Neugasse 15, Meißen
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Sahra Wagenknecht über die aktuelle Lage
Wo sie Recht hat, hat sie Recht:
"Überfall auf Venezuela, Annexionspläne für Grönland, Drohungen gegen Europa, grenzenloses Selbstlob in Davos – Donald Trump macht aus seinen Machtinteressen keinen Hehl und zerstört dadurch unbarmherzig die Lebenslügen der deutschen Transatlantiker. Denn natürlich ist es ein Märchen, dass die amerikanische Außenpolitik vor Trump auf der Seite des Guten, der Moral und hehrer Werte stand, und seit Trump plötzlich alles anders geworden ist...Die selbstlose Schutzmacht USA gab es nie. Aber was will Trump, was sind die zentralen Beweggründe seiner Politik? Und wodurch unterscheidet er sich tatsächlich von seinen Vorgängern? In meiner aktuellen Wochenschau spreche ich darüber, wie scheinheilig die Reaktionen auf Trumps imperiales Gebaren sind und warum Deutschland und Europa endlich ihre Unterwürfigkeit gegenüber den USA beenden müssen."
Einladung zur Videokonferenz am 02.02.2026 ab 18 Uhr
Liebe Genossinnen und Genossen,
da immer wieder Fragen aus den Stadt- und Kreisverbänden auftauchen, wie der Programmprozess der Linken abläuft und inwiefern Beteiligungsmöglichkeiten bestehen, laden euch Markus Pohle und Luise Neuhaus-Wartenberg (beide Mitglieder in den Arbeitsgruppen zum Programmprozess) zu einer Videokonferenz ein, um diese Fragen mit euch zu besprechen.
Es wird Infos zu folgenden Themen geben:
Es geht also um allgemeine Informationen zum Prozess und Beteiligungsmöglichkeiten. Und die Videokonferenz ist auch dafür da, eure Fragen zum Programmprozess loszuwerden.
Hier die Eckdaten für die Videokonferenz:
Termin: 2. Februar 2026
Uhrzeit: 18 Uhr
Zugangslink: https://bbb.dielinke-sachsen.
Antje, Mitarbeiterin Veranstaltungen
Die Linke Landesverband Sachsen
Altenberger Straße 23
01277 Dresden
Tel 0351 85327-00
Fax 0351 85327-20
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Die Einsicht
Dialogische Mitteilungen aus Wittenberg
Nr. 6 aus 26 vom 21.1.2026
Donald Trump ist für sein unkonventionelles Verhalten berühmt. Neuerdings erhebt er Anspruch auf Grönland, den er damit begründet, „er würde es brauchen“, und hat gegen europäische Länder u.a. gegen Deutschland Strafzölle in Höhe von 10 Prozent angekündigt. Diese Zölle würden ab 1. Juni auf 25 Prozent steigen, wenn nicht bis dahin eine Einigung über den „vollständigen und umfassenden Kauf Grönlands“ erzielt sei.
Wir sprachen mit Herrn Dr. iur. Rettler darüber, ob und inwieweit sich Herr Trump sich dadurch strafbar gemacht haben könnte.
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Die Einsicht: Hat der Herr Trump sich durch die Verhängung von Strafzöllen und Androhung höherer Zölle gegen Deutschland strafbar gemacht?
HerrRettler: Es könnte eine Nötigung gemäß § 240 StGB vorliegen. Danach wird bestraft, wereinen Menschen mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt. Die bereits jetzt verhängten Zölle von 10 Prozent halte ich für straflos. Aber es wurde mit einem empfindlichen Übel gedroht, indem die Erhöhung der Zölle um 25 Prozent angekündigt wurde, falls nicht ein bestimmtes Verhalten erfolge, was hier darin liegen könnte, dass sich Deutschland nicht für den Verkauf Grönlands an die USA einsetzt. Zu prüfen ist immer auch Absatz 2, wonach die Tat rechtswidrig ist, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist. Das ist hier aber der Fall. Weiterhin ist auch der Versuch der Nötigung strafbar.
DieEinsicht: Liegt denn auch Erpressung vor?
