Orientierung

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Freitag, 29. Januar 2016

Demokratie braucht Nachwuchs

Was tun!?!

Fragen an die Basis
stellt Dietmar, der Blogger

In dieser Woche wurde in der Sächsischen Zeitung dargestellt, dass die demokratischen Parteien im Landkreis Meißen durchweg an Mitgliederschwund leiden. Die Überschrift "Meißner CDU verliert jedes zehnte Mitglied" betrifft nicht nur die eine Partei. Dabei werden die Ursachen ganz unterschiedlicher Art sein. Sie reichen von allgemeiner Politik- bzw. Parteiverdrossenheit, über den Wechsel zu anderer Sichtweise bis hin zum Missverhältnis zwischen  Sterbefällen und Neuaufnahmen.

Hier die aktuellen Zahlen im Landkreis (Mitglieder 2014/2015 gegenüber 2015/2016):

CDU      keine Angaben/742
LINKE    426/401
SPD        180/180
FDP        122/120
AfD          56/100
NPD         60/70
GRÜNE keine Angaben/keine Angaben

(Quelle: Sächsischen Zeitung, 27.01.2016, S. 15)

Andreas Graff, stellvertretender Kreisvorsitzender DIE LINKE.Meißen meinte zum sichtbaren Mitglieder-Minus in unserer Partei, dass es sich weniger um Austritte handelt, als vielmehr um die Sterbefälle, die unsere Reihen lichten. Wir müssen also dringend etwas für die Verjüngung und die Gewinnung der Jahrgänge zwischen 16 und 65 tun.

Die Frage sollte auch an unsere Jugendorganisation 'solid weitergereicht werden. Worin seht Ihr die Ursachen, liebe junge Genossinnen und Genossen? Was erwartet Ihr von der LINKEN als einer modernen Partei in dieser schwierigen Zeit? Welcher Probleme erkennt Ihr unter den mehr oder weniger politisch engagierten Altersgefährten? Habt Ihr aktive Kontakte zu den örtlichen Strukturen der LINKEN in Euren Wohnorten? Und wenn nicht, warum?

Was meinen die älteren Genossinnen und Genossen, die doch über die politischen Erfahrungen verfügen? Wie können wir unsere Kinder und Enkel, die eher nicht so sehr an Kaffeeplausch und Rentnerausflug interessiert sind, noch besser ansprechen?

Dietmar,
der Blogger

Sonntag, 3. November 2013

Bildungs- und Schulpolitik im Landkreis

Zur Erinnerung: Am 05. November findet 18:00 das öffentliche Forum der Kreistagsfraktion im Mercure-Hotel in Riesa statt



Seit Sommer bereitet die Kreistagsfraktion diese Veranstaltung vor (vgl. auch Posts zum Thema). Inzwischen haben, neben der bildungspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion DIE LINKE Cornelia Falken und dem Dezernenten für Arbeit und Bildung in der Kreisverwaltung Gerhard Rose, auch Vertreter des Landeselternrates und des Landeschülerrates ihre Teilnahme zugesagt.

Wir wünschen uns eine offene und konstruktive Diskussion. Und wenn wir die aktuellen öffentlichen Äußerungen zu diesem Problemfeld betrachten, könnte es u.a. um solche Schwerpunkte gehen wie:
- Stand und Perspektiven der Schulsozialarbeit;
- Beteiligungen an der Gestaltung und Umsetzung von Schulkonzepten;
- Zusammenarbeit der Eltern- und Schülervertretungen mit den Schulen und den Schulträgern;
- Erfahrungen und Konzepte für die Schüler mit Migrationshintergrund;
- Sicherung der Inklusion von Schülern mit Behinderungen;

- rechtzeitige Berufsorientierung oder
- Schülerverkehr.

Die Mitglieder der Kreistagsfraktion haben im Vorfeld vielfältige Kontakte aufgenommen und Gespräche geführt, um sich sachkundig einzubringen.


