Orientierung

Mittwoch, 29. Juli 2026

Radebeul erobert den siebten Platz in der Studie über die Daseinsvorsorge aller deutschen Kommunen.

Foto: Rode - Radebeul von oben
Überraschung?

"Erstmals hat eine Studie die Daseinsvorsorge aller deutscher Kommunen vermessen. Die Weinstadt Radebeul gehört demnach zu den zehn bestversorgten Städten Deutschlands. Oberbürgermeister Bert Wendsche (62, parteilos) hat eine ganz eigene Erklärung dafür.


"Platz 7 ist einfach wow", sagte Wendsche TAG24 am Telefon. "Dass wir nicht die Letzten sind, ist klar. Aber ein Spitzenplatz in Deutschland ist eine schöne Überraschung."

Zunächst musste er sich in die Studie einarbeiten. Schulnähe, Apothekendichte, Busfahrzeiten: Anhand von 17 Alltäglichkeiten verglich das Institut der deutschen Wirtschaft alle 10.800 deutschen Gemeinden miteinander.

In Sachsen steht keiner besser da: Leipzig folgt auf Rang 28, Dresden auf Rang 43, Chemnitz auf 337. Selbst das benachbarte Coswig landete nur auf Platz 47. Die Krone holte die Stadt Haar bei München, Schlusslicht ist Hirschthal in der Südwestpfalz."

Erik Töpfer

Quelle: https://www.tag24.de/sachsen/radebeul-glaenzt-studie-bewertet-daseinsvorsorge-deutscher-kommunen-3519476

Sonntag, 26. Juli 2026

Die Einsicht

Dialogische Mitteilungen aus Wittenberg 

Nr. 46 aus 26 vom 26.7.2026

Was bedeutet eigentlich kommunizieren?

Grafik Copilot:
Der Mythos vom Leihbaby
und seiner glücklichen Mutter
In der Leihmutteraffaire hat Herr Bundeskanzler Friedrich Merz in irgendeiner Sendung im Fernsehen gesagt, der ehemalige Herr Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion Jens Spahn hätte die Inanspruchnahme einer Leihmutterschaft schlecht „kommuniziert“. Ob er das wortwörtlich so gesagt hat, dafür wird hier keine Haftung übernommen. Wir garantieren aber, dass Herr Merz das Wort „kommunizieren“ verwendet hat. Dieser Vorgang gibt Anlass, Überlegungen anzustellen, was mit „kommunizieren“ eigentlich gemeint war. Wir sprachen darüber mit Herrn Prof. Dr. phil. Emil Großhans, emeritierter Professor an der Ruhr-Universität Bochum

.

DieEinsicht: Herr Großhans, was ist kommunizieren?

HerrGroßhans: Mein Computer sagt mir, dass Kommunizieren bedeutet, sich mit anderen auszutauschen, Informationen zu teilen oder eine Nachricht mitzuteilen.

DieEinsicht: Kommunizieren klingt so ein bisschen wie Kommunismus. Gibt es da einen Zusammenhang?

HerrGroßhans: Vom Wortstamm her schon. Die Worte kommunal und Kommunismus sind schließlich auch verwandt. Sie leiten sich vom lateinischen communis gemeinsam, allgemein ab.

DieEinsicht: Sind Sie auch der Meinung, dass Herr Spahn die Inanspruchnahme einer Leihmutter- schaft schlecht kommuniziert hat?

HerrGroßhans: Bei der sogenannten Leihmutterschaft...

DieEinsicht: Entschuldigen Sie die Unterbrechung, wir haben noch gar nicht geklärt, was bei einer Leihmutterschaft überhaupt passiert.

HerrGroßhans: Da müssten Sie am besten einen spezialisierten Mediziner fragen. „Leihmutterschaft“ ist sowieso falsch, wenn der Mutter Geld gegeben wird. Es handelt sich dann um Mietmutterschaft. Ich kann sagen, dass da ein Mensch ist oder auch ein Paar, Mann und Frau oder Mann und Mann oder Frau und Frau, der oder die keine Kinder bekommen kann bzw. können, eine Frau damit beauftragt, für sich oder sie ein Kind auszutragen. Man kann die Eizelle einer anderen Frau verwenden. Ob, wenn man eine Eizelle der Leihmutter verwendet, auch noch von Leihmutterschaft gesprochen wird, weiß ich nicht. Dann braucht man natürlich noch Samen, der von einer Samenbank oder von dem künftigen Vater oder einem Dritten zur Verfügung gestellt werden kann.