HerrRettler: Das halte ich im Verhältnis zu Deutschland für problematisch, weil hier keine Vermögensverfügung abverlangt wird. Im Verhältnis zu Dänemark liegt es dagegen wohl anders.
DieEinsicht: Ist die deutsche Justiz überhaupt zuständig?
HerrRettler: Gemäß § 3 StGB gilt das deutsche Recht für Taten, die im Inland begangen werden.
DieEinsicht: Aber wieso? Die Drohungshandlung ist doch in Amerika begangen worden.
HerrRettler: Nach § 9 Abs. 1 StGB ist eine Tat auch an dem Ort begangen, an dem der zum Tatbestand gehörende Erfolg eingetreten ist oder nach der Vorstellung des Täters eintreten sollte. Dies ist hier der Ort des erstrebten Eintretens der Bundesregierung für den Verkauf von Grönland an die USA.
DieEinsicht: Wird ein deutscher Staatsanwalt Ermittlungen gegen Donald Trump aufnehmen?
HerrRettler: Dies kann ich mir nicht vorstellen. Dem könnte auch Immunität der strafrechtlichen Verfolgung von Herrn Trump entgegenstehen.
DieEinsicht: Wäre die Tat dann gerechtfertigt?
HerrRettler: Nein, Immunität ist kein Rechtfertigungsgrund, sondern ein Strafverfolgungshindernis. Sie hat nicht die Rechtmäßigkeit der Tat zur Folge. Im Internet steht, dass Staatsoberhäupter aufgrund Völkergewohnheitsrecht genießen.Die Immunität schütze sie vor Strafverfolgung im Ausland. Ausnahmen bestünden ggf. bei schweren internationalen Verbrechen wie Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wo internationale Gerichte auch gegen amtierende Staatsoberhäupter vorgehen könnten.
DieEinsicht: Dann war unser Gespräch vergebens?
HerrRettler: Das sehe ich nicht so. Immerhin ist herausgekommen, dass die Androhung weiterer Strafzölle, um den Kauf von Grönland durchzusetzen, ein tatbestandsmäßiges, rechtswidriges und schuldhaftes Verhalten darstellt. Die Nötigung ist Bestandteil des Kriminalstrafrechts. Mit ihrer Strafbarkeit ist ein moralisches Unwerturteil verbunden. Sie ist keine bloße Ordnungsvorschrift, wie Falschparken Dies sollte man bedenken, wenn man darüber spricht.
DieEinsicht: Herr Rettler, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Verantwortlich: Dr. Wilhelm Rettler, Bachstraße 22, 06886 Lutherstadt Wittenberg,
Druck: Eigendruck.
Änderungen verboten. Zuschriften und Bestellungen an whrettler@web.de. Kosten entstehen nicht
Gedenkveranstaltung in Meißen
13:00 Uhr – Kranz- und Blumenniederlegung Ort: Mahnmal im Käthe-Kollwitz-Park / Kerstingstraße Ausrichter: Stadt Meißen, Oberbürgermeister Markus Renner Inhalt: Ansprache, stilles Gedenken, Kranzniederlegung
14:00 Uhr – Andacht in der Nikolaikirche Ort: Nikolaikirche Meißen Ausrichter: Kirchgemeinde St. Afra Meißen
15:00 Uhr – Gedenkgang Start: Nikolaikirche Inhalt: Rundgang zu Orten jüdischen Lebens und Stolpersteinen in Meißen
„Die Verbrechen der Nationalsozialisten, der größte Zivilisationsbruch der Geschichte, der zeitlich nur ein Menschenleben her ist, und die Millionen Opfer, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden, dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Auch die Stadt Meißen will aufmerksam machen auf all das Furchtbare, das während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland und anderswo geschehen ist“, so die Stadt Meißen in ihrer Terminankündigung.Gleichzeitig lud sie die Bürgerinnen und Bürger Meißens dazu ein, sich dem Gedenken anzuschließen. „Gemeinsam wollen wir an das unermessliche Leid und Unrecht erinnern, das im Namen dieser Ideologie verbreitet wurde.“
Statement des Landesvorstandes der Linken Sachsen zum kommenden Demonstrationsgeschehen in Connewitz
Am 27. Dezember des vergangenen Jahres veröffentlichte die Gruppe „Lotta Antifascista“ im
Netz in Bild und Text einen Aufruf für eine Demonstration unter dem Motto „Antifa heißt Free
Palestine“ am 17. Januar in Leipzig-Connewitz. Im Aufruf wurde von Angriffen auf erkennbar
palästinasolidarische Menschen in Connewitz berichtet. Zugleich wurden als Schuldige
pauschal „Zionist*innen“, „Staatsräsonler“ und „Israel-Fetischist*innen“ ausgemacht, gegen die
sich die geplante Demonstration richte.
