Landesvorstand

Videokonferenz vorgesehen

Die Einladungen für die Beratungen des Landesvorstandes erfolgen laut Beschluss B 7-003-1 in der laufenden Wahlperiode über den Infoverteiler des Landesverbandes. Interessierte Mitglieder können als Gäste an den Beratungen teilnehmen und sind herzlich willkommen.

Liebe Vorstandsmitglieder, liebe Genoss*innen,

im Auftrag der Vorsitzenden und der Geschäftsführung lade ich euch ganz herzlich zu nächsten Beratung des Landesvorstandes am 3. April 2020 um 17 Uhr ein. Aus gegebenem Anlass werden wir eine Videokonferenz durchführen, für die ihr rechtzeitig vorher Zugangsdaten erhaltet.

Auf der vorläufigen Tagesordnung stehen folgende Punkte:

  • Aktuelle Debatte: Corona
  • Auswertung Frauentag & One Billion Rising
  • Umsetzung der Beschlüsse des 15.LPT, 2. Tagung
  • 100-Tage-Bilanz des Landesvorstandes - zweite Lesung
  • Vorbereitung Bundesparteitag: Antragsberatung
  • Unterstützung OB-Wahl Zwickau
  • Information zur Vereinbarung mit den Bundestagsabgeordneten
  • Entscheidung zum Gutachten der VULKAN GmbH für Zuschuss an SV Chemnitz
  • Information aus den Räten:
    • Mitgliederrat
    • Rat Politische Bildung: Rückholung B 7-055 & neuer Formulierungsvorschlag
    • Landesforum ARBEIT: Einberufung des ersten Treffens (29.5., 17 - 21 Uhr)
  • Wie weiter mit der Strukturdebatte?
  • Schreiben von Dorothea Wolff & Lars Stöckner / Information linksjugend Dresden
  • Sonstiges
Bitte gebt Bescheid, wenn ihr weitere Punkte besprechen möchtet oder nicht an der Beratung teilnehmen könnt.

Liebe Grüße
Juliana Schielke

Veranstaltung / Organisation / Wahlen
DIE LINKE. Landesverband Sachsen
Kleiststraße 10a
01129 Dresden
Tel: 0351 - 853 27 24
Fax: 0351 - 853 27 20

Montag, 10. Februar 2020

Solidarität mit den Genoss*innen in Thüringen

Beschluss des Landesvorstandes vom 7. Februar 2020

Der Landesvorstand der LINKEN Sachsen

 solidarisiert sich mit den Genoss*innen in Thüringen,
 unterstützt die bundes- und landesweiten Proteste gegen die Wahl Kemmerichs,
 wird im Falle von Neuwahlen den erneuten Wahlkampf in Thüringen für ein Parlament ohne Faschist*innen unterstützen.

Begründung: In Thüringen wurde am 5. Februar 2020 zum ersten Mal ein Ministerpräsident mit den Stimmen der AfD gewählt. Dies erinnert an die Zeit der späten Weimarer Republik. Vor 90 Jahren, am 23. Januar 1930, kam in Thüringen die sogenannte Baum-Frick-Regierung an die Macht. Es war die erste Landesregierung mit NSDAP-Beteiligung in der Weimarer Republik. Mit dem
späteren Reichsinnenminister Wilhelm Frick begann in Thüringen die Machtergreifung der Nationalsozialisten.

Auch wenn die AfD nicht direkt an der Regierung beteiligt ist, ist es ein klarer „Dammbruch”. Wiederholt haben CDU und FDP auf Bundes- und Landesebene jede Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. In Thüringen wurden diese Beteuerungen und Beschlüsse bereits mit der Wahl des Ministerpräsidenten gebrochen. Die Stimmen der AfD für Thomas Kemmerich sind kein Zufall. Herr Kemmerich hat sich mit den Stimmen einer Partei zum Ministerpräsidenten wählen lassen, deren Vorsitzender in der Öffentlichkeit gegen die Grundprinzipien der Demokratie verstößt und die seine nationalistische und demokratiefeindliche Haltung unterstützt. Das können wir nicht unwidersprochen hinnehmen.

