Die AfD will unsere Demokratie zerstören – doch wir können sie stoppen. Im Bundesrat ist eine Mehrheit für ein Verbotsverfahren möglich. Der neue Vorsitzende Hendrik Wüst (CDU) kann es voranbringen. Mehr als 850.000 Menschen haben unseren Appell für ein AfD-Verbot unterzeichnet. Nun steht die Übergabe an. Lasst uns Wüst zeigen, wie viele wir sind – mit einer Million Unterschriften. Bringe uns näher zur Million und unterzeichne jetzt den Appell!
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| Hallo G. Dietmar, noch nie waren wir einem AfD-Verbotsverfahren so nah wie jetzt. Während die rechtsextreme Partei bald ihren ersten Ministerpräsidenten stellen könnte, kommt Bewegung in den politischen Betrieb. Das ist wichtig – denn den Antrag auf ein Parteiverbot können nur Bundestag, Bundesregierung oder Bundesrat stellen. Eine Mehrheit dafür zeichnet sich nun im Bundesrat ab. Jetzt kommt es auf den neuen Vorsitzenden Hendrik Wüst (CDU) an. Wüst ist Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland. Deshalb erregte es große Aufmerksamkeit, als er nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt forderte: Es braucht eine Arbeitsgruppe, um die AfD verfassungsrechtlich zu untersuchen.[1] Dies wäre ein entscheidender Schritt zu einem Verbotsverfahren. Seit dem 1. November führt Wüst den Bundesrat und bestimmt dessen Prioritäten mit.[2] Als Bundesratspräsident kann er eine Mehrheit in der Länderkammer organisieren – und die Prüfung eines AfD-Verbots ermöglichen. Mehr als 850.000 Menschen haben unseren Appell für ein AfD-Verbotsverfahren bereits unterzeichnet. Das ist gewaltig – doch wir brauchen noch mehr Gewicht. Ein Verbotsverfahren ist ein historischer Schritt. Deshalb wagen wir etwas, das auch uns bei Campact herausfordert: eine Million Unterschriften. Schon übernächste Woche wollen wir unseren Appell an Wüst übergeben. Denn am 20. November leitet er seine erste Bundesratssitzung. Wir empfangen den CDU-Vorkämpfer in Berlin und geben ihm einen klaren Auftrag mit: Eine Million Menschen stehen hinter Wüsts Forderung, die AfD verfassungsrechtlich zu untersuchen – und erwarten, dass er handelt. Das ist die Gelegenheit, unsere Demokratie zu verteidigen. G. Dietmar, Deine Unterschrift könnte die Million vollmachen. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass ein Verbotsverfahren gegen die AfD Wirklichkeit wird. Bitte sei dabei und unterzeichne noch heute. Jetzt Appell zum AfD-Verbot unterzeichnen Die AfD ist verfassungswidrig – das haben Jurist*innen auf über 1.500 Seiten nachgewiesen.[3] Vorgelegt hat dieses Gutachten vor einigen Monaten die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Darin legte sie dieselben Maßstäbe an, die auch für ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht gelten. Wir bei Campact haben lange abgewägt, ob das der richtige Weg ist. Das GFF-Gutachten hat uns überzeugt. Es zeigt: Die Beweislast ist überwältigend. Ein AfD-Verbotsverfahren hätte große Chancen auf Erfolg. |




