Werft Deutschland nicht weg an die AfD!
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Werft Deutschland nicht weg an die AfD!
Empfehlenswert: Gegen Ignoranz, Unwissenheit und Angst
Grimm, P.; Zöllner, O.: Ethik der künstlichen Intelligenz. Leben mit schlauen Maschinen. Kompaktwissen XL. Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2026
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In der Ostdeutschen Allgemeinen steht heute:
"CDU-Abgeordnete aus Ekel vor der Linken zur AfD?
Es sind wohl nur Scheinangebote – wohlwissend, dass die anderen ohnehin „nein“ sagen werden. Siegmund und die AfD können daraufhin sagen: „Seht her: Das Volk hat uns mit sagenhaften 44 Prozent gewählt, aber alle anderen verweigern sich – undemokratisch, wie sie sind.“ Es ist ein Scheinangebot der Stärke, weil das kalkulierte, „Nein“ der anderen unweigerlich in eine desaströse Allparteien-Koalition mündet: von CDU hin bis zur Linken – alle gegen eine, eine gegen alle." (Matthias Hochstätter, 07.09.2026)
Allerdings hat Die Linke auch nicht gerade gwonnen. Mit 8,6% hat sie ein Manko von 2,6% bekommen, ein rundes Viertel! Wer da jubelt, liegt daneben!
Die CDU hat allerdings mehr als die Hälfte der Wähler verloren. Das ist mehr als bitter. Allerdings zitiert die Sächsische Zeitung der Oberverlierer:
"Ministerpräsident Schulze sprach am Abend von einer bitteren Niederlage und gratulierte dem Wahlsieger AfD. Zugleich warnte Schulze davor, von einem „schwarzen Tag“ für Sachsen-Anhalt zu sprechen. „Das ist Demokratie“, die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt hätten „ein Zeichen gesetzt“. (Christiane Jacke)
Das also ist Demokratie (urspünglich "Volksherrschaft"), und die darf auch mal zu Gunsten der Unguten sein. Das hatte wir doch schon mal, oder? Und dann hat sich bald gezeigt, dass es nicht zum Guten des Volkes war. Trotz und Trance zahlen sich in der Politik eben nicht aus.
... nun soll es die AfD richten,... ?
was vorher unter komplizierten Bedingungen nicht machbar war?
Heinrich Heine schrieb die berühmte Zeile „das Volk, den großen Lümmel“ in Deutschland. Ein Wintermärchen, Caput I, erschienen 1844.
Und das kam neraus:
Neue ARD-Hochrechnung von 22:49 Uhr: Laut ARD-Hochrechnung von 22.22 Uhr kommt die Partei auf 44,0 Prozent und gewinnt damit 23,2 Punkte hinzu. Die CDU stürzt auf 17,5 Prozent ab (-19,6). Über der Fünf-Prozent-Hürde liegen SPD (9,2), Grüne (8,9), Linke (8,6) und BSW (5,1). Die FDP verpasst mit 2,5 Prozent klar den Einzug in den Landtag.
Aber ob uns das freuen wird, ist sehr anzuzweifeln
- AfD und CDU kämen zusammen auf 64%. Aber das wäre ein Bruch mit den bisherigen Ankündigungen der CDU und ein unvorstellbares Desaster für das Vertrauen in die Demokratie.
- Die AfD käme mit 41% nicht zu einer Regierungsmehrheit. Und ein Bündnispartner ist nicht in Sicht.
- CDU, Linke und SPD kämen theoretisch addiert mit 43% drüber und mit den Grünen zusammen sogar auf knappe regierungsfähige 49%. Das hat für mich die höchste Wahrscheinlichkeit, auch wenn ich mir die erforderlichen Koalitionsvereinbarungen noch nicht vorstellen kann. Zudem drückt sich die CDU immer noch vor einem Bündnis mit den Linken. Aber ohne die und in einer Regenbogenkoalition geht es nicht.
- Horch, was kommt von draußen rein? Würde das BSW vielleicht sogar noch ein Prozentchen zulegen, käme es als Fraktion in den Landtag. Ob es jedoch für ein grandioses Bündnis zur Verfügung stehen, ist sehr fraglich, wie man am Beispiel Thüringen sieht. Die FDP müsste ein Wunder vollbringen, wenn sie über die 5%-Hürde kommen würde.
Morgen, Kinder, wird´s was geben ... allerdings noch lange keine gute Lösung. Denn die brauchte viel Toleranz und Vernunft, und an denen mangelt es in Land und Bund, wie man schon lange sieht.
Alternative - Wozu? Zu Demokratie? Zu Vernunft? Zu Humanität? Zu Solidarität?
Schaut Euch das Wahlprogramm dieser Partei an! Seid nicht gleichgültig! Wohin würde das ... Punkt für Punkt... führen?!? Trotz ist kein Lösungsansatz. Fordert die demokratischen Parteien auf, ihren Pflichten nachzukommen, bevor die AfD dazu kommt, sie zu entwerten. Das gab es doch wohl schon einmal so ähnlich in der deutschen Geschichte!
Die Befragungsergebnisse für Berlin bestätigen den Trend nach links
Herzlichen Glückwunsch zum 89. Geburtstag
Professor Ekkehard Lieberam wurde am 21. August 1937 in Braunschweig geboren und war zunächst SPD‑Mitglied, bevor er 1957 in die DDR übersiedelte. Dort wurde er Professor für Staatstheorie und Verfassungsrecht an der Akademie der Wissenschaften der DDR und an der Karl‑Marx‑Universität Leipzig.