Montag, 8. April 2019

DIE LINKE. Sachsen bereitet sich auf VertreterInnen-Versammlung vor

Landesvorstand mit Personalvorschlag

DIE LINKE. Sachsen 
Pressedienst  14/2019

DIE LINKE. Sachsen wählt am kommenden Wochenende auf einer LandesvertreterInnen-Versammlung (LVV) in Leipzig ihre Landesliste für die Landtagswahl. Bevor am Dienstag, dem 9. April, der Landesvorstand gemeinsam mit Landesrat, Kreisvorsitzenden, Fraktionsvorstand und Spitzenkandidat tagt und einen detaillierten Vorschlag für die Plätze bis Listenplatz 20 vorschlägt, wurde heute der Personalpool von Landesvorstand und Spitzenkandidat vorgestellt.

Am Freitag, dem 5. April 2019, hat der Landesvorstand gemeinsam mit Spitzenkandidat Rico Gebhardt 15 Personen für die Listenplätze 6 bis 20 vorgeschlagen. Dieser Vorschlag dient als Grundlage für die gemeinsame Beratung von Landesvorstand, Landesrat, Kreisvorsitzenden, Fraktionsvorstand und Spitzenkandidat am morgigen Dienstag, die den abschließenden Vorschlag beschließen muss.

Der Vorschlag umfasst folgende Personen (keine Reihung, alphabetische Sortierung nach Vornamen):
  •  Anna Gorskih (Jugendverband)
  • Antonia Mertsching (KV Görlitz)
  • Janina Pfau (KV Vogtland)
  • Kerstin Köditz (KV Westsachsen)
  • Luise Neuhaus-Wartenberg (KV Nordwestsachsen)
  • Marion Junge (KV Bautzen)
  • Uta Knebel (KV Meißen)
  • Alexander Weiß (KV Zwickau)
  • André Schollbach (SV Dresden)
  • Franz Sodann (SV Leipzig)
  • Lutz Richter (KV Sächs. Schweiz – Osterzgebirge)
  • Marco Böhme (SV Leipzig)
  • Mirko Schultze (KV Görlitz)
  • Nico Brünler (SV Chemnitz)
  • Paul Hösler (Jugendverband)
Bereits zuvor war in einem Basisdemokratischen Mitgliederentscheid Rico Gebhardt mit 88,7 % der abgegebenen gültigen Stimmen als Spitzenkandidat nominiert worden.
  • Platz 1: Rico Gebhardt (KV Erzgebirge)
Gemeinsam mit dem Landesvorstand hatte Rico Gebhardt bereits im März ein Kernteam für vier ihm folgenden Plätze vorgeschlagen und dabei auf vier Frauen gesetzt:
  • Platz 2: Susanne Schaper (SV Chemnitz)
  • Platz 3: Antje Feiks (KV Erzgebirge)
  • Platz 4: Sarah Buddeberg (SV Dresden)
  • Platz 5: Marika Tändler-Walenta (KV Mittelsachsen)
Damit befinden unter den bisher insgesamt 20 Vorgeschlagenen mindestens je eine Kandidatin/ein Kandidat aus jedem Kreisverband. Weiterhin sind zwei Nominierte des Jugendverbandes berücksichtigt. Insgesamt befinden sich sechs KandidatInnen auf dem Vorschlag, die dem Landtag in dieser Legislatur noch nicht angehören. 11 der 20 vorgeschlagenen sind Frauen.