DieEinsicht: Wenn es sich bei dem Paar, welches die Leihmutterschaft in Auftrag gibt, um ein homosexuelles männliches Paar handelt, können dann beide Ehemänner eine Samenspende leisten?

HerrGroßhans: Da, wovon ich ausgehe, nur eine Samenzelle die Eizelle befruchten kann, halte ich das für nicht möglich. Man könnte aber daran denken, zwei Eizellen zu nehmen und die eine mit dem Samen des einen Ehemannes zu befruchten und die andere mit der des anderen Ehemannes. Es ist sogar möglich, dass die Eizellen verschiedenen Frauen entnommen werden. Dann hätte man Zwillinge, die genetisch nicht verwandt wären.

DieEinsicht: Kommen wir zurück auf die Frage, hat Herr Spahn da irgendetwas falsch kommuniziert?

HerrGroßhans: Nein, er ist zwar nicht so ins Detail gegangen, wie ich es gerade getan habe, aber er hat auch nichts Falsches gesagt.

DieEinsicht: Hat Herr Merz sich also im Ausdruck vergriffen?

HerrGroßhans: Ja, es geht hier um Verarschung. Die Aussage des Herrn Merz besagt der Sache nach, dass Herr Spahn die Öffentlichkeit nicht gut genug verarscht hat.

DieEinsicht: Herr Großhans, wir danken Ihnen für das Gespräch.


Verantwortlich: Dr. Wilhelm Rettler, Bachstraße 22, 06886 Lutherstadt

Wittenberg, Druck: Eigendruck. Änderungen verboten. Zuschriften, Bestellungen und Abbestellungen an  whrettler@web.de. Kosten entstehen nicht.

Mittwoch, 22. Juli 2026

Einsicht

Dialogische Mitteilungen aus Wittenberg 

Nr. 44 aus 26 vom 22.7.2026

Januskopf: Karrikatur aus der
Antike für Menschen, die die
Wahrheit drehen, wie sie wollen
(mit Hilfe von Copilot)

Hendrik Streeck

In der Einsicht vom 19.7.2026 Nr. 43 vom 19.7.2026 befassten wir uns mit Herrn Jens Spahn, der von seinem Posten als Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion zurückgetreten ist, weil er mit seinem Mann in den USA die Dienste einer Leihmutter in Anspruch genommen hat. Dabei ist bekannt geworden, dass ein weiterer Politiker aus der CDU/CSU-Fraktion, Herr Prof. Dr. Hendrik Streeck, der als Corona-Sachverständiger berühmt geworden ist, der ebenfalls mit einem Mann verheiratet ist, mit diesem ebenfalls Vater eines von einer Leihmutter geborenen Kindes geworden ist. Jens Spahn hatte sich zuvor gegen die Leihmutterschaft ausgesprochen, weshalb ihm zu Recht Doppelmoral vorgeworfen wurde. Gegenüber Herrn Streeck wurde dieser Vorwurf nicht erhoben. Wir sprachen darüber mit Herrn Dr. iur. Wilhelm Rettler.

DieEinsicht: Herr Rettler, liegen die Fälle Spahn und Streeck gleich?

HerrRettler: Im Wesentlichen liegen sie gleich.

DieEinsicht: Aber bei Herr Streeck fehlt doch das Element der Doppelmoral.

HerrRettler: Entscheidend für die moralisch/ethische Bewertung ist, dass beide eine Leihmutter mit der Austragung eines Kindes beauftragt haben. Es handelt sich jeweils um einen an Menschenfeindlichkeit nicht zu überbietenden Vorgang. Die Doppelmoral bei Herrn Spahn ist in diesem Zusammenhang eine Kleinigkeit, die nicht ins Gewicht fällt. 

DieEinsicht: Aber der Bundeskanzler war wohl der Auffassung, dass die Sache mit dem Rücktritt von Herrn Spahn erledigt sei.

HerrRettler: Nach meiner Überzeugung hat er sich da gründlich geirrt. Die CDU/CSU muss fürchten, in die Bedeutungslosigkeit zu fallen.

DieEinsicht: Wieso?

