Orientierung

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Mittwoch, 21. Januar 2026

Programmprozess der Linken

Einladung zur Videokonferenz am 02.02.2026 ab 18 Uhr

Liebe Genossinnen und Genossen,

da immer wieder Fragen aus den Stadt- und Kreisverbänden auftauchen, wie der Programmprozess der Linken abläuft und inwiefern Beteiligungsmöglichkeiten bestehen, laden euch Markus Pohle und Luise Neuhaus-Wartenberg (beide Mitglieder in den Arbeitsgruppen zum Programmprozess) zu einer Videokonferenz ein, um diese Fragen mit euch zu besprechen.

Es wird Infos zu folgenden Themen geben:

  • Informationen zum Ablauf des Programmprozesses,
  • Informationen, wie die Arbeitsgruppen im Rahmen des Programmprozesses funktionieren,
  • Informationen zu Themen, die im Rahmen des Programmprozesses bearbeitet werden.

Es geht also um allgemeine Informationen zum Prozess und Beteiligungsmöglichkeiten. Und die Videokonferenz ist auch dafür da, eure Fragen zum Programmprozess loszuwerden.

Hier die Eckdaten für die Videokonferenz:

Termin: 2. Februar 2026 
Uhrzeit: 18 Uhr 
Zugangslink: https://bbb.dielinke-sachsen.de/rooms/die-067-bi1/join 

Antje, Mitarbeiterin Veranstaltungen 

Die Linke Landesverband Sachsen 
Altenberger Straße 23 
01277 Dresden 
Tel 0351 85327-00 
Fax 0351 85327-20 
www.dielinke-sachsen.de

Freitag, 3. Januar 2025

Einladung zur Videokonferenz des Landesvorstandes am 10.01.2025

 Tief einatmen für das neue Jahr und den Wahlkampf


Die Linke Sachsen
Bild mit Hilfe von Copilot

Die Einladungen für die Beratungen des Landesvorstandes erfolgen laut Beschluss B 9-011 über den Infoverteiler des Landesverbandes.
Interessierte Mitglieder können als Gäste an den Beratungen teilnehmen und sind herzlich willkommen. Bitte gebt uns dazu eine kurze Info, damit wir euch Zugang zu den Unterlagen geben können.

Liebe Landesvorstandsmitglieder, liebe Genoss*innen,
im Auftrag der beiden Landesvorsitzenden und der Landesgeschäftsführung lade ich euch herzlich zur Videokonferenz des Landesvorstandes am 10. Januar 2025 um 17 Uhr ein.

Die vorläufige Tagesordnung sieht wie folgt aus:
- aktuelle Informationen
- Vorbereitung LVV: Kandidaturen & Wahlverfahren
- „Klassentreffen“
- Vorbereitung Bundesparteitag am 18.1.
- Tagungsobjekt Landesparteitag im Juni

Bitte nutzt für die Teilnahme folgenden Link: https://bbb.dielinke-sachsen.de/b/die-mkv-t0v
Die Nummer für die telefonische Teilnahme ist die 0351 - 89 67 24 97 und die hierfür benötigte PIN: 13923.

Gebt uns bitte Bescheid, wenn ihr (Landesvorstandsmitglieder) nicht teilnehmen könnt bzw. weitere Punkte besprechen wollt.

Liebe Grüße
Jule

Donnerstag, 10. Oktober 2024

Einladung zur gemeinsamen Videokonferenz von Landesvorstand und Landtagsfraktion

 Am 25.10.2024, 17:00

Die Einladungen für die Beratungen des Landesvorstandes erfolgen laut Beschluss B 9-011 in der laufenden Wahlperiode über den Infoverteiler des Landesverbandes. Interessierte Mitglieder können als Gäste an den Beratungen teilnehmen und sind herzlich willkommen. Bitte gebt uns dazu eine kurze Info, damit wir euch die Unterlagen zusenden können.

Liebe Genoss*innen,

im Auftrag der beiden Landesvorsitzenden und der Landesgeschäftsführung lade ich euch herzlich zur gemeinsamen Videokonferenz des Landesvorstandes mit der Landtagsfraktion am 25. Oktober 2024 um 17:00 Uhr ein.