Dr. G. Dietmar Rode
Kreisrat

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Linksjugend beschließt am kommenden Wochenende Programm und wählt neuen Vorstand

Pressemitteilung der linksjugend ['solid] Sachsen vom 30. Oktober 2013 

Die linksjugend ['solid] Sachsen trifft sich am kommenden Wochenende vom 1. bis 3. November zu ihrer Vollversammlung in Oschatz. Eingeladen sind alle Mitglieder und Sympathisierenden des Linkspartei nahen Jugendverbandes. Auf dem Programm steht unter anderem der Beschluss des Landesjugendwahlprogramms für die kommenden vier Jahre. Außerdem wird ein neuer Vorstand gewählt und der Jugendverband nominiert sechs Personen für die sächsische Landtagswahl im kommenden Jahr. Ebenfalls erwartet wird Rico Gebhardt, der Fraktions- und Parteivorsitzende der LINKEN.


Dazu Tilman Loos, Pressesprecher der linksjugend Sachsen: „Bereits in den zurückliegenden Jahren hat sich der Jugendverband intensiv in die programmatischen und inhaltlichen Diskussionen der sächsischen LINKEN eingebracht. Mit unserem Landesjugendwahlprogramm stellen wir auch unsere Grundlage für die anstehende Debatte um das Wahlprogramm der Partei für die anstehenden Wahlen. Diese werden wir auch mit eigenen Kandidierenden personell untersetzen.“

Den Mitgliedern liegt ebenfalls ein Antrag vor, in dem für ein Rot-Rot-Grünes Projekt in Sachsen geworben wird. Zuvor hatten bereits die sächsischen Jusos einen solchen Antrag beschlossen.

Über den Ausgang der Wahlen und einige Kernpunkte des Programms werden wir Sie noch am Wochenende informieren.

Mehr Informationen finden Sie auch auf unserer Website: http://www.linksjugend-sachsen.de

Thomas Dudzak

Samstag, 7. September 2013

Berufsschullandschaft mit hartem Konkurrenzkampf

Für mehr Informationen hier anklicken.
Sozialausschuss konstatiert: Chancen des Landkreises verringern sich!

Der Landkreis Meißen ist Standort vieler innovativer und erfolgreicher Industrie-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. Und gerade aus dieser Sicht konnten wir noch vor wenigen Jahren optimistisch sein, was die beruflichen Bildungsangebote anbetraf. Das fand seinen Niederschlag in der Schulnetzplanung für die beruflichen Schulen von 2010. Gerade berufliche Bildung ist ein vorrangiger Faktor für die Zukunft und das Wohlbefinden der nachfolgenden Generationen. Deshalb wurde in den letzten Jahren auch erheblich in die Modernisierung der Berufsschulzentren des Landkreises investiert und auch viel unternommen, um vernünftige Abstimmungen über die Kreisgrenzen hinaus zu erwirken. Das wurde nicht zuletzt durch die Folgen des demografischen Wandels zunehmend akut.

Inzwischen scheint sich die Lage dramatisch verschlechtert zu haben. Aus dem Dezernat für Arbeit und Bildung des Landratsamtes liegen unerfreuliche Informationen vor (Sitzung des Sozialausschusses vom 05.09.13). Viele Vorhaben und Vorschläge zählen längst nicht mehr:
„Da in der Gremienbefassung und öffentlichen Diskussion in der Stadt Dresden die Vorschläge nicht umgesetzt wurden, laufen gegenwärtig alle Entscheidungen über das Erreichen der Mindestschülerzahl. Die Landkreise sind dadurch immer Verlierer und die Schüler wandern in den Standort Dresden ab.“ (Mitteilungsvorlage 13/5/1011)
Die Folgen werden sehr nachteilig sein, vor allem für die kleinen  und mittelständischen Unternehmen im Landkreis. Und junge Leute werden weiter abwandern.

