Radebeul hätte kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges vernichtet werden können
Kreis Meißen von links
Linker Blog seit 2008
Dienstag, 28. April 2026
Mittwoch, 15. April 2026
Tolle Presse zum Comeback der Linken
"Wir organisieren den Widerstand"
Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 legte die renovierte Partei ein phänomenales Comeback hin:
"Bundesweit kam die Linke auf 7,9%, in Sachsen sogar auf 11,3%. Mit Werten von zehn Prozent und mehr hat sich die Partei inzwischen in Umfragen stabilisiert - und ist demnach drittstärkste politische Kraft im Freistaat ... Mittlerweile ist die Linke in Sachsen die mitgliederstärkste Partei. Der Zulauf ist enorm: Im vergangenen Jahr wurden 4400 Genossinnen und Genossen neu aufgenommen. damit ist die Partei um mehr als ein Drittel auf nun 11,.350 Mitglieder gewachsen. Das Durchschnittsalter ist auf 43 gesunken (2016: 67 Jahre). Zudem wird die Linke immer weiblicher." (SZ 15.04.2026)
Da ich selbst Linker bin, freut mich das natürlich. Aber ich stoße auf Widersprüche. Durch das, was ich im Kreis Meißen erlebe, finde ich dafür keine Bestätigung. Natürlich wird man nie alles mitbekommen. Parteiarbeit beginnt immer zuerst in den Beratungsgremien. Aber wenn längere Zeit nichts aus den Hinterzimmern in die Öffentlichkeit dringt, entsteht der Eindruck einer unzureichenden Öffentlichkeitsarbeit.
Freitag, 10. April 2026
Statistik für die politische Diskussion
Wie sieht es mit der Arbeitslosigkeit in Sachsen und im Landkreis Meißen aus?
Gesamttrend (2000–2025)
| Zeitraum | Trend | Veränderung |
|---|---|---|
| 2000–2005 | sehr hohe Arbeitslosigkeit | ~18 % konstant |
| 2006–2012 | starker Rückgang | von 17 % auf unter 10 % |
| 2013–2019 | stabile Niedrigphase | bis 5,5 % |
| 2020–2022 | leichte Schwankungen | 5,6–6,1 % |
| 2023–2025 | erneuter Anstieg | bis 6,9 % |
Leichte Verluste bei den Erwerbstätigen 2024 in Sachsen
Medieninformation 6/2025 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
Zum Beispiel Coswig:
Die Walzengießerei Coswig befindet sich seit Ende 2025 in einer Insolvenz in Eigenverwaltung. Rund 230 Beschäftigte sind betroffen. Produktion und Standort sollen nach aktuellem Stand fortgeführt werden, während ein Sanierungsplan erarbeitet wird.
Das Amtsgericht Dresden hat am 1. Februar 2026 das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet.
Es wurde Eigenverwaltung angeordnet – die Geschäftsführung bleibt im Amt, aber unter Aufsicht eines Sachwalters.
Gläubiger müssen ihre Forderungen bis 17. März 2026 anmelden.
Mehrere Quellen nennen übereinstimmend folgende Ursachen:
hohe Energie- und Materialkosten
fehlende bzw. wegbrechende Aufträge
Seit 2017 schreibt das Unternehmen rote Zahlen
Innerhalb der Dihag‑Holding ist es bereits die zweite Insolvenz eines sächsischen Werks innerhalb weniger Monate (nach Stahlwerk Bösdorf Leipzig)
- Eine Insolvenz bedeute nicht automatisch eine Schließung.
- Ziel sei ein „wirtschaftlicher Neuanfang unter anderen Rahmenbedingungen“.
Wie geht es weiter?
Die Geschäftsführung und der Sachwalter arbeiten an einem Sanierungsplan, der den Fortbestand des Standorts sichern soll. Die Stadt Coswig zeigte sich überrascht, betont aber die Bedeutung des Werks als industriellen Anker der Region.
Quellen:
Copilot 10.04.2026,
Freitag, 3. April 2026
Ein frohes Osterfest!