Die vorläufige Tagesordnung der gemeinsamen Beratung sieht wie folgt aus:

  • Aktuelles
  • Fortsetzung Auswertung Landtagswahl / Partei- & Bürostrukturen
  • Auswertung Bundesparteitag
  • Aufgaben/Schwerpunkte für 2025

Die vorläufige Tagesordnung des Landesvorstandes sieht wie folgt aus:

  • Zwischenbericht zur Umsetzung C.2. des LPT
  • Vorbereitung Bundestagswahlkampf
  • Quartalsbericht Finanzen
  • Terminplanung 2025
  • Ausschreibung Wahlkampfunterstützung Bundestagswahl 2025
  • Personalvorschlag für Vertrauenspersonen (Wahl auf dem LPT)
  • Info aus den Räten, Kommissionen und AGs
  • Verschiedenes
  • ggf. geschlossene Sitzung: Aktueller Stand zum Schiedsverfahren der LAG Sorb*innen

Bitte nutzt für die Teilnahme folgenden Link: https://bbb.dielinke-sachsen.de/b/die-mkv-t0v
Die Nummer für die telefonische Teilnahme ist die 0351 - 89 67 24 97 und die hierfür benötigte PIN: 13923.

Gebt uns bitte Bescheid, wenn ihr (Landesvorstandsmitglieder) nicht teilnehmen könnt bzw. weitere Punkte besprechen wollt.

Liebe Grüße

Josephine

-- 
Die Linke Landesverband Sachsen
Cottaer Str. 6c
01159 Dresden

Tel.: 0351 85 32 70
Fax:  0351 85 32 720

www.dielinke-sachsen.de

Donnerstag, 11. Mai 2023

Frieden schaffen, ohne Waffen?!

 Krasse hecke, was die Landtagsfraktion da plant

newsletter@dielinke-sachsen.de

Ein rotes Sofa auf schwarzem Grund, darauf der Text "Klub Kontrovers, Donnerstag, 11. Mai 2023 mit Christine Buchholz und Wulf Gallert"

Klub Kontrovers – Thema: Frieden schaffen, ohne Waffen?!

Mit dem Klub Kontrovers starten wir in diesem Jahr eine Veranstaltungsreihe, die es den Mitgliedern unserer Partei ermöglichen soll, gemeinsam mit kompetenten Verantwortungsträger*innen über Probleme zu diskutieren, die Partei und Gesellschaft bewegen. Unter Moderation der Vorsitzenden Susanne Schaper und Stefan Hartmann werden jeweils zwei Gäste zu interessanten Fragen vortragen und diskutieren.

In unserer Auftaktveranstaltung am 11. Mai 2023 um 19 Uhr diskutieren Christine Buchholz und Wulf Gallert unter der Moderation unserer Landesvorsitzenden Susanne Schaper zum Thema »Frieden schaffen, ohne Waffen?! –  Wie verhält sich eine linke Partei?«.

Das ganze ist damit auch eine Neuauflage des Streitgespräches im ND aus dem Juli letzten Jahres: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1164761.die-linke-und-der-krieg-auf-der-suche-nach-frieden.html


Sonntag, 12. Februar 2023

Online - come together

Nicht vergessen: Heute findet ab 11:00 Uhr die Nachfolgeveranstaltung statt.

Am 18.12.2022 fand unter dem Titel „Wo steht DIE LINKE?“ eine erste Video-Konferenz von links-oppositionellen Gruppen in der Partei statt. Die Konferenz war mit über 350 Teilnehmenden und einer sachlichen und solidarischen Diskussion sehr erfolgreich. Dort wurde vereinbart, dass im ersten Halbjahr 2023 eine Präsenz-Veranstaltung und Anfang Februar eine Folge-Videokonferenz stattfindet, die sich vor allem der strategischen Diskussion widmen soll. Da sich die Problemlagen der LINKEN eher verschärft haben und Handeln angesagt ist, haben wir der Folgekonferenz den Titel „Was tun?!“ gegeben.

Wir laden Euch deshalb herzlich zur Video-Konferenz „Was tun?!“ ein, die am Sonntag, dem 12.2.2023 um 11.00 Uhr stattfindet. Anmeldungen hierzu sind ab sofort unter folgenden Link möglich: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZAof-CoqjgvHdZvUX3tb7nj4Fwuo1DZFnlQ

https://www.dielinke-sachsen.de/2023/02/was-tun-_-folgekonferenz/

Dienstag, 20. Dezember 2022

Gedanken nach der Videokonferenz vom 18. Dezember 2022

Zwischen Hoffnung und Resignation

Über 330 Genossinnen und Genossen aus möglicherweise allen Landesverbänden haben sich am Sonntag (11:00 - 13:45) zusammengefunden, um sich über die Situation und die Perspektiven der Partei auszutauschen. Überraschende Wunder hat es natürlich nicht gegeben. Aber die Energie, die sich da angestaut hatte, um die Partei weiter am Leben zu halten, war schon beeindruckend.