Beispiele:
  • Die Ausbildung verschiedener Ausbildungsberufe ist im Landkreis gefährdet: Bäcker, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Friseur, Dachdecker, Industriekaufleute, Koch, Fachkraft im Gastgewerbe.
  • Einige Berufe werden jetzt schon nicht mehr im Territorium ausgebildet (Bauten- und Objektbeschichter, Maler, Lackierer), sondern in Dresden.
  • Zukunftsorientierte Vorhaben unserer Berufsschulzentren sind in Frage gestellt und offenbar absichtlich auf die Wartebank geschoben, indem die Entscheidung ausschließlich nach Schülerzahlen getroffen werden (BSZ Radebeul, Großenhain, Meißen, Riesa).
  • Die Bildung von Fachklassen (Fachausbildung im Rahmen des Dualen Systems) wird in den ländlichen Regionen deutlich erschwert.
  • Vorschläge für den Wechsel von Berufsausbildungen aus Dresden in die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Meißen finden keine Beachtung (insbesondere landwirtschaftliche Berufe, Frisörausbildung, Bauberufe aller Art).
Die Kreisverwaltung unternimmt fortgesetzt hohe Anstrengungen, um solchen bedrohlichen Trends entgegen zu wirken. Die Fraktion DIE LINKE wird sich im Kreistag unterstützend einsetzen. Das für November geplante öffentliche Forum unserer Fraktion zur Schul- und Bildungspolitik im November muss sich deshalb auch dem Schwerpunkt Berufsbildung intensiv widmen.

Dr. G. Dietmar Rode
Kreisrat, Mitglied im Sozialausschuss und in der AG Schulstrukturentwicklung
Selbstständiger Dozent an Berufsbildungseinrichtungen

Donnerstag, 22. August 2013

Hick-hack in Sachsens Schullandschaft geht offenbar weiter

Staatsregierung euphorisiert - LINKE kritisiert

Am Montag beginnt das neue Schuljahr. Und Sachsen setzt auf "fliegende Lehrer". So steht es heute in der SZ gleich auf der ersten Seite. Es wären noch nie zuvor so viele Lehrer eingestellt worden. (Und wieviele gehen in Rente oder fallen wegen Krankheit aus?) Eine Lösung soll durch eine "fliegende Lehrerreserve bis Schuljahresende" herbeigeführt werden. Sie soll vor allem aus neu ausgebildeten Gymnasiallehrern gebildet werden, denen keine feste Anstellung angeboten werden konnte. Außerdem sollen Referendare, also angehende Lehrer, nunmehr zwölf statt acht Wochenendstunden unterrichten... Der Förderunterricht wird gekürzt... Die Schülerzahlen in den Klassen werden weiter anwachsen ... Soll hier die Nachwuchsstaffel für den gealterten Berufsstand verheizt werden? Da ich selbst Lehrer bin (Berufsfachschule) weiß ich, worüber hier gesprochen wird.

Zur gestrigen Pressekonferenz der Kultusministerin zum Beginn des neuen Schuljahres erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Cornelia Falken:

"DIE LINKE wünscht allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern viel Glück im neuen Schuljahr. Das werden sie auch brauchen, denn die Kultusministerin bekommt den Lehrermangel nicht in den Griff. Und so gerät der Schulbesuch immer häufiger zu einem Glücksspiel – so werden bspw. an der einen Schule zwei Fremdsprachen angeboten, an der anderen nicht. 

Das „größte Einstellungsprogramm im Schulbereich seit zwanzig Jahren“ erweist sich als unzureichend, um den Unterricht an allen Schulen abzusichern. Von 1000 Einstellungen, wie die Kultusministerin behauptet, kann keine Rede sein: Nur 510 werden unbefristet eingestellt, 250 befristet, 83 entfristet, weil an Schulen schon tätig und 101 sind bereits zum Schulhalbjahr eingestellt worden. Dagegen sind 790 Lehrer und Lehrerinnen ausgeschieden (Drucksache 5/ 12038) und 460 Lehrkräfte langzeiterkrankt. Tatsächliche Neueinstellungen zum Schuljahresbeginn sind also 760.