Kreis Meißen von links
In dieser komplizierten Zeit ist es wichtiger denn je, politische Standpunkte darzustellen und aktuelle Informationen darüber auszutauschen. Leider ist der Kreisverband Meißen offenbar nicht dieser Meinung. Das enttäuscht mich als Linken und ich verstehe nicht, warum das so ist. Ostern wäre ein guter Anlass, sich gegen die stattfindenden Kriege, für soziale Gerechtigkeit für für die Festigung der Demokratie einzusetzen. Dazu reicht es nicht aus, bunte Ostereier und einen lapidaren Gruß auf die Webseite zu stellen. Seit der eiligen Weihnachtsbotschaft ist das die 3. Message des Kreisvorstandes an die Mitglieder.| https://www.dielinke-meissen.de/ |
G. Dietmar Rode
Donnerstag, 2. April 2026
Arm oder reich?
Zahlen der Woche
Anklicken, um besser lesen (denken) zu können.
Übernommen aus: Neues Deutschland. 02.04.2026, S. 24
Dienstag, 31. März 2026
Hacker-Angriff
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Sonntag, 29. März 2026
Frühling und Frieden
Give Peace a Chance
Mit einem Bed-in fand heute auf dem kulturtraditionsreichen Hof Altkötzschenbroda 25 eine beeindruckende Kundgebung der anderen Art statt. Das Wetter war kühl. Aber Lieder, Gedichte und Texte zum Thema Frühling und Frieden wärmtem die Stimmung an. Wir können nicht schweigen, sagte Gastgeberin Heidi-Tabea.Sind Kriege heutzutage legitim?
Kriterien: Sind Kriege heute noch die Fortsetzung der Politik (nach Clausewitz)? Sind Kriege unter den gegebenen Bedingungen in der Welt gewinnbar?Vision durch Copilot
Angriffskrieg, Verteidigungskrieg, Präventivkrieg, Präemptivkrieg, Angriffskrieg, Verteidigungskrieg, Stellvertreterkrieg, Bürgerkrieg, Guerillakrieg, Partisanenkrieg, Unabhängigkeitskrieg, Befreiungskrieg, Religionskrieg, Ideologischer Krieg, Wirtschaftskrieg, Informationskrieg, Cyberkrieg, Kalter Krieg, Heißer Krieg, Totaler Krieg, Begrenzter Krieg, Seekrieg, Luftkrieg, Landkrieg, Belagerungskrieg, Kolonialkrieg, Imperialer Krieg, subversiver Krieg, Grenzkrieg, bürgerkriegsähnlicher Konflikt, asymmetrischer Krieg.sSymmetrischer Krieg, Hybridkrieg, Revolutionärer Krieg, Putschkrieg, Stammeskrieg, Fehdekrieg, Söldnerkrieg, Ressourcenkrieg, Terrorkrieg (nicht wertend, rein typologisch), Medienkrieg, Psychologischer Krieg, Diplomatischer Krieg (metaphorisch), Handelskrieg, metaphorisch, aber etabliert), Kulturkrieg (metaphorisch), Stellvertreterkrieg, Bürgerkrieg, Guerillakrieg, Partisanenkrieg, Unabhängigkeitskrieg, Befreiungskrieg, Gaskrieg, Erschöpfungskrieg, Religionskrieg, Weltkrieg, lokaler Krieg, Ideologischer Krieg, Wirtschaftskrieg, Cyberkrieg, Kalter Krieg, Heißer Krieg, Totaler Krieg, begrenzter Krieg, Seekrieg, Luftkrieg, Landkrieg, Belagerungskrieg, Kolonialkrieg, Imperialer Krieg, Grenzkrieg, Bürgerkriegsähnlicher Konflikt, asymmetrischer Krieg, symmetrischer Krieg, Hybridkrieg, Revolutionärer Krieg, Putschkrieg, Stammeskrieg, Fehdekrieg, Ressourcenkrieg, Terrorkrieg (nicht wertend, rein typologisch), Medienkrieg, Psychologischer Krieg, diplomatischer Krieg (metaphorisch), Handelskrieg (metaphorisch, aber etabliert), Kulturkrieg (metaphorisch), kosmischer Krieg (utopisch), Krieg mit chemischen bzw. biologischen Massenvernichtungsmitteln - globaler Raketen-Kernwaffenkrieg -
Zusammengestellt mit Hilfe von Copilot (29.03.26)
Denkaufgabe:
Suche eine Variante, die vernünftig und alternativlos? Aber denke nicht, dass ich da mitmachen möchte!