Am Tag darauf wurde ein weiterer Aufruf von den
Gruppen „Handala Leipzig“, „Palästina Aktionsbündnis Leipzig“, „Students for PalestineLeipzig“und „Migrantifa Leipzig“ veröffentlicht, der auch von „Lotta Antifascista“ verbreitet wurde. Im weiteren Verlauf haben auch die BAG Palästinasolidarität, die AG Palästinasolidarität Dresden und der SDS Leipzig den Aufruf beworben. Er enthielt die Behauptung, der Stadtteil Connewitz sei kein „antifaschistisches Viertel“, sondern eine „rassistische No-Go-Zone“. Verantwortlich gemacht wurden „Antideutsche“, die in staatlichen und kulturellen Institutionen „Kriegspropaganda“ betrieben oder als „zionistische Schlägerbanden“ auf den Straßen Jagd auf palästinasolidarische Menschen machten. Als Feinde wurden namentlich unsere Stadträtin und Landtagsabgeordnete Jule Nagel, das mit der Linken verbundene Projekt linXXnet und das Jugendzentrum Conne Island markiert.
Die sächsische Linke ist solidarisch mit allen Gruppen und allen Kundgebungen, die gegen die Kriegsverbrechen und die völkerrechtswidrige Besatzungspolitik der israelischen Regierung, für die Rechte der Palästinenser:innen und für einen gerechten Frieden eintreten, der die Sicherheit und politische Selbstbestimmung sowohl der palästinensischen als auch der israelischen Bevölkerung garantiert. Wir verurteilen jede Form von Gewalt gegen Menschen, die sich friedlich für die Sache der Palästinenser:innen einsetzen. Um diese Sache geht es aber in den genannten Aufrufen nicht. Sie tragen auch nichts zu einer solidarischen Diskussion teilweise unterschiedlicher politischer Perspektiven in der gesellschaftlichen Linken bei. Sie verfolgen vielmehr den Zweck, durch Lügen und Verdrehungen simple Feindbilder zur produzieren, Menschen einzuschüchtern und die eigene Ideologie doktrinär als die einzig wahrhaft „linke“ und „antifaschistische“ durchzusetzen.
Wir verurteilen insbesondere, dass unsere Genossin Jule Nagel und die im linXXnet tätigen Genoss:innen verunglimpft und bedroht werden.
Die jüngsten Angriffe stehen in einer Reihe von Versuchen, unter dem Vorwand der
„Palästinasolidarität“ unsere Partei zu spalten und ihr einen Kurs aufzuzwingen, der unseren
programmatischen Grundsätzen widerspricht.
Wirkliche Solidarität mit den Menschen in Palästina ist für uns als Linke selbstverständlich. Wir treten ein „für eine friedliche Beilegung des Nahostkonfliktes im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung und damit die völkerrechtliche Anerkennung eines eigenständigen und lebensfähigen palästinensischen Staates auf der Basis der Resolutionen der Vereinten Nationen.“ So sagt es unser Grundsatzprogramm.
Stadtvorstand der Linkspartei solidarisiert sich mit Linxxnet und Juliane Nagel
https://www.l-iz.de/leben/gesellschaft/2026/01/stadtvorstand-linkspartei-solidarisiert-sich-643412
"In Leipzig mobilisiert die Gruppe Handala zu einer Demonstration gegen Juliane Nagel, unsere direkt gewählte Abgeordnete. Im Fokus steht außerdem auch das LinXXnet als solidarischer Ort im Kiez.
Wir sagen klar: Der Angriff auf Jule und das LinXXnet ist ein Angriff auf uns alle.