Wo gab es in der oft leidenschaftlichen Diskussion die meisten Übereinstimmungen:

- Viele Genossinnen und Genossen haben großen Zweifel am Fortbestand der Partei, wenn sich nicht grundlegende Veränderungen in der Führung und zur Mobilisierung der Basis ergeben.

- Die Leipziger Erklärung (inzwischen auch "Leipziger Allerlei" genannt) wurde in der Diskussion weder als ausreichend noch als zufriedenstellend angesehen.

- Eine Spaltung der Partei muss nach Auffassung der deutlichen Mehrheit der Beteiligten unbedingt verhindert werden. Bei aller prinzipiellen Pluralität darf es keine weiteren Flügelkämpfe und Ausgrenzungen geben.

- Die Ursachen für die Krise in der Partei werden als vielfältig und in aktuelle gesellschaftliche Krisen (Kriege, Klima, kapitalistische Konflikte usw.) eingebettet betrachtet.

- Die Schuldzuweisungen an Sahra Wagenknecht und das zunehmende Gerangel im Parteivorstand und der Bundestagsfraktion sind falsch und schädlich. Sie werden an der Basis weitgehend abgelehnt.

- Die Diskussion verwies darauf, dass DIE LINKE sich wieder konsequent auf den Konsens des Erfurter Parteitages besinnen muss: Friedenspartei, Partei der sozialen Gerechtigkeit, antikapitalistische Grundhaltung, Pluralismus, innerparteiliche Solidarität usw.

- Das Erscheinungsbild der Partei von der Basis bis zur Spitze muss unbedingt wieder verbessert werden. Es bedarf eines konstruktiven, öffentlich geführten Dialogs durch eine Kommunikation auf allen gängigen Kanälen. 

Übrigens: Ich bedauere es, während der Videokonferenz niemanden aus dem Kreisverband Meißen gesehen bzw. gehört zu haben.

G. Dietmar Rode
Mitglied im Sprecher_Innen-Rat des Liebknecht-Kreises Sachsen

Montag, 19. Dezember 2022

Diskussionsbeitrag zur Videokonferenz am 18.12.2022

Von Volker Külow

Zustand der Partei beklagenswert. Fabio de Masi: Im März 2022 nach der Saarwahl auf Twitter resigniert: „Es ist längst eine Mogadishu-Linke, in der unterschiedliche Stammesführer nur noch die eigene schmale Anhängerschaft bedienen.“

Aus der Vogelperspektive werden drei sehr ungleiche, gegensätzliche  Lager sichtbar, deren Widersprüche nicht mehr überbrückbar sind; Ines Schwerdtner spricht in ihrem Jacobinartikel vom 14.12. von drei „Machtblöcken“, die sie allerdings etwas anders zuordnet als ich jetzt; Für Historiker drängen sich gewisse Parallelen zur SPD vor 1914 mit ihren drei Hauptströmungen Revisionisten, Zentristen und radikale Linke auf; natürlich hinkt der Vergleich in mehrfacher Hinsicht: Deutschland damals eine tief gespaltene Klassengesellschaft, BRD heute eine demobilisierte Klassengesellschaft; SPD eine wirkliche Arbeiterorganisation, die sich als marxistische Partei verstand, was PDS und LINKE nie getan haben und auch nie waren; 110 Reichstagsabgeordnete, eine Million Mitglieder; Gegenmacht und Gegenkultur, Europaweites Vorbild für die II. Internationale; 1914-1918; Rosa und Karl bis 1917 erst in SPD, dann in USPD; erst Ende 1918 KPD      

18.12.2022, 11:00 - 13:45
ca. 330 Teilnehmer

Heute: der rechte, NATO-freundliche Flügel sind die „Progressiven Linken“ mit Berliner Erklärung vom 3. Dezember, deren Lektüre sich durchaus lohnt, denn es ist ein Handlungsprogramm für die weitere Rechtsverschiebung der Partei 2023/2024; sicher derzeit die schwächste der drei Kräfte, aber aggressivste Strömung… 

das stärkste Lager, einziger echter „Machtblock“ (I. Schwertner) ist Bündnis aus Bewegungslinken und Reformern, nahezu alle Schlüsselstellungen in den oberen Führungsetagen der Partei, den gesamten Parteivorstand plus Apparat KL-Haus; weil das so ist, genauer Leipziger Erklärung analysieren, die die Existenzkrise der Partei verschärft,