Mittwoch, 25. März 2026
Minimei
Dialogische Mitteilungen aus Wittenberg
Die Einsicht Nr. 17 aus 26 vom 24.3.2026
Dr. iur. Wilhelm Rettler
Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Bertold Kloppt
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Herr Dr.B Kloppt ist Mitglied des Enquete-Kommission zur Bildung eines Ministeriums für Meinungsfreiheit und Wahrheit. Wir sprachen mit Herrn Dr.B.Kloppt darüber, welche Aufgaben und Probleme sich einem solchen Ministerium stellen.
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DieEinsicht: Herr Dr.B.Kloppt, warum brauchen wir ein Ministerium für Meinungsfreiheit und Wahrheit?
HerrDr.B.Kloppt: Die Meinungsfreiheit ist in Gefahr. Immer mehr Bürger sind sich unsicher, welche Meinungen erlaubt sind und welche nicht. Es ist nicht nur das Strafgesetzbuch, welches verbietet, wie z.B. der Beleidigungsparagraph. Die Rechtsentwicklung ist nicht stehengeblieben, vielmehr wurden moderne Instrumente zur Meinungsregulierung entwickelt.
DieEinsicht: Woran denken Sie da?
HerrDr.B.Kloppt: Natürlich an die Sanktionierung durch die EU. Dabei handelt es sich um verwaltungsrechtliche Strafmaßnahmen außerhalb des geltenden Strafrechts und Strafprozessrechts. Die sozusagen kleine Schwester der Sanktionierung ist das Debanking.
DieEinsicht: Was ist das denn?
HerrDr.B.Kloppt: Bankkontenkündigung aus politischen Gründen.
DieEinsicht: Bestehen denn gegen solche Strafmaßnahmen nicht grundsätzliche insbesondere verfassungsrechtliche Bedenken.
HerrDr.B.Kloppt: Die Aufgabe unserer Enquete-Kommission ist es, Vorschläge für ein Ministerium für Meinungsfreiheit und Wahrheit zu unterbreiten.
DieEinsicht: Worin sehen Sie die konkrete Aufgabe, eines solches Ministeriums?
HerrDr.B.Kloppt: Es geht darum, den Menschen bei ihrer Meinungsbildung zu unterstützen, damit sie nicht am Ende Meinungen vertreten, aufgrund derer sie sich strafbar machen, sanktioniert werden oder ihr Konto verlieren.
DieEinsicht: Und wie soll das funktionieren?
HerrDr.B.Kloppt: Es wird ein Register aufgestellt, welches die Frage beantwortet, welche eine Meinung einschließlich Tatsachenbehauptung Dieses Register wird allgemein zugänglich sein, so dass jeder im Rahmen seiner Meinungsfindung in der Lage ist, sicher festzustellen, ob eine Meinung in Ordnung ist.
DieEinsicht: Ist das denn technisch durchführbar?
HerrDr.B.Kloppt: Dank Digitalisierung und künstlicher Intelligenz gibt es da keine Schwierigkeiten.
DieEinsicht: Birgt ein solches Register nicht auch Möglichkeiten des Missbrauchs in sich? Wer bestimmt denn, welche Meinung als richtig und welche als falsch registriert werden?
HerrDr.B.Kloppt: Diese Aufgabe wird die KI ganz objektiv wahrnehmen. Für die Annahme einer Missbrauchsgefahr bestehen keinerlei Gründe.
DieEinsicht: HerrDr.B.Kloppt, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Verantwortlich: Dr. Wilhelm Rettler, Bachstraße 22, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Druck: Eigendruck. Änderungen verboten. Zuschriften und Bestellungen an whrettler@web.de. Kosten entstehen nicht.