Mangelnde Absicherung, man könnte auch sagen: planmäßige Benachteiligung, erfahren auch die Oberschulen der FDP. Nur die Hälfte dieser Schulen kann eine zweite Fremdsprache anbieten. Es fehlen schlichtweg  die Lehrkräfte, um die zweite Fremdsprache an allen Mittel-, pardon Oberschulen anzubieten. Das ist ungerecht. Ebenso ungerecht ist, dass nur ganze 50 von insgesamt 336 Mittel-, pardon Oberschulen in den Genuss von sogenannten „Praxisberatern“ kommen, die Schülerinnen und Schülern ein „maßgeschneidertes“ Ausbildungsangebot  unterbreiten sollen." 
Am Montag wird sich die Kreistagsfraktion DIE LINKE in ihrer Beratung in Meißen schwerpunktmäßig mit schulpolitischen Problemen beschäftigen, um im November ein öffentliches Diskussionsforum zu dieser Thematik durchzuführen. In den vergangenen Jahren haben wir als Fraktion im Kreistag immer wieder auf Probleme der Schulstrukturentwicklung, der Stundenausfälle und des Lehrermangels aufmerksam gemacht. Im förderalen System der Bundesrepublik hat sich jedoch eine komplizierte Situation hinsichtlich der Kompetenzen für die Bildungslandschaft entwickelt. Vom Land über die Landkreise bis hinunter zu den Schulträgern/Kommunen sind die Verantwortungen und Aufgaben so verteilt, dass es z.B. mir als Kreisrat ausgesprochen schwer fällt, stets die aktuellen Informationen zu erhalten (vgl. frühere Posts auf diesem Blog). Vieles erfährt man zuerst über die Presse, z.B. bei Protesten der Schüler, Eltern und Lehrer. Wie lange soll das Hick-hack noch weiter gehen? Es sind schließlich unsere Kinder, um die es hier geht, d.h. um unsere Zukunft.

Dr. G. Dietmar Rode
Kreisrat
Mitglied in der AG Schulstrukturentwicklung

Montag, 15. Juli 2013

Überraschungsfilm

Die Linksjugend Meißen lädt ein

Für Montag, den 22.07.13 lädt die Linksjugend Meißen, alle Interessierten zum Überraschungsfilm ein. Los geht es 19.00 Uhr im Haus für Vieles in Meißen.

Nur soviel, im gezeigten Dokumentarfilm bewegt sich ein amerikanischer Journalist im Kreise von Esoterikern und Verschwörungstheoretikern und gewinnt so manch interessante Erkenntnis, angefangen beim Mondwasser bis hin zu Chemtrails und der inneren Hohlwelt. Auf der Suche nach der Wahrheit zeigt der korpulente Journalist vollsten Körpereinsatz. Aus gegebenen Anlass ein empfehlenswerter Film für alle Freunde der Realsatire.

Viele Grüße und kommt recht zahlreich.
Stefan


Sonntag, 23. Juni 2013

Landesjugendtag der LINKEN 2013 einberufen

Beschluss des Landesvorstandes





Der 10. Landesjugendtag der LINKEN Sachsen findet am 21. Juli 2013 in Leipzig statt.

Demnächst gibt es weitere Informationen (Bitte hier anklicken)

Doreen Marz-Schäffner - Assistentin
DIE LINKE. Sachsen
Landesgeschäftsstelle / WahlFabrik
Kleiststr. 10a
01129 Dresden
Tel.:  (+49) 351 / 85327-0
Fax:  (+49) 351 / 85327-20
E-Mail: kontakt@dielinke-sachsen.de
www.dielinke-sachsen.de

Sonntag, 26. Mai 2013

Mit Benzin und Knattertones gegen die Deutsche Stimme

Was wird los sein zum Aktionstag der VVN-BdA in Riesa? 
Wovor hat die NPD schon ängstlich gewarnt?