Die ohne Gegenstimme angenommene Erklärung vom 10. Dezember 2022 macht zwar den geradezu dramatischen Ernst der existentiellen Krise in unserer Partei deutlich, aber sie belegt auch die kollektive Unfähigkeit der Führung, die zerstrittene Partei mit einer zeitgemäßen linken Handlungsorientierung wieder zusammen zu führen.

Die Erklärung ist konturenlos hinsichtlich der Lageanalyse und hilflos hinsichtlich des Aufzeigens eines Auswegs aus der existentiellen Krise der LINKEN. Grundfehler der Erklärung ist es, dass sie mit keinem Wort auf die eigentlichen Ursachen des langjährigen Niedergangs der Partei eingeht und die tiefen inhaltlichen politischen Konflikte in der Partei vertuscht. Stattdessen ist vom „zerstörerischen Gegeneinander“ die Rede, ohne auszuführen, was und wer denn die Partei zerstört. Überhaupt bleibt unerwähnt, was viele ihrer Mitglieder und Wählerinnen und Wähler vor allem umtreibt: Die Diffamierung von Sahra Wagenknecht wegen einer guten kämpferischen Bundestagsrede sowie die Mauserung zahlreicher unserer Spitzenpolitiker zu NATO-„Verstehern“ und zu Befürwortern von Sanktionen gegen Russland und von Waffenlieferungen an die Ukraine.

Worin bestehen außerdem die Konflikte?

Erstens mit dem Erfurter Parteitag im Juni 2022 hat sich die Partei in neuer Qualität – personell wie auch inhaltlich - in den bestehenden Politikbetrieb eingeordnet. 

Als systemoppositionelle Partei des Erfurter Programms von 2011 und als erste bundesweite Adresse des politischen Protestes gegen die Regierenden hatte sie sich schon vorher verabschiedet. Nunmehr ist sie auch in der Außenpolitik auf einen harten Kurs gegen die Russische Föderation eingeschwenkt. Die Einheit von Antikriegspartei und sozialer Protestpartei wird ersetzt durch die Orientierung auf eine Sozialpolitik ohne Bezug zum Friedenskampf. An die Stelle des Kampfes gegen USA und NATO tritt die Warnung vor einer „Wiederbelebung“ der „ökonomischen und militärischen Blockkonfrontation“, so als ob diese verschärfte Blockkonfrontation nicht längst auf neuer Stufe Realität wäre: besonders in Form des sich mittlerweile mehr zum Stellvertreterkrieg zwischen USA und NATO gegen Russland (und letztlich gegen China) gewandelten Ukrainekrieges.

Zweitens: Konkretes zur Verfasstheit der „pluralen sozialistischen Partei“, die es nach der Erklärung zu „verteidigen“ und „weiterzuentwickeln“ gilt, ist in der Erklärung nicht zu finden.

Um den Pluralismus, der verteidigt werden soll, ist es nicht gut bestellt. Nach dem Erfurter Parteitag ist nicht nur die Strömung um Sahra Wagenknecht nicht mehr im Vorstand der Partei vertreten. Im Parteivorstand sind Bewegungslinke und linke Reformer faktisch unter sich. Linke Strömungen in der Partei wie die Sozialistische Linke, die Gewerkschaftslinke und die Antikapitalistische Linke sind nicht mehr vertreten. Der aus Sicht des Parteivorstandes aufmüpfige Ältestenrat unter Hans Modrow wurde innerparteilich ins Abseits manövriert. Dafür umfasst der Pluralismus nunmehr auch NATO-„Versteher“ – eine unerträgliche Situation für viele Genossinnen und Genossen.

Drittens: Die Erklärung verfehlt mit ihrer „Zahnlosigkeit“ und mit der fehlenden Bereitschaft, „auf diejenigen, die zusammengehalten werden sollen zuzugehen“ (Ines Schwerdtner) die Revitalisierung der LINKEN.