HerrRettler: Die C-Parteien tragen das Wort christlich in ihrem Namen. In Wirklichkeit sind sie aber die Parteien der herrschenden Klasse. Ihre Kriegspolitik ist das Gegenteil von christlich. Im Übrigen vertreten die C-Parteien die Interessen des Großkapitals. Es ist daran zu erinnern, dass Herr Merz jahrelang für einen der größten Finanzkonzerne oder gar den größten, BlackRock, gearbeitet hat. Wenn man nicht blind ist, kann man nicht übersehen, dass er ein Agent der Großbourgeoisie ist. Auf der anderen Seite nimmt ein Teil der Mitglied- und Anhängerschaft der C-Parteien zweifellos für sich in Anspruch, auf dem Boden des Christentums zu stehen. Viele von diesen Menschen gehen aus einem echten Glauben heraus sonntags in die Kirche, und zwar nicht nur um heuchlerisch Frömmigkeit vorzuspiegeln, wobei das auch verbreitet ist.

DieEinsicht: Wen meinen Sie da?

HerrRettler: Das sage ich vorsichtshalber lieber nicht. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass es sich bei einem großen Teil der Wählerschaft von CDU/CSU um Christen handelt, die auch tatsächlich christliche Werte vertreten. Mit diesen ist aber die Leihmutterschaft ohne jeden Zweifel nicht vereinbar. So dumm zu glauben, dass die Leihmutterschaft mit dem Evangelium vereinbar sei, können die überzeugten Christen unter den Wählern der C-Parteien gar nicht sein. Aber diese haben die Menschen lange genug verarscht und meinen, das könne ewig so weitergehen. Ich glaube, dass damit jetzt Schluss ist.

DieEinsicht: Kann man das denn den Absturz der C-Parteien nicht durch Austausch von Führungspersonal verhindern.

HerrRettler: Die haben doch keine Leute mit entsprechender Qualifikation, der erforderlichen ethisch/moralischen Einstellung und Charakter. Viele Menschen werden sich von denen C-Parteien abwenden. Die AfD wird als strahlender Sieger aus den Wahlen in Sachsen-Anhalt hervorgehen.

DieEinsicht: Fänden Sie das gut?

Herr Rettler: Die AfD ist die am meisten antikommunistische Partei in Deutschland, aber die sogenannten Altparteien stehen ihr darin kaum nach. Ich wähle mit Schmerzen entweder BSW oder Linke oder ungültig.

DieEinsicht: Herr Rettler, wir danken Ihnen für das Gespräch.


Verantwortlich: Dr. Wilhelm Rettler,

Bachstraße 22, 06886 Lutherstadt


Mittwoch, 15. Juli 2026

Herzliche Urlaubsgrüße

 Gerade Darss-Zingst mit dem Fahrrad erobernd

Deutschland nicht fallen lassen!!! Es ist schön und lebenswert. Wir dürfen es nicht vergammeln lassen und schon gar nicht an die AFD verramschen.

Samstag, 4. Juli 2026

Freitag, 3. Juli 2026

Was meint Ihr dazu?

 Zu begrüßen oder abzulehnen?


Bitte sendet Eure Kommentare [siehe Button unten] dazu!

Mittwoch, 1. Juli 2026

AfD-Verbot prüfen!?

Demokratisch oder nicht demokratisch? Das ist die Frage.

Die AfD ist verfassungswidrig. Ein Antrag auf ein AfD-Parteiverbot hätte vor dem Bundesverfassungsgericht gute Aussichten auf Erfolg. Zu diesen Ergebnissen kommt die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) in einem neuen Gutachten. Jetzt muss die Politik endlich handeln – bevor es zu spät ist!

Hunderttausende Menschen haben die Bundesregierung bereits aufgefordert, ein AfD-Verbot ernsthaft zu prüfen. Was die Politik bisher versäumt, hat die GFF jetzt getan und eine mögliche Verfassungswidrigkeit der AfD juristisch untersucht. Mit mehr als 2.500 Belegen zeigt sie: Die AfD ist nachweislich verfassungswidrig. Für genau solche Fälle sieht das Grundgesetz die Möglichkeit eines Parteiverbots vor – um unsere Demokratie vor Verfassungsfeinden zu schützen.

Ich [Campact] habe deshalb den Campact-Appell an Bundeskanzler Friedrich Merz unterzeichnet: Jetzt AfD-Verbot prüfen! Bitte mach auch Du mit und unterzeichne noch heute.

http://campact.org/afd-verbot-pruefen-emum

Gesellschaft für Freiheitsrechte:

https://freiheitsrechte.org/ueber-die-gff/presse/pressemitteilungen-der-gesellschaft-fur-freiheitsrechte/afd-ist-nachweislich-verfassungswidrig-gesellschaft-fuer-freiheitsrechte-stellt-nach-einem-jahr-arbeit-umfassendes-wissenschaftliches-gutachten-vor

Dienstag, 30. Juni 2026

Heißer Sommer: Im September wird in Sachsen-Anhalt gewählt

Wer aus der Geschichte nicht lernt, braucht in Zukunft nicht zu jammern



42 Prozent für die AfD - das droht bei den kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt. Was lange wie ein fernes Horrorszenario erschien, könnte am 6. September Realität werden: Eine gesichert rechtsextreme Partei regiert im Alleingang in einem deutschen Bundesland. 