Landesvorsitzende Antje Feiks kommentierte die Personalfindung im sächsischen Landesverband der Partei mit den Worten: „Der VertreterInnenversammlung wird am Ende ein ausgewogener Vorschlag vorliegen. Diese hat jedoch das abschließende Wort. Wir haben im Land so viele gute Kandidatinnen und Kandidaten, dass wir auch locker eine mehr als 40-köpfige Fraktion mit ausgezeichnetem Personal ausstatten könnten.“

Informationen zur LVV
  • Am Wochenende vom 13. bis 14. April 2019 tritt die LandesvertreterInnenversammlung (LVV) von DIE LINKE. Sachsen zur Wahl der Landesliste zur Landtagswahl zusammen.
  • Ort der Tagung ist das Congress Center Leipzig, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. Informationen zur LVV finden Sie hier: http://gleft.de/2Nx

Sonntag, 20. Januar 2019

Öffentlichkeitsarbeit sollte vor allem aktuell und aktiv sein

Auf die Webseite DIE LINKE.Sachsen geblickt


Anfrage an den
Landesvorstand

Das wundert mich: heute ist der 20. 01. 2019 und der letzte Eintrag auf der Webseite des Landesverbandes DIE LINKE.Sachsen erfolgte am 07. Dezember 2018, also vor 6 Wochen. 

In der aktuellen Terminliste wird nur der 05.05. (?) bis ins Jahr 2023 angezeigt. Es gibt keine Festtags- und Neujahrsgrüße. Historische Ereignisse (wie z.B. der 100. Jahrestag der Ermordung von Karl und Rosa) stehen nicht zur Debatte. Aktuelle Hinweise für das Wahljahr 2019 fehlen noch immer. 

Wurde diese Webseite vielleicht still gelegt, oder ...?

G. Dietmar Rode, Radebeul

Dienstag, 13. März 2018

Wir müssen an uns arbeiten!

Zur basisdemokratischen Beteiligung zur Landtagswahl 2019

Liebe Genossinnen und Genossen,

ist es zu früh, sich 18 Monate vor einem Wahlgang (partei-)öffentlich mit dem Verfahren zur Findung von Spitzenpersonal und inhaltlichen Schwerpunkten zu beschäftigen? Wir denken: Nein. Der Landesvorstand hat auf seiner Sitzung am vergangenen Freitag die Weichen gestellt. Wer auch immer SpitzenkandidatIn zur Landtagswahl werden will, der oder diejenige muss sich dem Votum der Mitgliedschaft unterwerfen. Der gesamten Mitgliedschaft, wohlgemerkt. Wir wollen einen Mitgliederentscheid über die Spitzenkandidatur und eine Mitgliederbefragung zu der inhaltlichen Schwerpunktsetzung für die Landtagswahl. Warum?

Zum einen: Wir sind der Überzeugung – und mit dieser Überzeugung sind wir angetreten –, dass die vornehmliche Herausforderung für uns als Partei darin besteht, sie als Mitgliederpartei neu aufzustellen. Wir wollen Formen der direktdemokratischen Beteiligung leben, wollen Räume des offenen, angstfreien Austauschs auf Augenhöhe schaffen. Wollen die Kompetenzen, die Überzeugungen, die Stimme aller Mitglieder in unsere Überlegungen mit einfließen lassen. Wir wollen, dass die Partei ringt um die besten Ideen, die beste Aufstellung. Und aus diesem Ringen heraus geeint und schlagkräftig in die kommenden Wahlkämpfe zieht.

Die politische Situation im Freistaat hat sich mit dem Erstarken der AfD, der Abspaltung der Blauen und mehr noch mit einer Neuaufstellung der CDU grundlegend geändert. Das heißt für uns: wir müssen an uns arbeiten, ergebnisoffen und im Sinne der Stärkung der Gesamtpartei. Ein erster Schritt war die organisatorische Weichenstellung. Nun geht es an die inhaltliche Weichenstellung. Sachsen braucht eine starke humanistische, sozialistische Partei, die Mut hat, wieder für die Etablierten Undenkbares zu fordern. Die den Mut hat, das politische Klein-Klein hinter sich zu lassen.