Nach 1990 blieb er politisch aktiv, u. a. in der PDS/Die Linke‑nahen Szene. Er leitete das Projekt Klassenanalyse@BRD der DKP‑nahen Marx‑Engels‑Stiftung (2003–2011) und ist Vorsitzender des Marxistischen Forums Sachsen.Foto (Rode): Zur Gründung des Liebknecht Kreises Sachsen März 2015 in Leipzig (vordere Reihe rechts)
Wichtige Veröffentlichungen (Auswahl)
Die Zerstörung der Vereinigungsfreiheit in Westdeutschland (1965)
Griff nach der Notstandsdiktatur (1966)
Bundestagsparteien im politischen Machtmechanismus der BRD (1974)
Die dritte große Depression (2009)
Die Wiederentdeckung der Klassengesellschaft (2014)
Am Krankenbett der Linkspartei – Therapie: Mehr Marx als Murks (2019)
Hundert Jahre Faschismus und Faschismusdebatten (2024)
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Die Crux: AfD-Regierungen verhindern!
Online-Seminar zur Einführung in Marx’ Analyse und Kritik des Kapitalismus
| Grafik mit Hilfe von Copilot |
Karl Marx’ Analyse des Kapitalismus und seine Kritik daran sind bis heute die wichtigste Grundlage für ein linkes Verständnis des herrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftssystems und einer linken Kritik daran. Ziel des Seminars ist es, Marx’ Theorie für Einsteiger_innen verständlich und diskutierbar zu machen. Dabei wird kein Vorwissen über die ökonomische Theorie von Marx oder anderen Autor_innen vorausgesetzt. Ausgehend von verschiedenen Fragen schauen wir uns grundlegende Ideen und Konzepte von Marx’ Theorie an, unter anderem:
Die Veranstaltung ist kein Lektüreseminar. Wir beschäftigen uns stattdessen mit dem Thema anhand von Schaubildern, Simulationen sowie kurzen Textausschnitten und diskutieren gemeinsam darüber.
Das Seminar findet immer am 17. August, 24. August und 31. August, jeweils von 18:00 Uhr – 20:30 Uhr statt. Die Anmeldung gilt für alle drei Termine. Die Termine gehören zusammen – eine Anmeldung ist nur bei der Teilnahme an allen Terminen möglich.
Die Plätze sind begrenzt. Anmeldung über das Formular, bei Fragen bitte eine Email an: anne.jelitte@rosalux.org
Das Seminar findet online via Zoom statt. Technische Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gute Internetverbindung und ein Computer mit funktionierender Kamera und Mikrofon.
Referentin: Nora Horn hat Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Internationale Politische Ökonomie studiert. Sie arbeitet freiberuflich in der politischen Bildung und Sozialforschung zu ökonomischen, soziologischen und politikwissenschaftlichen Themen.
Ein Aber des Bloggers: Die direkte, aktive Kommunikation, d.h. zur gleichen Zeit und am selben Ort ist durch nichts zu ersetzen. Come together...!
Kindergartenschließung in Meißen - Die Linke fordert Oberbürgermeister zum Wderspruch auf
Das ist endlich einmal wieder eine Reaktion auf kommunalpolitische Probleme, wie ich sie mir von der Linken vorstelle. Das Verhalten des Meißner Stadtrates weist Mängel in der Umsetzung der Demokratie auf: Kurzfristigkeit, fehlende Einbeziehungen betroffener Bevölkerungsgruppen (z.B. Eltern und ErzieherInnen) in die Entscheidungsfindung, formalistisches Abstimmungsverhalten (11:10!). Wie hat der Oberbürgermeister denn auf die Forderung der Linken reagiert, ein kassatorisches Bürgerbegehren gegen den Stadtratsbeschluss einzuleiten, um Aufschub für eine gründlichere Beratung herbeizuführen. Bleibt weiter dran, liebe Genossinnen und Genossen in Meißen! Ihr könntet ein Beispiel schaffen!
Auch hier in Radebeul wurde ein Kindergarten nach dem anderen geschlossen. Die rein statistischen Argumente reichen meines Erachtens nicht aus.
Liebe Leserinnen und Leser. Bitte beteiligt Euch über die Kommentarfunktion (unter dem Post) an der öffentlichen Debatte.
| Foto: Rode - Radebeul von oben |
"Erstmals hat eine Studie die Daseinsvorsorge aller deutscher Kommunen vermessen. Die Weinstadt Radebeul gehört demnach zu den zehn bestversorgten Städten Deutschlands. Oberbürgermeister Bert Wendsche (62, parteilos) hat eine ganz eigene Erklärung dafür.
Zunächst musste er sich in die Studie einarbeiten. Schulnähe, Apothekendichte, Busfahrzeiten: Anhand von 17 Alltäglichkeiten verglich das Institut der deutschen Wirtschaft alle 10.800 deutschen Gemeinden miteinander.
In Sachsen steht keiner besser da: Leipzig folgt auf Rang 28, Dresden auf Rang 43, Chemnitz auf 337. Selbst das benachbarte Coswig landete nur auf Platz 47. Die Krone holte die Stadt Haar bei München, Schlusslicht ist Hirschthal in der Südwestpfalz."
Erik Töpfer