Am 8. Juni findet 19 Uhr auf dem Riesaer Rathausplatz ein Konzert statt:

Die “Knattertones” sind eine Ska-Band aus Berlin, die über die Jahre einen ganz speziellen Stil aus Ska-, Punk- und Reggae-Elementen entwickelt haben. Geprägt wird die Musik von einer energetischen Rythmusgruppe, einem mitreisenden Gesangsduo und einem dynamischen Bläsersatz. Für den unverwechselbaren Sound sorgt nicht zuletzt die Orgel aus den 70’ern.
Und hier ist eine Kostprobe.


Benzin
Mit “Benzin” kommt eine Punk-Band aus Ulm nach Riesa. Seit 2005 streht der „Soundtrack für dein Wochenende“ in den Plattenregalen. Dem folgten 350 europaweite Konzerte, darunter Supportshows für Sum41, Sportfreunde Stiller, Donots und gemeinsame Touren mit Madsen, Itchy Poopzkid, Montreal und The Generators. Mit zwei weiteren Studioaufenthalten und den Plattenergebnissen „Auf los geht’s los“ (2008) und „Streichholzschachtelmasterplan“ (2010) stehen Benzin endgültig mitten im Leben. Und hier könnt Ihr ´mal reinhören.

Montag, 17. September 2012

Er hat es geschafft

Steffen Richter erhielt der Panter-Preis der TAZ als "Held des Alltags"

http://www.akubiz.de/
index.php
Damit wurde in seiner Person vor allem die Arbeit des Vereins „Alternatives Kultur- und Bildungszentrum“ (AKuBiZ) in Pirna geehrt. Wir hatten ihn kürzlich auf diesem Blog vorgestellt, um ihn auch aus unserem Landkreis mit Stimmen zu unterstützen..

Kerstin Köditz, MdL gratulierte ihm heute besonders herzlich und erklärte: 

Foto: taz
"Steffen Richter, der vom Publikum gekürt worden ist, ist ein Musterbeispiel dafür, welche engagierten Menschen auch in Sachsen ungeachtet persönlicher Nachteile für Demokratie und gegen Rassismus, Antisemitismus sowie jegliche Form von Diskriminierung aktiv werden. Ich erinnere nur daran, dass sein Auto in Pirna in Brand gesetzt worden ist und er mehrfach tätlich angegriffen wurde. Ich weiß, dass Steffen Richter diesen Preis vor allem als Auszeichnung für den Verein AKuBiZ sehen wird. Das spricht für seine Bescheidenheit. Es ist aber zugleich auch berechtigt. Denn das AKuBiZ hat durch sein Handeln ebenfalls nachdrücklich Zivilcourage bewiesen im Sinne der Demokratie und deren Knebelung durch die Staatsregierung, die unrühmlich als „sächsische Demokratie“ bekannt geworden ist. Zur Förderung der Demokratie und zur Zivilcourage gehört eben auch, dass man Mut vor Fürstenthronen bzw. den hohen Rössern zeigt, auf denen sächsische Innenminister sitzen."


Sonntag, 16. September 2012

Samstag, 15. September 2012

Hinter dem Tellerrand


... geht es geradewegs ins Feenland

von Stefan Richter

Workshop Verschwörungstheorien
Mehrere Dutzend Menschen besuchten am 08.09. die Veranstaltung „Hinterm Tellerrand geht`s weiter“ im Noteingang e.V. in Radebeul, die von mehreren Jugendorganisationen vorbereitet und erfolgreich gestaltet wurde.. 
Workshop Streetart
Der von der Linksjugend (Linksjugend ['solid] Sachsen) Meißen organisierte Workshop zu Verschwörungstheorien gab den Teilnehmer_innen einen Einblick in gängige Verschwörungstheorien. Wie und warum entstehen diese? Wozu werden sie genutzt? Dabei ging es unter anderem um die Illuminaten, die Dolchstoßlegende und den 11.09.2001. 