Wer auch immer gedenkt, die sächsische LINKE in den Wahlkampf führen zu wollen, muss sich dessen bewusst sein. Er oder sie muss wissen: In diesem Verfahren gibt es keine „geborenen“ KandidatInnen, keine Vorentscheidung im Hinterzimmer und kein Heben auf das Schild. Es gibt nur die Chance, der Partei – der gesamten Partei – die eigenen Ideen zu unterbreiten, für Zustimmung zu werben und zu überzeugen. Von eingeübten Riten muss man sich verabschieden. Die Gelegenheit, sich der Basis zu stellen, werden wir allen Kandidierenden bieten. Auf 13 Regionalkonferenzen – in jedem Kreis, in jeder kreisfreien Stadt – werden wir, sofern der Landesparteitag im August den Weg frei macht für den Mitgliederentscheid, den GenossInnen der Basis die Gelegenheit geben, sich von den Kandidierenden zu überzeugen, kritisch nachzuhaken und sich einzubringen. Wir werden das verbinden mit der Verständigung über die Schwerpunkte unserer Arbeit im Landtagswahlkampf. Und schließlich werden wir entscheiden. Gemeinsam.

Der Landesvorstand hat die Weichen gestellt: Die Basis hat die Stimme. Wir werben darum, dass dieses und genau dieses Verfahren unser Weg zur Landtagswahl 2019 wird. Aus Respekt vor jeder einzelnen Genossin, vor jedem einzelnen Genossen.

Es grüßen euch herzlich

Antje Feiks
Landesvorsitzende

Thomas Dudzak
Landesgeschäftsführer

Montag, 12. März 2018

Landtagswahl 2019

Landesvorstand stellt Weichen für Mitgliederentscheid über Spitzenkandidatur

Der Landesvorstand der sächsischen LINKEN hat sich auf seiner letzten Sitzung am Freitagabend in Dresden für einen Mitgliederentscheid über die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl 2019 ausgesprochen. Er folgte damit dem Vorschlag von Landesvorsitzender und Landesgeschäftsführer. So beauftragte der Landesvorstand die Erarbeitung eines Wahl- und Aufstellungsverfahrens für die Landtagswahl, welches nicht nur einen Mitgliederentscheid über die Spitzenkandidatur, sondern auch eine Mitgliederbefragung über die inhaltliche Schwerpunktsetzung für den Wahlkampf vorsehen soll. Folgt der Landesparteitag am 25. August dem Vorschlag, sind alle Mitglieder der sächsischen LINKEN dazu aufgerufen, sich im Oktober und November an der inhaltlichen und personellen Debatte zu beteiligen und damit direkt über das Auftreten der Partei im Wahlkampf mitzuentscheiden.

Dazu erklärt Antje Feiks, Landesvorsitzende der sächsischen LINKEN: 

„Ich habe meine Kandidatur zur Landesvorsitzenden mit dem Versprechen verbunden, die sächsische LINKE als Mitgliederpartei neu aufzustellen und mehr basisdemokratische Beteiligung unserer GenossInnen zu etablieren. Dass der Landesvorstand mit einmütigem Votum diesem Vorhaben folgt, werte ich als klares Signal, dass dieser Wunsch nach mehr Beteiligung in der Partei breit getragen wird. Mein Wunsch ist es, dass die GenossInnen, die vor Ort unserer Partei ein Gesicht geben und unsere Wahlkampagnen umsetzen, auch direkten Einfluss darauf bekommen, für was sie auf der Straße stehen und kämpfen.“