Montag, 23. März 2026
Die Linke kämpft auch auf kommunaler Ebene
| Optimistisch für 2026/2027 Liebe Genossinnen und Genossen, |
| In den letzten Tagen und aktuell richten sich unsere Blicke auf Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz, wo Kommunal- und Landtagswahlen stattfinden. In Bayern und Hessen haben unsere Genoss*innen gute Ergebnisse eingefahren und viele Sitze in den kommunalen Parlamenten geholt – wir gratulieren allen Gewählten ganz herzlich! |
| Auch in Sachsen stehen in diesem und im nächsten Jahr ein paar Wahlen an. Einige davon kennt ihr vielleicht schon, andere vielleicht noch nicht. Wir wollen euch hier mal kurz einen Überblick geben: |
| Im Jahr 2026 wollen wir ein paar linke (Ober)bürgermeister*innen wählen. In Dippoldiswalde (Tom Wittig), Görlitz (Sabine Christian), Werdau (Willy Lippold) und Aue-Bad Schlema (Tony Neuß) haben wir sehr tolle Kandidierende, die schon im Wahlkampf sind und die wir mit aller Kraft unterstützen. Die Wahlen sind am 10. Mai! |
| Und in Leipzig wollen wir 2027 nicht nur die erste Frau, sondern auch die erste linke Oberbürgermeisterin ins Rathaus holen: Skadi Jennicke wurde kürzlich von der Kreiswahlversammlung zur Kandidatin gewählt und sagte treffend: »Klein-Paris ist nach 139 urkundlich nachweisbaren Männern an der Rathausspitze reif für eine Frau – Leipzig ist reif für eine linke Oberbürgermeisterin!« Dem stimmen wir voll und ganz zu. Go Skadi! |
| In diesem Newsletter gibt’s außerdem spannende Neuigkeiten zum Kommunalpolitischen Forum Sachsen, ein Anmeldeformular für den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt, ein Stipendienangebot der Rosa Luxemburg Stiftung und einen Beitrag von Bodo Ramelow zum Thema Gehaltsdeckel. Viel Spaß beim Lesen! |
| Solidarische Grüße |
| Lars Kleba |
| Landesgeschäftsführer |
Donnerstag, 19. März 2026
Für Rhetorik-Fans
Kleines Lehr- und Lernwörterbuch für SprecherInnen in Schule, Studium und beruflicher Praxis
Seit heute steht mein Sammelsurium der rhetorischen Kommunikation über WordPress zur Verfügung. Manches ist zwar noch etwas baustellenhaft (z.B. fehlende Bilder und Skizzen, umständlicher Zugang, erforderliche Vereinheitlichungen). Aber ich sehe es als eine Diskussionsgrundlage und bitte auch um Verbesserungsvorschläge.
Wie funktioniert es?
1. Anschrift https://myrhetro24.de/ aufrufen.
2. "Kleines Lehr- und Lernwörterbuch..." doppelt anklicken - Übersicht der Blocks (Beiträge)
3. Blocküberschriften (Beiträge) anklicken, um zu den alphabetisch geordneten Stickwörtern zu gelangen
4. Button "Zurück" bedienen, um wieder zur Übersicht der Blocks zu kommen
Danke für das Interesse und dazu viele rhetorische Erfolge.
G. Dietmar RodeSorry, es gibt noch einige Baustellen an diesem WP-Blog wie z.,B. die alphabetische Reihenfolge der Beiträge, noch fehlende Bilder und Grafiken usw. Aber es wird intensiv daran gearbeitet.
Freitag, 13. März 2026
Hat sich Sahra Wagenknecht wirklich zu einer Zusammenarbeit mit der AfD geäußert?
Manchmal treibt Demokratie schon erstaunliche Blüten
Das wollte ich so nicht glauben. Aber Sahra Wagenknecht hat sich doch offenbar mehrfach und öffentlich für eine mögliche Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen und die bisherige „Brandmauer“-Strategie deutlich kritisiert. Darauf verweisen u.a. Recherchen mit Copilot (13.03.2026). Sie bezeichnete die Ausgrenzung der AfD als „demokratischen Irrweg“ und plädierte dafür, Koalitionen oder Regierungsbeteiligungen der AfD nicht mehr grundsätzlich auszuschließen.