Diskussion zum ÖPNV
Party am Abend
Diskussionsreich endete der Workshop nach zwei Stunden mit so manchen neuen Erkenntnissen. Daneben gab es ebenfalls gut besuchte Vorträge vom NDC ("Netzwerk für Demokratie und Courage e.V.")zum Thema „Neonazis“ sowie von den Falken ("Sozialistische Jugend DIE Falken") zum Thema Sexismus. Zu einer offenen Podiumsdiskussion zum öffentlichen Nahverkehr lud die Grüne Jugend ("GRÜNE JUGEND  Sachsen e.V.") ein. Ganz praktisch ging es hingegen auf dem Hof des Noteingangs beim Streetartworkshop der Linksjugend zu. Diverse Kunstwerke erblickten dabei das Licht der Nachmittagssonne und verzieren nun diverse Stoffbeutel und T-Shirts. Nach leckerem Kuchen und veganer Suppe klang der Abend bei einer entspannten Party mit Dj´s vom „Reich und Schön Festival“ aus. Nicht ohne ein baldiges Wiedersehen im Land der Feen oder lachenden Rehe anzukündigen. 

Donnerstag, 13. September 2012

Chaos an Sachsens Schulen auch im neuen Schuljahr

http://www.cornelia-falken.de/

Zur heutigen Pressekonferenz des Landesschülerrates 

erklärt die bildungspolitische Sprecherin 
der Fraktion DIE LINKE, Cornelia Falken:

Auf der heutigen Pressekonferenz widersprach der Landesschülerrat der Kultusministerin, die der Öffentlichkeit versichert hatte, dass der Unterricht im Schuljahr 2012/ 2013 gesichert sei. Nach Angaben des Landesschülerrates dauert der hohe Unterrichtsausfall an.

Das Chaos aus dem vergangenen Schuljahr setzt sich im neuen fort. Viele Schülerinnen und Schüler starten in das neue Schuljahr mit Ausfallstunden, mit überraschenden Zusammenlegungen von Klassen und Kursen und mit Stundenplänen, die am ersten Schultag schon überholt waren. Selbst Klassenlehrer fehlten zu Beginn des Unterrichts an den sächsischen Schulen. Der Landesschülerrat fordert die Kultusminister auf, rasch auf die Probleme zu reagieren, und kritisierte das „Programm Unterrichtsgarantie“ als unzureichend.

DIE LINKE sieht sich durch die Kritik der Landesschülervertreter in ihrer Einschätzung bestätigt. Wir werden den Beginn des Schuljahres 2012/ 2013 zum Gegenstand parlamentarischer Initiativen machen.

Mein Kommentar:

Die Kultusministerin meint, es sei alles in Butter... Der Bildungsexperte der CDU im Landtag wirft das Handtuch... Die Lehrer streiken... Der Schülerrat opponiert... Was soll noch alles passieren, bis die Sächsische Landesregierung tatsächlich reagiert und Veränderungen einleitet? 
Vor der Sommerpause hatte ich mich an die Kreisverwaltung und die Bildungsagentur gewandt, um Auskünfte über die Vorbereitung des neuen Schuljahres zu erhalten. Ergebnisse waren nette Worte und Rufumleitungen. Das kann es nicht sein! Jetzt werde ich noch einmal anfragen, um den aktuellen Stand zu erfahren. Wir als LINKE sprechen auch andere Parteien im Kreistag an, um den Druck von unten zu erhöhen. So darf es nicht weitergehen!

Schreiben an das Kreisschul- und Kulturamt (ska@kreis-meissen.de, 13.09.2012, 13:09)

Sehr geehrte Frau Adam,

die Nachrichten aus der Presse zu Beginn des neuen Schuljahres sind alles andere als erfreulich. Meine Anfragen, die ich auf Ihr Anraten vor der Sommerpause an die Bildungsagentur gerichtet hatte, brachten kaum konkrete Ergebnisse. Alles, was ich in Erfahrung bringen konnte, basierte lediglich auf Presseveröffentlichungen. Nun bitte ich Sie erneut um Auskünfte über die aktuelle Lage im Landkreis.

