Steffen Richter erhielt der Panter-Preis der TAZ als "Held des Alltags"
Kerstin Köditz, MdL gratulierte ihm heute besonders herzlich und erklärte:
"Steffen Richter, der vom Publikum gekürt worden ist, ist ein Musterbeispiel dafür, welche engagierten Menschen auch in Sachsen ungeachtet persönlicher Nachteile für Demokratie und gegen Rassismus, Antisemitismus sowie jegliche Form von Diskriminierung aktiv werden. Ich erinnere nur daran, dass sein Auto in Pirna in Brand gesetzt worden ist und er mehrfach tätlich angegriffen wurde. Ich weiß, dass Steffen Richter diesen Preis vor allem als Auszeichnung für den Verein AKuBiZ sehen wird. Das spricht für seine Bescheidenheit. Es ist aber zugleich auch berechtigt. Denn das AKuBiZ hat durch sein Handeln ebenfalls nachdrücklich Zivilcourage bewiesen im Sinne der Demokratie und deren Knebelung durch die Staatsregierung, die
unrühmlich als „sächsische Demokratie“ bekannt geworden ist. Zur Förderung der Demokratie und zur Zivilcourage gehört eben auch, dass man Mut vor Fürstenthronen bzw. den hohen Rössern zeigt, auf denen sächsische Innenminister sitzen."
Herzlichen Glückwunsch! Da war meine Stimme (und die einiger anderer) also nicht vergebens. Solche Arbeit müsste noch viel mehr moralische Anerkennung finden. Zumal die Abgabe einer Stimme keinen einzigen Cent gekostet hat!
AntwortenLöschen