Sie orientiert in Wirklichkeit auf ein „weiter so“, dessen Hinnahme dazu führen würde, die existenzielle Krise der Partei noch zu verschärfen. Es bedarf eines umfassenden Aufbruchs in der Partei von unten, um das zu verhindern. Die von der Führung der Partei mit dem Erfurter Parteitag ausgeschlossene Parteilinke muss eigenständig in die Debatte um die Zukunft der Partei eingreifen. Nur eine umfassende Parteidebatte, die die Einberufung eines Sonderparteitages einschließt, kann die Partei noch retten.

Wir brauchen eine Fortentwicklung des Erfurter Programms und nicht die Entsorgung marxistischer und friedenspolitischer Grundpositionen dieses Programmes. Wieder hergestellt werden muss die Einheit unserer Sozialpolitik mit dem Friedenskampf. In den Mittelpunkt unserer Friedenspolitik ist der Kampf gegen das Hegemoniestreben von USA und NATO zu stellen. In der Diskussion um die Zukunft der Linkspartei geht es aber nicht nur um die Erneuerung unserer Partei als linke Wahlalternative. Es geht längerfristig auch um eine linke Partei, die in der Lage ist, solidarische Gegenmacht zu schaffen, die Politik der Herrschenden von links zu beeinflussen und anhaltend der Integrationskraft des parlamentarischen Regierungssystems zu widerstehen.

Das alles ist die historische Herausforderung, vor der die dritte Kraft in der Partei steht; linker Flügel wäre eine Beschönigung der Situation, da wenig wirkmächtig, es gibt zumindest die „Populäre Linke“ mit S. Wagenknecht als Gallionsfigur; Im Frühjahr den Mund gespitzt, dann aber nicht gepfiffen, kein Kongress im Herbst wie angekündigt, dadurch viel Schwung verloren gegangen, viel Einfluss an der Parteibasis, ggf. sogar die Mehrheit; allerdings auch hier marxistische Grundpositionen nur partiell vorhanden…                  

Vorschlag für Doppelstrategie:

Erstens: Populäre Linke möglichst rasch (6 bis maximal 12 Monate) zu einer wirklich handlungsfähigen Kraft in der Partei entwickeln - inhaltlich, personell, organisatorisch Profil entwickeln plus bundesweite Vernetzung; um Widerstand zu leisten gegen weitere Rechtsverschiebung der Partei durch Parteiführung und „Progressive Linke“; dafür braucht es einen Stufenplan und strategische Handlungsfelder z.B. Schulterschluss mit kämpferischer Friedensbewegung (Kassel, Ostermarsch 2023), Gewerkschaft, Klimabewegung; Der Aufruf „Für eine populäre Linke“ endet mit dem Satz „Es ist vielleicht unsere letzte Chance.“                

Zweitens: Parteispaltung nicht aktiv betreiben, aber bereit sein, wenn sie objektiv und subjektiv nicht mehr zu verhindern ist; ob und wann das passiert, ist kaum bis gar nicht vorhersehbar; Warnung vor zu vielen Erwartungen, denn es gibt allgemeingültige Lehren aus der Geschichte, d.h. unverzichtbare objektive Rahmenbedingungen für erfolgreiche (!) linke Parteineugründungen: nur in gesellschaftlichen Großkrisen wie Kriegen, Revolutionen, Zusammenbrüchen möglich, dazu zwingend eine breite Mobilisierung auf der Straße bzw. der Zivilgesellschaft; diese Dynamik fehlt derzeit weitgehend;

Schlusspunkt: Gramsi-Zitat „Was wir brauchen ist Nüchternheit, einen Pessimismus des Verstandes, einen Optimismus des Willens.“         

Samstag, 17. Dezember 2022

Sehr wichtig!!! Einladung zu einer Videokonferenz am 18.12.2022, 11:00

 Wo steht DIE LINKE? Einladung zu einem Austausch über die Lage der Partei

Einlader/innen: BAG Innerparteiliche Bildung und Theorie Niedersachsen, Liebknecht-Kreis Brandenburg, Liebknecht-Kreis Sachsen, Liebknecht-Kreis Sachsen-Anhalt, Sozialistische Linke, Christian Leye (MdB), Ulrike Eifler (Bundessprecherin AG Betrieb und Gewerkschaft)

Seit dem Erfurter Bundesparteitag hat sich die existenzielle Krise der LINKEN weiter verschärft. Der neu gewählte Parteivorstand, der fast ausschließlich aus Bewegungslinken und linksliberalen Reformern besteht, hat keine Anstrengungen unternommen, um auf den unterlegenen Parteiflügel zuzugehen.