Thomas Dudzak, Landesgeschäftsführer der sächsischen LINKEN ergänzt: 
„Folgt auch der Landesparteitag dem Vorschlag des Landesvorstandes, werden wir im Oktober und November eine intensive Zeit der inhaltlichen und personellen Vorbereitung auf den anstehenden Landtagswahlkampf erleben. Auf 13 Regionalkonferenzen sollen sich die Mitglieder mit Personal und Inhalt auseinandersetzen. Das Ergebnis der Mitgliederbefragung zur Schwerpunktsetzung im Wahlkampf wird die Grundlage für die Kampagnenplanung und die Erarbeitung des Landtagswahlprogramms bilden. Und mit dem Entscheid werden die Mitglieder unmittelbar bestimmen, wer diese Inhalte im Wahlkampf für unsere Partei vertreten soll. Diese Breite der basisdemokratischen Beteiligung ist mindestens für das sächsische Parteiensystem beispiellos. Es sagt deutlich: Bei uns kommt es auf jede Genossin, auf jeden Genossen an.“

Donnerstag, 18. Januar 2018

Existent ist nur, was wahrnehmbar wird

Seit genau einem Monat ist auf der Webseite des Landesverbandes nichts passiert...

Dabei sollte gerade sie doch das Zentrum unsere Internetkommunikation sein, ohne das auch Facebook, Twitter oder Instagram nicht die erforderliche Wirkung für die Öffentlichkeitsarbeit unserer Partei bringen, sondern Kleingeld bleiben. 

Mit der Neuwahl der Führungsspitze im Landesverband hat da ganz offensichtlich einiges nachgelassen. Keine persönlichen Grüße an die Mitglieder zum Weihnachtsfest, keine Wünsche und Erwartungen für das neue Jahr. 
heutiger Stand, 16:00
http://www.dielinke-sachsen.de/politik/aktuell/


Doch was noch schlimmer ist: keine überzeugenden Orientierungen und Argumente in den heißen politischen Kämpfen der letzten Wochen! Die Deklaration, dass auch bei der LINKEN nach der Bundestagswahl alles neu angedacht und anders werden muss, scheint verkehrt herum verstanden worden zu sein. Inzwischen droht die Gefahr, dass DIE LINKE in den Querelen zur Regierungsneubildungen in Bund und Land sowie in den Arbeitskämpfen zur Bedeutungslosigkeit zermahlen wird, weil sie sich zu wenig aktiv einmischt. Oder haben wir bis zu den nächsten Wahlen noch so viel Zeit?

G. Dietmar Rode
Blogger

Anmerkung: 


Selbst die Ausschreibung zur Stellenbesetzung (siehe oben) ist veraltet, denn die betreffende Stelle soll nach der Pressemitteilung 1_2018 vom 05.01.2018 seit dem 01.01.2018 schon besetzt sein. Oder stimmt das gar nicht? Denn interessanterweise lautet eine Aufgabe innerhalb der Stellenbeschreibung wie folgt: "Website und Blog (Redaktionelle Betreuung, Beratung des Landesvorstandes zu CMS und Webstrategien, Erarbeitung von Webstrategien, Betreuung des Redaktionsnetzwerkes)". Da wird ja wohl noch einiges zu erwarten sein.

Montag, 18. Dezember 2017

Fall SIEMENS

Landesvorstand bringt Vergesellschaftung ins Spiel

Erklärung des Landesvorstandes
Pressemitteilung 52/2017
18. 12. 2017

Öffentlich finanzierte Arbeitsplätze über Bindungsfrist hinaus erhalten/ Übergabe von Unternehmensteilen in MitarbeiterInnenhände prüfen