- Wie ist die derzeitige Lehrerbesetzung in den Schulen/Schularten im Landkreis? Welche Veränderungen hat es gegenüber dem vergangenen Schuljahr gegeben?
- Wie ist es aus Ihrer Sicht um Stundenausfälle bestellt? Treffen die Kritiken des Landesschülerrates auch auf unseren Landkreis zu?
- Wo sehen Sie weitere aktuelle Probleme der personellen, organisatorischen und technischen Sicherstellung eines qualitätsgerechten Unterrichtes in den Schulen des Landkreises?

Dr. G. Dietmar Rode
Kreisrat für DIE LINKE


Freitag, 7. September 2012

Tausende Lehrer streiken heute in Sachsen!

Demonstranten vor dem Sächsischen Landtag
Foto: Wikipedia
Das muss zu denken geben.

Das Schuljahr hat kaum begonnen und die Lehrer bringen ihren Protest gegen die sächsische Schul- und Bildungspolitik in härtester Form zum Ausdruck. Höhepunkt wird 11 Uhr die Veranstaltung vor dem Landtag sein. Hoffen wir, dass die Abgeordneten das in ihrer beginnenden Haushaltsdebatte berücksichtigen.

Dienstag, 4. September 2012

SPD will mehr Geld für Schulen

Dazu sollten auch wir als LINKE uns positionieren.

Das meint G. Dietmar Rode,
Kreisrat und Mitglied im Bildungs- und Sozialausschuss

Non scolae, sed vitae discimus -
Nicht für die Schule,
für das Leben lernen wir.
In der Bildungspolitik scheint es in diesem Jahr ganz besonders hoch her zu gehen. Der Kultusminister hat nicht umsonst das Handtuch geworfen. Seine Nachfolgerin wird sich daran messen lassen müssen, wie das neue Schuljahr gelingt, und das sieht im Moment gar nicht so zuversichtlich aus. Der Bildungsexperte der CDU im Landtag, Thomas Colditz, gibt resigniert auf. Die Lehrer und Erzieher kündigen erneut Protestaktionen an...

Wen wundert es, wenn die Themen Bildung und Schulen auch auf kommunaler Ebene immer stärker in den Fokus rücken. Die Kreistagsfraktion der SPD fordert für den nächsten Kreishaushalt höhere Ausgaben für Bildung (vgl. SZ, 04.09.12, S. 13). Eine höhere Kreisumlage lehnen sie jedoch ab. Der Landkreis sollte dafür Abstriche beim Straßen- und Hochbau machen. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Meißner Kreistag Thomas Gey empfahl, mehr in Bildung und Jugend, anstatt in Beton und Asphalt zu investieren. 

Sicher kann man dazu unterschiedlicher Auffassung sein. Und so wichtiger erscheint es mir, dass auch wir als LINKE uns dazu verständigen und öffentlich positionieren. Das sollte nicht nur ein Gegenstand für die Arbeit der Kreistagsfraktion sein. Ich kann mir vorstellen, dass das auch ein wichtiger Schwerpunkt für unseren Kreisparteitag im November ist. Dazu sind natürlich eine sachliche Analyse der Situation und fundierte Schlussfolgerungen erforderlich. Bitte, äußert Euch dazu.

"Wohnen, Gesundheit, Kultur und Bildung, Mobilität gehören nicht unter die Räder von Schuldenbremse, Effektivitätsanalysen und Steuerungerechtigkeit, von Privatisierung und demokratischem Substanzverlust."

Aus: Interview der Woche, 04.09.2012, Cornelia Möhring, Sahra Wagenknecht: DIE LINKE im Bundestag: einfallsreich, energisch, solidarisch

Sonntag, 2. September 2012

Hinter’m Tellerrand geht’s weiter

Workshops für junge (und junggebliebene?) Leute


Unter dieser Überschrift laden Grüne Jugend, Linksjugend [‘solid] und die Jusos aus dem Landkreis Meißen alle jungen Menschen zu ihrer gemeinsamen Veranstaltung ein. 