Der von der neuen Parteiführung vertretene politische Kurs hat vor allem in der Frage Krieg und Frieden versagt. Die Kritik an den Sanktionen und am Wirtschaftskrieg wurde vollkommen ausgeklammert. Die Beschränkung auf die (richtige) Ablehnung der sozialen Folgen des Krieges und der Sanktionen, die in einen „Heißen Herbst“ münden sollte, ist gescheitert. Bis auf den Auftakt in Leipzig, ist die Beteiligung an den Aktionen verschwindend gering, selbst die Mitglieder der LINKEN beteiligen sich in großer Mehrheit nicht.

Der auf dem Parteitag deutlich gewordene Ausgrenzungsprozess wird in der Partei von Bündnissen, die Bewegungslinke, Teile der Reformer und Teile der AKL sowie stark identitätspolitisch geprägt Mitglieder umfassen, weiter fortgeführt. Dabei geht es vor allem um Verdrängung aus Wahlfunktionen, auch im Umfeld der LINKEN, wie der RLS. Aber es gibt auch Auftrittsverbote, Ausschlussanträge und Ausladungen. Besonders tuen sich in diesen Prozessen Angehörige einer in der LINKEN entstandenen Kaste von zumeist jüngeren Mitgliedern hervor, die in irgendeiner Form von der LINKEN und ihrem Umfeld leben. Am Offensten formuliert dies die selbsternannte „Progressive Linke“, die zu ihrem Treffen am 3.12. einen Bruch mit dem nicht näher definierten „linkskonservativen Flügel“ fordert. Dabei geht es nicht nur um Sahra Wagenknecht und ihr Umfeld, sondern um große Teile des Gewerkschaftsflügels, im Grunde um alle, die die Tradition der sozialistischen Arbeiterbewegung fortführen wollen und, bei aller Kritik, der DDR auch positive Seiten abgewinnen können.

Dieser Ausgrenzungsprozess ist verbunden mit dem Versuch der Veränderung der Positionen des Erfurter Programms, vor allem in der Friedenspolitik, aber auch substanziell bei der Einordnung des deutschen Kapitalismus und des Imperialismus. Es wird von doktrinärem Pazifismus geredet und prominente Linken-Politiker, wie die stellvertretende Parteivorsitzende Katina Schubert und der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow, sprechen sich für Waffenlieferungen in die Ukraine aus. Im Grunde genommen geht es aber um eine andere Partei, mit starker Orientierung auf identitätspolitische Themen und entsprechende Milieus in Groß- und Universitätsstädten. Eine Partei, die im Kapitalismus angekommen ist, den Sozialismus als schmückendes Programmbeiwerk beibehält, aber ansonsten voll und ganz auf Mitregieren um fast jeden Preis orientiert.

Eine solche LINKE muss scheitern und das Scheitern ist schon jetzt spürbar, nachdem Janine Wissler und Martin Schirdewan die Politik ihrer Vorgänger/innen Katja Kipping und Bernd  Riexinger fortführen. Bei bundesweiteten Wahlumfragen liegen wir zwischen 4 und 5 %, in den meisten westdeutschen Bundesländern bewegen wir uns um die 2% und in einigen ostdeutschen Bundesländern nähern wir uns der 5% Marke. Viele Genossinnen und Genossen sind in den letzten Monaten ausgetreten, die Bereitschaft sich zu engagieren geht weiter zurück, die Partei ist nicht mehr mobilisierungsfähig. In einigen Regionen implodiert die Partei geradezu und es brechen Strukturen zusammen.

In einer solchen Situation ist es dringend notwendig, dass sich Genossinnen und Genossen (auch bereits Ausgetretene), die mit dieser Entwicklung nicht einverstanden sind, austauschen.

Wir laden Euch deshalb zu einer Videokonferenz am Sonntag, dem 18.12.2022 um 11.00 Uhr ein.

Anmeldungen sind ab sofort unter folgendem Anmeldelink möglich: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZ0rf-2uqzgoGtLvThADlCjKIYI1f9NFd3x-  

Nach der Registrierung erhaltet Ihr eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme an der Veranstaltung.

Freitag, 16. Dezember 2022

Video-Konferenz des Liebknecht-Kreises Sachsen

Kurz vor Jahresschluss und im Zusammenhang mit der Leipziger Erklärung


Zum aktuellen Informationsaustausch und für eine weiterführende Diskussion hat der Liebknecht-Kreis Sachsen seine Mitglieder und Interessenten für den heutige Tag ab 16:00 zur traditionellen Videokonferenz über Big Blue Button eingeladen. 