Auf seiner Sitzung am vergangenen Freitag in Dresden beriet der Landesvorstand der sächsischen LINKEN vor dem Hintergrund der angedrohten Werkschließungen von SIEMENS in Sachsen über eine veränderte Fördermittelpraxis der öffentlichen Hand. In der verabschiedeten Erklärung „Verleihen, beteiligen, vergesellschaften: Öffentliche Förderpraxis im Sinne der Beschäftigten neu denken“ des Landesvorstandes heißt es dazu: 
„Es ist selbstverständlich, dass auch unsere Solidarität den Beschäftigten gehört. Gleichwohl wissen wir, dass Solidaritätsadressen und Absichtserklärungen allein eben keinen einzigen Arbeitsplatz retten werden.“ Was es brauche, sei eine gesellschaftliche Diskussion über Ursachen und alternative Wege, wie Arbeitsplätze, dauerhaft gesichert werden können. Es brauche einen Diskurs darüber, „wie Politik wieder Handlungsfähigkeit erreicht. Denn genau diese ist durch verfehlte Fördermittelpolitik, aber auch durch den Ausverkauf öffentlichen Eigentums auf allen Ebenen abhandengekommen.“ 
„Daher muss die öffentliche Hand überlegen, ob sie es zulässt, dass diese Arbeitsplätze und damit gesellschaftlich geschaffene Werte einfach wegrationalisiert werden, oder besser im öffentlichen Interesse die Vergesellschaftung und Übergabe des unternehmerischen Eigentums forciert werden sollte“, so in der Erklärung weiter. Immer wieder hätten in der Vergangenheit internationale Konzerne trotz guter Auftragslage vor Ort Beschäftigte entlassen und Betriebsteile geschlossen: „Sei es, weil diese nicht mehr zum Konzernportfolio passten, sei es wegen falscher Managemententscheidungen oder zur Steigerung der Profite. Wir schaffen die Rahmenbedingungen und notwendigen finanziellen Unterstützungen, die es ermöglichen, dass solche Werke von den MitarbeiterInnen übernommen und in Selbstverwaltung oder als Genossenschaften fortgeführt werden können.“ 
„Im Grundsatz wollen wir die unmittelbare finanzielle Förderung von Unternehmen auf Darlehen oder Mitarbeiter – oder öffentliche Beteiligungen umstellen“, heißt es in der Erklärung weiter: „Wer öffentliche Gelder will, muss öffentliche Willensbildung und demokratische Entscheidungsprozesse ertragen. Diese Maßnahme mögen in den aktuellen Fällen von Siemens oder Bombardier illusorisch klingen, unmöglich sind sie nicht.“

Die ganze Erklärung mit weiteren Maßnehmen zur Änderung der Fördermittelpraxis finden Sie anbei. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter den angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung. 

Mittwoch, 14. Juni 2017

Aus sächsischer Sicht

Auswertung des Bundesparteitages der LINKEN

Rico Gebhardt,
Antje Feiks
Stefan Hartmann

Der Bundesparteitag hat ein Bundestagswahlprogramm beschlossen, mit dem wir selbstsicher und mutig in den Wahlkampf ziehen können. Dabei ist egal, ob die Presse darüber richten will, ob wir regierungsfähig sind oder nicht. Wir haben immer gesagt, dass wir Wahlkampf mit unseren Positionen machen, deutlich machen, dass nur bei uns die Stimme nicht direkt an das System Merkel geht. Es ging stets darum, zuallererst für eine starke LINKE zu kämpfen. Wir wollten uns zu keinem Zeitpunkt in Konstellationsfragen verrennen, so steht es ja auch in der Wahlkampfstrategie. Dabei bleibt es.

Wir haben die Stimmung auf dem Parteitag als deutlich besser wahrgenommen als auf vergangenen Parteitagen. Delegierte haben nicht wie sonst nur nach Antragsteller*innen abgestimmt, sondern tatsächlich nach Inhalt der Anträge und Änderungsanträge. Hier hat sich die Kultur und das Miteinander deutlich verbessert in eine Richtung, die linken Debatten angemessen ist.

Wir sind mit unseren Kernthemen und deren Konkretheit bis in die Umsetzung hinein, auch öffentlich ‚durchgedrungen‘. So konnten wir deutlich machen, dass unsere Ideen auch umsetzbar sind, entsprechende Umverteilung vorausgesetzt.