Doch noch ist die Wahl nicht entschieden. Als aktuell drittstärkste Kraft in Sachsen-Anhalt kann Die Linke den Einfluss der AfD maßgeblich begrenzen. Je mehr Sitze wir im Landtag bekommen, desto schwerer wird es für die AfD, ihre Politik der Spaltung durchzusetzen.

Wir müssen jetzt wirklich alles geben. Denn in den nächsten drei Monaten entscheidet sich, wie viele Menschen wir vor Ort erreichen – bei Haustürgesprächen und Veranstaltungen, an Infoständen und auf den Straßen. Wir wissen: Gerade in den letzten Wochen vor der Wahl können sich die Umfragewerte noch stark verschieben.

Gerade deshalb müssen wir in jedem Ort in Sachsen-Anhalt sichtbar sein. Niemand darf an unserer Wahlkampagne vorbeikommen. Doch das schaffen wir nicht ohne deine Unterstützung, Dietmar. Denn so ein Wahlkampf kostet uns richtig viel Geld. Schon 10€ helfen dabei, unsere Botschaft auf die Straße zu bringen – mit Plakaten, Flyern und Infoständen vor Ort.


Die CDU wird den Durchmarsch der AfD nicht verhindern, ganz im Gegenteil: Erst vor Kurzem ließ sich der CDU-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt fröhlich an der Seite des AfD-Spitzenkandidaten Siegmund ablichten. Deshalb kommt es umso mehr auf uns an.

Unsere Genoss*innen kämpfen jeden Tag für eine starke Linke und gegen die erste AfD-Regierung in einem deutschen Bundesland. Sie tun das trotz Einschüchterungsversuchen und Bedrohungen von rechts. Denn sie wissen: Aufgeben ist keine Option. Oft sind es kleine Teams, die abends oder am Wochenende durch die Orte fahren, Flyer verteilen und an fremde Türen klingeln.

Deine Spende sorgt dafür, diese Arbeit überhaupt möglich zu machen. Sie finanziert das Material, die Fahrtwege und die Präsenz vor Ort – und damit die Gespräche, die diesen Wahlkampf entscheiden werden.

Deine Spende für den Wahlkampf

Lass uns gemeinsam die AfD von den Schalthebeln der Macht fernhalten. Wir zählen auf dich!

Solidarische Grüße
Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer

Donnerstag, 25. Juni 2026

Nach dem Parteitag

 Meine Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit an den Landes- und an den Bundesvorstand 

Was höre ich, wenn ich nur am
Stamm des Baumes horchen kann?
Die Erfolge Der Linken auf Bundesebene sind nicht übersehen. Der Mitgliedergewinn könnte Mut machen. Aber es tut sich zu wenig. Das ist meine bescheidene Sicht aus Radebeul und dem Landkreis Meißen.

- Wer waren die Delegierten des Kreisvorstandes zum Parteitag? Warum gibt es durch sie keine Äußerungen über Verlauf und Ergebnisse.

-Warum ist die Linke nicht darum bemüht, die Diskussion um soziale Gerechtigkeit, Renten und Gesundheitswesen direkt und konkret an CDU und SPD heranzutragen und die Regierung so unter Druck zu setzen, anstatt sich durch permanente Abwehrhaltung selbst auszugrenzen? Demokratie = Mitmachen!

- Luigi Pantisano hat sich durch seinen undifferenzierten Faschismus-Vorwurf zum Buhmann gemacht und der Partei geschadet. Aber warum wird nicht sofort in der Partei und ihren Führungsgremien darüber debattiert. Ein Verschweigen dieses Fauxpas  macht es nur noch schlimmer.

- Im April wurden vom Landesvorstand die Grundsätze für die Öffentlichkeitsarbeit erklärt. Da gefällt mir vieles. Aber die bisherige Umsetzung ist völlig unzureichend. Vor allem die Basis scheint das nichts anzugehen. Allein die Webseite des Kreisvorstandes spricht Bände. Ein sparsames Zitieren über Facebook bringt gar nichts. Zum Beispiel die Erklärung vom 17.06.26 wäre doch ein Anlass, aktiv in den öffentliche Austausch zu gehen.