Wenn ich auch bisher durchaus Achtung für die mutigen Politikerin hatte, kommen mir jetzt Zweifel auf, ob ich da noch mitgehen kann. Eine solche Kooperation würde die politische Landschaft in Deutschland radikal ändern und vielleicht auch weitgehendunkontrollierbar machen. Sie argumentiert, dass Ächtung und Ausgrenzung Radikalisierung fördern. Das mag vielleicht stimmen. Aber was heißt es, dass man der AfD trotz der sichtbaren rechtsextremen Tendenzen vieler ihrer Führungskader "nicht mehr kategorisch die Tür verschließen" solle. Werden damit die laufenden Untersuchungen des Verfassungsschutzes ignoriert? Wie kann ich das für die politische Praxis interpretieren?
Ich bin gespannt auf eine weitere öffentliche Diskussion insbesondere aus linker Sicht. Und wie stellt sich die Basis des BSW dazu? Vertritt sie solche Auffassungen allein? Oder gibt es innerparteilichen Widerstand?
G. Dietmar Rode, Blogger
Mittwoch, 11. März 2026
Landratswahl in Rheinland-Pfalz
Es wird sehr knapp!
Hallo Dietmar,
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Montag, 9. März 2026
Enttäuschung für Die Linke in BW
"Bei der Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg am 8. März 2026 wurden die GRÜNEN mit 30,2 % der gültigen Zweitstimmen erneut stärkste Kraft. Damit liegen sie etwas unter ihren Ergebnissen der beiden vergangenen Landtagswahlen (2021: 32,6 %, 2016: 30,3 %). Die CDU erreichte mit 29,7 % den zweithöchsten Zweitstimmenanteil (+5,6 Prozentpunkte). Auch wenn sie sich deutlich verbesserte, liegt sie damit 0,5 Prozentpunkte hinter den GRÜNEN.
Die AfD erzielte mit 18,8 % den dritten Platz. Gegenüber der vorangegangenen Wahl konnte sie ihr Ergebnis fast verdoppeln und verzeichnet damit den höchsten Zugewinn bei dieser Wahl (+9,1 Prozentpunkte).
Die SPD konnte 5,5 % der Zweitstimmen auf sich vereinigen und bleibt damit erstmals einstellig in Baden-Württemberg (−5,5 Prozentpunkte). Sie schaffte es nur noch knapp über die Fünfprozenthürde. Sowohl Die Linke als auch die FDP verpassten den Einzug ins Landesparlament. Sie erzielten beide jeweils 4,4 % der gültigen Zweitstimmen.
Die Linke konnte sich im Vergleich zur Landtagswahl 2021 um 0,8 Prozentpunkte verbessern, die FDP musste dagegen deutliche Verluste hinnehmen (−6,1 Prozentpunkte). Sie wird damit erstmalig seit 1952 nicht im baden-württembergischen Landtag vertreten sein. Auf die sonstigen Parteien entfallen insgesamt 7,0 % der gültigen Zweitstimmen, darunter sind die FREIEN WÄHLER (1,9 %) und das BSW (1,4 %) am stärksten."
https://www.statistik-bw.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/vorlaeufige-ergebnisse-der-landtagswahl-2026-in-baden-wuerttemberg/
- Erneuter Sieg für die Gruenen, bittere Niederlage für die CDU und erst Recht für die SPD.
- Triumph für die AfD als nunmehr stärkste Opposition im Landtag, was schon kaum noch eine Überraschung ist.
- Die Linke war sich des Einzuges ins Parlament schon fast sicher.und nun wurden es nur 4,9%, obwohl sie die richtigen Themen im Wahlkampf hatte. Doch man traut ihr die Umsetzung wohl nicht zu.
Sonntag, 8. März 2026
Was ist am Frauentag typisch sächsisch?
Sachsen, wo schöne Mädchen auf den Bäumen wachsen
Sachsen ist geprägt durch offizielle staatliche Festakte, politische Forderungen nach Gleichstellung, starke Beteiligung der Zivilgesellschaft – und seit einigen Jahren durch die Debatte, den 8. März zum gesetzlichen Feiertag zu machen.
Das KI-Programm Copilot gibt auf die Frage dazu folgende Antworten:
Offizielle Festakte der Staatsregierung
Seit über zehn Jahren richtet die Sächsische Staatsregierung einen zentralen Festakt zum Frauentag aus.
Seit 2020 organisiert ihn das Sächsische Ministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung.