Weitere Teilnahmewünsche sind willkommen. Auch aus anderen Landesverbänden gibt es bereits Anmeldungen.  Ab 15:30 werde ich die erforderlichen Daten zur Verlinkung per E-Mail zuschicken.

G. Dietmar Rode, Mitglied im SprecherInnen-Rat des Liebknecht-Kreises.

https://www.dielinke-sachsen.de/partei/parteistruktur/weitere-strukturen/lks/

Freitag, 26. August 2022

Einladung des Landesvorstandes

Videokonferenz am 09.09.2022 um 17h via BBB

Die Einladungen für die Beratungen des Landesvorstandes erfolgen laut Beschluss B 8-004 in der laufenden Wahlperiode über den Infoverteiler des Landesverbandes. Interessierte Mitglieder können als Gäste an den Beratungen teilnehmen und sind herzlich willkommen. Bitte gebt uns dazu eine kurze Info, damit wir euch die Unterlagen zusenden können.

Liebe Landesvorstandsmitglieder, liebe Genoss*innen,

im Auftrag der beiden Landesvorsitzenden und der Landesgeschäftsführung lade ich euch herzlich zur Videokonferenz des Landesvorstandes am 9. September 2022 um 17:00 Uhr ein.

Die vorläufige Tagesordnung sieht wie folgt aus:

  • Situation in den Parlamenten (quartalsweise): Europaparlament - Conny Ernst
  • Vorbereitung 3. Tagung 16. Landesparteitag:
    - erste Lesung Leitantrag
    - Satzungsänderungen (I 8-091)
    - Antrag Mitgliederentscheid zur Spitzenkandidatur Landtagswahl 2024 (B 8-088)
    - Finanzkonzept
    - digitale Abstimmungen
  • Berufung Koordinations- und Unterstützungsgruppe für Kommunalwahlen 2024 (B 8-088)
  • Benennung Landeswahlkampfleiter*in
  • Finanzbericht 2. Quartal 2022
  • Informationen aus den Räten, Kommissionen und AGs
  • Verschiedenes (u.a. Zukunftswerkstatt)

Bitte nutzt für die Teilnahme folgenden Link: https://bbb.dielinke-sachsen.de/b/die-mkv-t0v

Die Nummer für die telefonische Teilnahme ist die 0351 - 89 67 24 97 und die hierfür benötigte PIN: 13923.

Gebt uns bitte Bescheid, wenn ihr (Landesvorstandsmitglieder) nicht teilnehmen könnt bzw. weitere Punkte besprechen wollt.

Liebe Grüße

Josephine

DIE LINKE. Landesverband Sachsen
Cottaer Str. 6c
01159 Dresden

Donnerstag, 18. August 2022

Einladung zur Videokonferenz mit BigBlueButton

Heißer Herbst
Foto: Rode
Vorbereitung heißer Herbst


Liebe Genoss*innen,

im Auftrag des Landesgeschäftsführers lade ich euch herzlich zu einer Videokonferenz am Mittwoch, den 24. August 2022 um 18:00 Uhr, um über die Vorbereitungen zum heißen Herbst zu sprechen.

Die vorläufige Tagesordnung sieht wie folgt aus:
  • Material Bund/ Land - Aktueller Stand und Verabredungen
  • Termine in Sachsen (Kundgebungen, Demos, Aktionen im ländlichen Raum, Würfeltour)
  • Weiterbildungsangebote zu unseren Forderungen (siehe auch Anhang)
  • Tour der Bundestagsfraktion
  • Verschiedenes
Bitte nutzt für die Teilnahme folgenden Link: https://bbb.dielinke-sachsen.de/b/die-067-bi1
Die Nummer für die telefonische Teilnahme ist die 0351 - 89 67 24 97 und die hierfür benötigte PIN: 12855.