Mittwoch, 25. Januar 2017

DIE LINKE.Sachsen verständigt sich über Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl

Presseerklärung


Auf einer gemeinsamen Beratung des Landesvorstands, des Landesrates, der Kreisvorsitzenden und des Fraktionsvorstandes will sich DIE LINKE. Sachsen am Samstag, den 4. Februar 2017 über die Spitzenkandidatur auf der Landesliste zur kommenden Bundestagswahl verständigen.

Um 10.00 Uhr tritt die gemeinsame Beratung im InterCity-Hotel (Wiener Platz 8, 01069 Dresden) zusammen. Gegen 11.00 Uhr steht die Wahl der/des SpitzenkandidatIn auf der Tagesordnung. Der Landesvorsitzende Rico Gebhardt wird die Parteivorsitzende Katja Kipping als Spitzenkandidatin vorschlagen. 


Dienstag, 18. Oktober 2016

Stellenausschreibung

Buchhaltung im Landesvorstand

Liebe Genoss*innen,

in der Anlage findet ihr den Umlaufbeschluss des gf. Landesvorstandes zur Stellenausschreibung unserer Buchhaltungsstelle in der Wahlfabrik.
Wir bitten um Weiterleitung an interessierte und geeignete Menschen.

Vielen Dank und LG
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Doreen Marz-Schäffner
Assistentin


DIE LINKE. Sachsen
Kleiststraße 10a
01129 Dresden

Tel.:   0351 - 853 27 0
Fax:   0351 - 853 27 20
Mail:  
kontakt@dielinke-sachsen.de

Freitag, 5. August 2016

Mitgliederinfo

Gewerkschaftshaus, Schützenplatz 14/Foto: wikipedia
Konferenz „Was zu tun ist – Wie stellen wir uns als LINKE Sachsen auf? Erste Debatte zur Vorbereitung der Bundestagswahl 2017 und der Landtagswahl 2019"

Liebe Genossinnen und Genossen,

der 13. März 2016 war kein guter Tag für uns LINKE. Wir haben bei allen Wahlen schmerzlich verloren bzw. konnten unsere Ergebnisse nur in urbanen Räumen ausbauen. Wahlziele wurden nicht erreicht – in keinem der wahlkampfführenden Landesverbände. Daraus ergibt sich innerparteilich verständlich Sorge, teilweise sogar Angst – vor allem aber Redebedarf.

Nun könnte man Schuldzuweisungen treffen und viel über Versäumtes und Vergangenes reden. Schuldzuweisungen sind nicht der richtige Weg. Alles andere soll und muss eine Rolle spielen. Allerdings ist es wichtiger, dass wir im Landesverband einen strukturierten Debattenprozess führen, wie wir uns selbst aufstellen wollen für die anstehenden Wahlen, aber auch als Partei.

Auch wir als Landesverband sind seit Jahren in keiner einfachen Situation. Auch bei uns tobt ein Richtungsstreit, der oftmals umschrieben wird mit: „Wir müssen mehr Oppositionspartei sein.“ Anderseits wird gefordert: „Wir müssen mehr Gestaltungspartei sein.“ Sind beide Ansprüche überhaupt vereinbar, was bedeuten sie im Konkreten? Heterogenität und Pluralismus dürfen nicht zur Phrase verkommen, sondern müssen gelebt werden. Wie stellen sich das alle Beteiligten vor? Wie geht man mit Widersprüchen um – eher abwertend oder wertschätzend? Diesen Fragen wollen wir uns annähern.

Weiterhin wollen wir uns damit beschäftigen, wie wir im ländlichen Raum erlebbar bleiben, denn dort sind die Einbußen an Wähler*innenstimmen in den letzten Jahren am empfindlichsten gewesen. Wie gewinnen wir dort die Menschen für uns zurück, die unsere Positionen, vielleicht sogar unsere Haltung teilen?