Jedes Jahr steht unter einem anderen thematischen Schwerpunkt (z. B. Frauen in Politik, Wirtschaft, Kultur).
Politische Kundgebungen & Forderungen
In Sachsen gibt es traditionell Kundgebungen, Demonstrationen und Aktionen rund um Gleichstellung.
Politikerinnen fordern regelmäßig mehr als symbolische Anerkennung – etwa konkrete Schritte zu echter Gleichberechtigung.
Der Landtag veranstaltet dazu öffentliche Festakte mit mehreren hundert Gästen.
https://www.dielinke-sachsen.de/2026/03/heraus-zum-frauenkampftag/
Starke Gleichstellungsdebatte: „8. März als Feiertag“
Ein besonders sächsisches Merkmal der letzten Jahre. Das Thema ist in Sachsen deutlich präsenter als in vielen anderen Bundesländern (außer Berlin).
Ein Volksantrag forderte, den 8. März zum gesetzlichen Feiertag zu machen.
Knapp 28.000 Menschen unterschrieben – bemerkenswert viel für Sachsen.
Das Quorum wurde knapp verfehlt, aber die Landesregierung plant, die Hürden für Volksanträge zu senken.
Gesellschaftliche Besonderheiten
Sachsen hat eine überdurchschnittlich hohe Frauen-Erwerbsquote (64,8 %), was die Gleichstellungsdebatte stark prägt.
Viele Frauen arbeiten dennoch in Teilzeit, oft aus Vereinbarkeitsgründen.
Das führt dazu, dass der Frauentag hier stärker mit Arbeitsmarkt- und Familienpolitik verknüpft ist.
Die Sächsische Zeitung weist heute darauf hin, dass es noch eine ganze Reihe von geschlechtertypischen Problemen zu Ungunsten der Frauen gibt:
- Frauen sind stärker von Armut betroffen.
- Frauen verdienen immer noch weniger als Männer.
- Sachsen hat die meisten Chefinnen, aber weniger als vor einem Jahr.
- Frauen arbeiten häüfiger in Teilzeit.
Samstag, 7. März 2026
Digital und interessant
16 Frauen und Männer vertreten die SZ-Leser und Nutzer digitaler Kanäle. Chefredakteurin Annette Binninger stellt sie auf eine spannende Zeit ein.
| Sächsische Zeitung 07./08.02.2026, |
Zum dritte Mal bin ich nun Mitglied des Leserbeirates der Sächsischen Zeitung. Aufgabe dieses ehrenamtlichen Gremiums ist es, die Redaktion aus der Sicht der Leserinnen und Leser zu beraten.
Die in den letzten Jahren gesunkenen Abonnentenzahlen sind nicht zuletzt Ausdruck der veränderten Medienlandschaft des digitalen Zeitalters. Die Zeitung ist aber nicht zu ersetzen. Allerdings muss sich sich dafür modernisieren. Die Produktion ist längst digital geworden. Und immer mehr Abonnenten gewöhnen sich an die E-Paper-Ausgabe.
Auch wenn das gewöhnte Rascheln des Papiers fehlt, gehört das Tablet wie bei mir für viele längst auf den Frühstückstisch oder in die Straßenbahn. Eine Qualitätszeitung sollte umweltfreundlich, bezahlbar, lokal ausgerichtet, zielgruppenorientiert, demokratisch aktiv und individuell nutzbar sein. Und daran will der Leserbeirat vor allem mitwirken.
G. Dietmar Rode
Donnerstag, 5. März 2026
Umfrage
Die Mehrheit lehnt den Krieg ab
Newsletter BR24
Öffentlichkeitsarbeit
Beratung der Linken Meißen und Umgebung
Montag, 2. März 2026
Schluss mit dem Krieg im Iran
Verhandlungen müssen so schnell wie möglich zur Einstellung der Kampfhandlungen führen
Sonntag, 1. März 2026
Nachdenktag
Sie war ein Kind des Kalten Krieges (1947 bis 1989). Aber sie kam als einzige deutsche Armee nie in aktiven Kriegshandlungen zum Eisatz. In vorderster Front der Armeen der Staaten des Warschauer Vertrages sollte sie den Frieden bewahren. Vielleicht gibt es auch daraus etwas zu lernen.






