Orientierung

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Freitag, 23. Januar 2026

Was kommt nach Davos?

Sahra Wagenknecht über die aktuelle Lage

Wo sie Recht hat, hat sie Recht:

"Überfall auf Venezuela, Annexionspläne für Grönland, Drohungen gegen Europa, grenzenloses Selbstlob in Davos – Donald Trump macht aus seinen Machtinteressen keinen Hehl und zerstört dadurch unbarmherzig die Lebenslügen der deutschen Transatlantiker. Denn natürlich ist es ein Märchen, dass die amerikanische Außenpolitik vor Trump auf der Seite des Guten, der Moral und hehrer Werte stand, und seit Trump plötzlich alles anders geworden ist...Die selbstlose Schutzmacht USA gab es nie. Aber was will Trump, was sind die zentralen Beweggründe seiner Politik? Und wodurch unterscheidet er sich tatsächlich von seinen Vorgängern? In meiner aktuellen Wochenschau spreche ich darüber, wie scheinheilig die Reaktionen auf Trumps imperiales Gebaren sind und warum Deutschland und Europa endlich ihre Unterwürfigkeit gegenüber den USA beenden müssen."

Sonntag, 4. Januar 2026

Was ist Völkerrecht dann noch wert?

wikipedia: Big-Stick-Cartoon
US-Militär entführt Präsidenten von Venezuela und dessen Frau

Bei aller Kritik an der Person - geht das?

Linken-Chef Jan van Aken kritisiert den amerikanischen Militärangriff auf Venezuela. Auch andere deutsche Politiker verurteilen das Vorgehen der USA.

Freitag, 6. November 2020

Die Qualen in den USA

Was soll man davon halten? Ist das noch genießbar?

Die USA erheben nicht nur den Anspruch darauf, die älteste Demokratie, sondern auch das mächtigste, freieste und fortschrittlichste Land der Welt zu sein. Wenn man sich jedoch ansieht, was bei den aktuellen Wahlen um den besten Präsidenten so abläuft, kommen doch erhebliche Zweifel. Trotz aller demokratischen Erfahrungen und technischen Fortschritte kann nach drei Tagen noch keiner einzuschätzen, wie die Kasperiade der Präsidenten- und Parlamentswahlen grundsätzlich ausgegangen ist. 

Für viele Europäer erwies sich das amtierende Staatoberhaupt Donald Trump schon vor vier Jahren in Tonart, Führungsverhalten und Wahrheitsfähigkeit als befremdlich. Und anstatt in vier Jahren über eine günstigere Option nachzudenken, hat sich das 325-Millionen-Volk in seiner politischen Konstellation mehr denn je gespalten.

Der Amtsinhaber hatte schon vor Beginn der Wahlen angekündigt, die von seinen Erwartungen abweichenden Ergebnisse juristisch anzufechten. Mittendrin forderte er auf, die noch laufenden Auszählungen zu stoppen. Und jetzt scheinen sich seine Beschimpfungen und Verleumdungen gegenüber dem Wahlgegner immer noch zu steigern. Was hat das mit Demokratie zu tun? Sie wirkt eher wie eingewecktes Gemüse, von dem man schon durch das Glas hindurch erkennt, dass es längst schlecht geworden ist. Prost Mahlzeit!