G. Dietmar Rode

Blogger



Dienstag, 23. Juni 2026

Nach dem Parteitag

 

Erklärung der Parteivorsitzenden


Liebe Genossinnen und Genossen,

Wir sagen danke. Ihr habt uns auf dem Parteitag in Potsdam euer Vertrauen geschenkt und zu euren neuen Vorsitzenden gewählt. Diese Aufgabe nehmen wir mit viel Demut an. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Parteivorstand – gemeinsam haben wir eine Menge zu tun.

Denn unsere Partei steht vor einer Mammutaufgabe. Ein Sturm kommt auf uns zu: Der AfD könnte im Herbst zum ersten Mal der Griff nach der Macht gelingen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern droht sie die stärkste Kraft zu werden. Wir dürfen eine von der AfD geführte Regierung nicht zulassen! Doch wir müssen ebenfalls verhindern, dass Andere die Politik der AfD in den Landtagen durchsetzen. Darum müssen wir um jedes Mandat und jeden Wahlkreis bis zur letzten Minute ringen. Aus der ganzen Republik werden wir nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern reisen, um die Genoss*innen vor Ort zu unterstützen und mit ihnen an die Haustüren zu gehen. So leisten wir praktisch Widerstand. Denn der ist Teil unserer DNA – und in den kommenden Wochen werden wir uns auf diese Mission vorbereiten.

Die Sturmböen ziehen auch über den Bundestag. Wir erleben gerade die größte Militarisierung seit dem Zweiten Weltkrieg und den größten Sozialraub seit der Agenda 2010. Jede Woche hagelt es neue Kürzungen, die viele arbeitende Menschen in diesem Land in die Armut treiben würden. Merz und Klingbeil wollen sie leise, still und heimlich durchpeitschen. 

Aber sie haben sich mit der falschen Partei angelegt. An der Seite der tausenden protestierenden Beschäftigten sagen wir: Es reicht! Denn wir wissen, dass Widerstand wirkt: Durch unseren Protest in über 20 Städten haben wir die unsägliche Gesundheitsreform vorerst gestoppt! 

Jetzt heißt es umso mehr: Dranbleiben! Wir planen die nächste große Protestwelle gegen die Kürzungen und werden für jede einzelne Sozialarbeiterin in der Kommune und für jedes einzelne Kind, das Hilfe benötigt, kämpfen. Dafür brauchen wir jede und jeden von euch. Bitte kommt in den nächsten Mega-Zoom am Mittwoch, den 24.Juni um 19:30 Uhr. Meldet euch jetzt an und macht mit!

Jetzt anmelden

Entscheidend ist: Um uns für den kommenden Sturm zu wappnen, müssen wir als organisierende Klassenpartei ein Steinhaus bauen – ein solides Fundament, das uns langfristig trägt. Dafür müssen wir mehr werden. Wir wollen ein Zuhause für die arbeitenden Menschen werden, die sich jeden Tag für ihre Familien und für unsere Gesellschaft abrackern –  die Menschen, die nun von Merz und seinen reichen Freunden beraubt werden. Nur wenn wir sie überzeugen, können wir der AfD richtig das Wasser abgraben. Wir haben einen Plan, wie uns das gelingen kann.

Dafür reicht es nicht, dass wir an die Haustüren gehen. Wir müssen wieder rein in die Betriebe. Wir brauchen die Arbeiterinnen und Arbeiter, ihre Erfahrung und ihre Kraft in unserer Partei! Wir wollen ihnen zeigen: Bei uns ist Platz für alle Menschen, die für ihre Nachbarn und Kolleginnen einstehen wollen. Wir kämpfen Schulter an Schulter dafür, das Leben für alle bezahlbar zu machen. 

Diese Beziehungsarbeit ist wichtig. Und wir haben für sie nun ein weiteres starkes Werkzeug in der Hand: Den Gehaltsdeckel, den Die Linke auf dem Parteitag für alle Bundestags- und Europaabgeordnete beschlossen hat. Er macht unmissverständlich klar: Die anderen Parteien reden –  Die Linke handelt. Echte Glaubwürdigkeit zeigt sich nicht in Worten, sondern in Taten. Sie ist ein tragender Pfeiler, um unser Haus zu stützen. 

All das ist erst der Anfang! Wir machen uns ab heute an die Arbeit, unsere Partei weiter aufzubauen - Tag für Tag, Schritt für Schritt und Stein für Stein. 

Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano

Parteivorsitzende