Und wir sagen genauso klar: Es ist unmöglich und beschämend, dass Teile aus dem Umfeld unserer Partei gegen Jule mitmobilisieren oder solche Kampagnen befeuern. Wer das tut, stärkt nicht linke Politik, sondern spaltet und liefert Genoss*innen dem Hass aus."
Hymne Grönlands
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| wikipedia: Big-Stick-Cartoon |
Die Linke Sachsen beendet Rekordjahr mit rund 11.350 Mitgliedern
Die Linke Sachsen wächst am stärksten
Pressedienst Die Linke Sachsen
Facebook | Instagram | TikTok | Summe | Differenz | Proz. Verän. | |||||
Februar | Dezember | Februar | Dezember | Februar | Dezember | Februar | Dezember | |||
Die Linke | 22.590 | 21.908 | 14.000 | 21.300 | 5.330 | 9.949 | 41.920 | 53.157 | 11.237 | 26,8 % |
CDU | 13.944 | 13.806 | 5.070 | 5.478 | 2.116 | 2.846 | 21.130 | 22.130 | 1.000 | 4,7 % |
SPD | 8.139 | 7.719 | 5.000 | 5.191 | 13.139 | 12.910 | -229 | -1,7 % | ||
Grüne | 4.120 | 3.600 | 4.535 | 5.485 | 1.335 | 1.498 | 9.990 | 10.583 | 593 | 5,9 % |
BSW | 179 | 120 | 1.139 | 1.550 | 2.463 | 2.843 | 3.781 | 4.513 | 732 | 19,4 % |
AfD | 88.815 | 70.374 | 24.500 | 48.000 | 221.600 | 238.000 | 334.915 | 356.374 | 21.459 | 6,4 % |
| Mit Freude und Stolz können wir sagen: Die Linke ist zurück! |
|
| Foto: Rode |
Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs,
ein ruhiges Weihnachtsfest und eine fröhliche Silvesterfeier wünsche ich Euch mit Gesundheit, Optimismus und auch möglichst viel Glück für das kommende Jahr. Das soll auch das Tännchen ausdrücken, das Ida (8) und ich heute wie in den Jahren davor, wieder silbern geschmückt haben wie Mondlicht auf einen verschneiten Wald. Morgen wird die Familie hier sitzen und wir freuen uns alle schon sehr darauf, dass es eine weiße Weihnacht werden könnte.
G. Dietmar Rode
Facebook-Präsenz von Ulrich Köhler offenbar gehackt!
Ein Foto von Heidi Reichinneck mit dem Text "Das ist diese Kriegstreiberin nicht wert" - so etwas ist zu primitiv, als dass es echt sein könnte. Zudem ist in der Name in der Adresse des angeblichen Autors falsch geschrieben (Kohler). Ulrich Köhler, der Kreisvorsitzende der Linken Meißen, hat diese Botschaft sofort dementiert und die Urheberschaft bestritten.
Wir können nicht vorsichtig genug sein. Es scheint sich um bösartiges Hacking zu handeln. Nur das Foto stammt von der Facebook-Seite Heidi Reichinnecks. Ansonsten ist es eine Falschdarstellung. Und ich glaube, dort wiederholt Beigeträge gelesen zu haben, die mir eigenartig vorkamen und von Leuten kommentiert wurden, von denen ich noch nie etwas gelesen habe. Kann das sein, Uli?
Wer ähnliche Feindseligkeiten entdeckt, sollte sich an den Landesvorstand wenden: https://www.dielinke-sachsen.
Die Einsicht
Der schweizerische ehemalige Oberst und Sachbuchautor Jacques Baud ist vonder EU auf eine Sanktionsliste gesetzt worden, weil er angeblich „russischePropaganda“ und „Verschwörungstheorien“ verbreitet habe. Brüssel bestraft ihnohne Gerichtsverfahren, ohne rechtliches Gehör, ohne Rechtsmittel. Ihm droht dieAusweisung aus seinem Wohnort Brüssel, die Beschlagnahme seiner Konten undweitere Maßnahmen. Darüber sprach die Einsicht mit Herrn Dr. iur. Wilhelm Rettler.