Schlussendlich geht es auch um unsere innerparteiliche Verfasstheit. Debattenprozesse verändern sich und sind aus Sicht des Landesvorstandes immer schwerer zu organisieren. Von Debattenkultur und –struktur sind wir weit entfernt. Wenn wir erfolgreich in die Wahlkämpfe gehen wollen, ist es geboten, dass wir uns nicht bei Debatten gegenseitig zerfleischen und in Schach halten und ein System etablieren, welches Gewinner*innen und Verlierer*innen produziert. Es ist und bleibt nach Auffassung des Landesvorstandes, dass jeder*r, die oder der sich unserem Programm verpflichtet fühlt, einen Platz in unserer Partei hat und Wertschätzung erfährt. Dabei wollen wir auch darüber reden, wie eine breitere Beteiligung mit welchen Instrumenten sichergestellt werden kann, denn gerade unsere nicht so langjährigen Mitglieder bzw. auch all jene, die nicht in Gremien sitzen, haben ein Recht an Entscheidungen aktiv teilnehmen zu können.

Im Auftrag des Landesvorsitzenden Rico Gebhardt und der Landesgeschäftsführerin Antje Feiks möchte ich euch ganz herzlich am 27.08.2016 ab 10 Uhr zur Konferenz „Was zu tun ist – Wie stellen wir uns als LINKE Sachsen auf? Erste Debatte zur Vorbereitung der Bundestagswahl 2017 und der Landtagswahl 2019.“ in das Gewerkschaftshaus, Schützenplatz 14, 01067 Dresden einladen.

Anbei findet ihr einen detaillierten Ablauf zur Konferenz.

Liebe Grüße
Juliana Schielke
Veranstaltungen / Organisation / Wahlen
DIE LINKE. Sachsen/ Landesgeschäftsstelle / WahlFabrik
Tel.: (+49) 351 / 853 27 24
Mail: juliana.schielke@dielinke-sachsen.de
www.dielinke-sachsen.de

Donnerstag, 21. April 2016

Ist DIE LINKE tatsächlich die reichste Partei in Sachsen?

Zu den Berichten der SZ über Parteifinanzen vom 15. April

Bernd Spolwig
Landesschatzmeister

Die Überschrift „Die Linke ist Sachsens reichste Partei“ und ein Teil des Inhaltes dieses Artikels in der SZ vom 15.04.2016 und die daraus resultierenden Irritationen innerhalb unserer Mitglieder machen es notwendig, ein paar der dort geschriebenen Angaben richtigzustellen. Dies soll Euch helfen, bei Nachfragen argumentieren zu können und gleichzeitig Euch gegenüber nochmals Transparenz herstellen, wie es finanziell in unserem Landesverband aussieht. Wir haben bewusst verzichtet, all diese Informationen auf die Website zu stellen und in der Pressemitteilung weniger ausführlich reagiert, da Finanzen in allen Parteien ein sensibles Thema sind und wir ja nun auch nicht komplett jede Information offenlegen müssen. Ihr, unsere Mitglieder, habt hingegen ein Recht darauf.

Prinzipiell stimmen natürlich die Ausgaben mit denen im Rechenschaftsbericht überein. Aber hier offenbart sich eben ein prinzipielles Problem innerhalb des Parteiengesetzes.

Dienstag, 2. Februar 2016

Nächste Aufgaben und Schwerpunkte

Informationen aus der Beratung des Landesvorstandes vom 15.01.2016

Im Protokoll:

- Organisatorische Vorbereitung der Bundestagswahlen 2017
- Vorbereitung der Kandidaten_innen-Aufstellung
- Mitgliederentwicklung im Landesverband 2015
- Übersicht über die Landesweiten Zusammenschlüsse
- Berufung einer AG innerparteiliche Prozesse
- Internationaler Frauentag 08. März 2016
- Asyl ist ein Grundrecht
- Treffen mit Satzungsänderungsantragsteller_innen
- Bildung einer AG Wahlverfahren
- Rüstungs- und Konversionsatlas Sachsen
- Mitgliederentwicklung der Linksjugend ['solid] Sachsen

Bitte hier anklicken.