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden vier Workshops zu verschiedenen Themen angeboten und abschließend wird spät abends eine Party steigen. Stattfinden wird „Hinter’m Tellerrand geht’s weiter“ am 8.9.2012 um 14 Uhr im Noteingang in Radebeul. Ziel ist es, ein Angebot für mehr oder weniger politikinteressierte Jugendliche zu schaffen, sich fern ab von Parteistrukturen über Gegenwartsprobleme nachzudenken und auszutauschen. Dazu sollen die Workshops Input und Denkanstoß geben. Die ersten beiden Workshops drehen sich um die Neonazi-Szene und das Entlarven von Verschwörungstheorien. Im Anschluss ab 17 Uhr thematisieren zwei Workshops alternative Nahverkehrskonzepte und Seximus im Alltag. Parallel zu all dem kann man seiner Kreativität im Streetartworkshop freien Lauf lassen. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Donnerstag, 30. August 2012

Gegen Rassismus - mit rassistischen Mitteln?

Rostock-Lichtenhagen: - Gedenken in Deutschland: Wer nicht die richtige Hautfarbe hat, kommt auch mit Einladung nicht rein.

gefunden bei:
Zwei Mitgliedern des deutsch-afrikanischen Freundeskreises Daraja e. V. wurde der Einlass zur Gedenkveranstaltung der rassistischen Pogromen von vor 20 Jahren verwehrt - trotz offizieller Einladung und ohne Begründung.

Am Sonntag, dem 26. August 2012 wurde in Rostock-Lichtenhagen den rassistischen Pogromen von vor 20 Jahren gedacht. Zwei Mitglieder des deutsch-afrikanischen Freundeskreises Daraja e. V. hatten eine offizielle Einladung vom Oberbürgermeister der Stadt bekommen, unter Ihnen auch Vorstandsmitglied Marouf Ali Yarou Issah. Bereits eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn fanden sie sich mit ihrer Einladung am Einlass ein. Dort verwehrte ihnen der Sicherheitsbeamte, nach Rücksprache mit den Veranstaltern, den Eintritt. Eine Begründung hierfür bekamen sie nicht. Laut Kombinat Fortschritt konnten "nach der Abweisung [...] offenbar weitere Geladene die Schleuse passieren."

 

Provinzparade in Meißen

Linksjugend - locker, kommunikativ und sympathisch

Das Wetter hat mitgespielt und die Laune war gut. Die Jugendorganisation der LINKEN tritt vor allem für Vielfalt, Toleranz und Solidarität ein. Als Gäste kamen u.a. Andreas Graff, stellvertretender Kreisvorsitzender der LINKEN Meißen und Julia Bonk, Mitglied des Sächsischen Landtages.

G. Dietmar Rode, Kreisrat

Fotos: Rode


















Über den Verlauf der 4. Provinzparade wird berichtet auf:

www.facebook.com/
linksjugend.sachsen

http://www.linksjugend-bloggt.de/


Montag, 27. August 2012

Jugendverband zeigt Flagge


Provinzparade zu Gast in Meißen

www.linksjugend-sachsen.de

Am Mittwoch, dem 29.08.2012 gastiert der Jugendverband der LINKEN von 12.00 bis 20.00 Uhr am Skatepark in Meißen (Parkplatz Elbgasse). 

Zum  4. mal führt die Linksjugend Sachsen ihre Provinzparade durch die eher ländlich geprägten Regionen des Freistaates durch. Ziel ist es, gemeinsam mit Jugendlichen vor Ort auf deren Belange und Probleme im ländlichen Raum aufmerksam zu machen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie sich aktiv in die Politik einbringen können. 

Mit dabei: Rotes Sofa, Vorträge, Musik, Infomaterial und natürlich interessante Menschen. 

Freitag, 13. Juli 2012

Zum Thema Lernmittelfreiheit

Kreistagsfraktion DIE LINKE wendet sich an Landrat Steinbach

Das Schreiben, das er heute von der Fraktionsvorsitzenden Bärbel Heym erhalten hat, kann hier gelesen werden - bitte anklicken.