Da erst wenige Kreisverbände Material bestellt haben, gibt es hier auch noch einmal den Hinweis: https://www.die-linke.de/mitmachen/materialbestellung/materialberstellen-heisser-herbst

Wir freuen uns über eure Teilnahme!
Liebe Grüße
Josephine Bittner (
josephine.bittner@dielinke-sachsen.de)

DIE LINKE. Landesverband Sachsen Cottaer Str. 6c 01159 Dresden Tel.: 0351 85 32 70 Fax: 0351 85 32 720 www.dielinke-sachsen.de

Montag, 21. März 2022

Die Parteivorsitzenden laden zur Videokonferenz ein

An alle Mitglieder der LINKEN

Die schlechten Nachrichten scheinen diese Tage kein Ende zu nehmen. Wir leben in Zeiten, die uns viel abverlangen, in denen wir auf neue Fragen, neue Antworten finden müssen.

Viele von euch leisten konkrete Hilfe und unterstützen Geflüchtete aus der Ukraine bei ihrer Ankunft in Deutschland. Dafür wollen wir uns herzlich bei euch bedanken. Die Stärke der Linke war es schon immer, in Zeiten großer Not, solidarisch zusammenzustehen. Das macht uns Linke aus.

Was uns darüber hinaus ausmacht, wollten wir Anfang des Jahres in einer Mitgliederbefragung von euch wissen. Fast 14.000 Genossinnen und Genossen haben sich an dieser Befragung beteiligt. Erste Ergebnisse und Rückschlüssen wollen wir gemeinsam mit dem Team des Bereichs Kampagnen & Parteientwicklung am

Mittwoch, den 30. März 2022 | 19.00 Uhr via Zoom

vorstellen und mit euch diskutieren. Nach der Wahl und vor dem Bundesparteitag im Juni stehen wir mitten im Prozess, der unsere Partei wieder auf Kurs bringen soll. Das geht nur mit Euch, den Genossinnen und Genossen an der Basis, die die Arbeit in den Kreisverbänden sichern, DIE LINKE in den Kommunalräten vertreten und praktische Politik vor Ort machen.

Deshalb laden wir euch herzlich ein mit uns zu diskutieren. Hier geht‘s zur Anmeldung: http://www.die-linke.de/mitgliederzoom

Die Anmeldefrist endet am 28.3 um 18.00 Uhr, die Zugangsdaten zur Videokonferenz senden wir Dir nach Deiner erfolgten Anmeldung am Dienstag, den 29. März per E-Mail zu.

Herzliche und solidarische Grüße,
eure Susanne & Janine


Samstag, 16. Mai 2020

Bericht aus dem Landesvorstand

Sitzung am 15. Mai 2020

https://www.dielinke-sachsen.de/2020/05/bericht-aus-dem-landesvorstand-vom-15-mai-2020/

Video-Konferenz: Corona-Krise darf sich nicht zur Krise der Demokratie entwickeln

Auf der Webseite des LV wird auf die Video-Konferenz verwiesen, die auf Einladung des Liebknecht-Kreises Sachsen für kommenden Dienstag mit Dr. André Hahn, MdB geplant ist. Bitte meldet Euch an:

https://www.dielinke-sachsen.de/termine/online-corona-krise-darf-sich-nicht-zur-krise-der-demokratie-entwickeln/

Dienstag, 7. April 2020

Kommunikation in schwieriger Lage

http://radebeul-von-links.blogspot.com/
DIE LINKE.Radebeul baut die online-Kommunikation weiter aus

Möglichkeiten der digitalen Kommunikation sind schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit im Ortsverband in Radebeul. Webseite, Blog und E-Mailing gehören seit langem selbstverständlich dazu. Seit dem Wahlkampf 2019 kam der Informationsaustausch über WhatsApp dazu: Welche Aufgaben stehen an? Wann treffen wir uns wo? Wer hat Zeit? Und es macht sogar Spaß, auf diesem Wege zu informieren, zu streiten und Festlegungen auszuhandeln. 

Nun ist ein weiterer Kanal dazu gekommen: Videokonferenz. Über die Software "AlfaView", die der Landesverband auch dem Kreisverband Meißen zur Verfügung gestellt hat, kann man sich "treffen", um "face-to-face" Probleme zu lösen. 

Gestern lief die erste Testphase an. In dieser Stunde konnten zwar noch nicht sehr ausführlich die anstehenden Sachfragen geklärt werden. Vielmehr ging es darum, die technischen Erfordernisse kennen zu lernen und zu testen. Vier Genoss*innen trafen sich optisch und akustisch in einem "Raum". Und beim nächsten Mal wird es sicher noch unkomplizierter ablaufen. Ortsvorsitzender Daniel Borowitzki wird sich gefreut haben, dass seine Idee erst einmal so gut aufgriffen wurde.

G. Dietmar Rode
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