Orientierung

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Sonntag, 8. März 2026

Was ist am Frauentag typisch sächsisch?

Sachsen, wo schöne Mädchen auf den Bäumen wachsen

Sachsen ist geprägt durch offizielle staatliche Festakte, politische Forderungen nach Gleichstellung, starke Beteiligung der Zivilgesellschaft – und seit einigen Jahren durch die Debatte, den 8. März zum gesetzlichen Feiertag zu machen.

Das KI-Programm Copilot gibt auf die Frage dazu folgende Antworten:

Offizielle Festakte der Staatsregierung

  • Seit über zehn Jahren richtet die Sächsische Staatsregierung einen zentralen Festakt zum Frauentag aus.

  • Seit 2020 organisiert ihn das Sächsische Ministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung.

  • Jedes Jahr steht unter einem anderen thematischen Schwerpunkt (z. B. Frauen in Politik, Wirtschaft, Kultur).

Politische Kundgebungen & Forderungen

  • In Sachsen gibt es traditionell Kundgebungen, Demonstrationen und Aktionen rund um Gleichstellung.

  • Politikerinnen fordern regelmäßig mehr als symbolische Anerkennung – etwa konkrete Schritte zu echter Gleichberechtigung.

  • Der Landtag veranstaltet dazu öffentliche Festakte mit mehreren hundert Gästen.

  • https://www.dielinke-sachsen.de/2026/03/heraus-zum-frauenkampftag/

Starke Gleichstellungsdebatte: „8. März als Feiertag“

Ein besonders sächsisches Merkmal der letzten Jahre. Das Thema ist in Sachsen deutlich präsenter als in vielen anderen Bundesländern (außer Berlin).

  • Ein Volksantrag forderte, den 8. März zum gesetzlichen Feiertag zu machen.

  • Knapp 28.000 Menschen unterschrieben – bemerkenswert viel für Sachsen.

  • Das Quorum wurde knapp verfehlt, aber die Landesregierung plant, die Hürden für Volksanträge zu senken.

Gesellschaftliche Besonderheiten

  • Sachsen hat eine überdurchschnittlich hohe Frauen-Erwerbsquote (64,8 %), was die Gleichstellungsdebatte stark prägt.

  • Viele Frauen arbeiten dennoch in Teilzeit, oft aus Vereinbarkeitsgründen.

Das führt dazu, dass der Frauentag hier stärker mit Arbeitsmarkt- und Familienpolitik verknüpft ist.

Die Sächsische Zeitung weist heute darauf hin, dass es noch eine ganze Reihe von geschlechtertypischen Problemen zu Ungunsten der Frauen gibt:

- Frauen sind stärker von Armut betroffen.

- Frauen verdienen immer noch weniger als Männer.

- Sachsen hat die meisten Chefinnen, aber weniger als vor einem Jahr.

- Frauen arbeiten häüfiger in Teilzeit.

https://www.saechsische.de/wirtschaft/regional/sechs-fakten-zum-frauentag-in-sachsen-wo-das-geschlecht-noch-immer-eine-rolle-spielt-5UVU5MSAIRGFNOEUDZ6MZAQVFE.html

Freitag, 8. März 2024

Zum Internationalen Frauentag

Foto: Rode
Susanne Schaper, Stefan Hartmann, Rico Gebhardt: Frauen haben es im Niedriglohnland Sachsen besonders schwer – Gerechtigkeitsproblem lösen!


DIE LINKE.Sachsen - Pressedienst 31/2024

Zum Internationalen Frauentag am 8. März erklären Susanne Schaper und Stefan Hartmann, Vorsitzende von Die Linke Sachsen sowie Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

„Die Hälfte der sächsischen Vollzeitbeschäftigten bekommt weniger als 3.000 Euro brutto im Monat – obwohl sie mindestens 40 Stunden pro Woche arbeiten. Es ist nicht leicht, damit eine Familie zu ernähren. Frauen haben es im Niedriglohnland Sachsen besonders schwer: Werden Faktoren wie Qualifikation, Berufserfahrung und Erwerbsbiographie berücksichtigt, erhielten sie 2021 in Sachsen 11,4 Prozent weniger Geld als ihre männlichen Kollegen. Lohndiskriminierung ist ein strukturelles Gerechtigkeitsproblem. Die Kretschmer-Koalition aus CDU, Grünen und SPD hat dafür keine Lösungen gefunden. Sie schafft es nicht einmal, anständige Löhne zur Voraussetzung für öffentliche Aufträge zu machen.

Wer arbeitet, muss davon leben können und darf auch im Alter nicht arm sein. Gleichwerte Arbeit muss ohne Ansehen des Geschlechts gleich entlohnt werden! Berufe in Branchen, in denen mehrheitlich Frauen tätig sind, müssen aufgewertet werden. Das gilt vor allem für den Sozial- und Gesundheitsbereich, also etwa in der Geburtshilfe, in der Jugendhilfe, in der Altenpflege beim Kita-Personal oder im Falle von Krankenschwestern. Qualifikationen und Berufserfahrungen müssen diskriminierungsfrei anerkannt und bei der Eingruppierung berücksichtigt werden. Das gilt auch für kommunikative Fähigkeiten und soziale Kompetenz, die viele Unternehmen bei Frauen nach wie vor einfach voraussetzen. Wir wollen auch Teilzeitarbeit aufwerten, etwa durch besondere Anreize für geteilte Führungspositionen oder reservierte Plätze für Teilzeitbeschäftigte bei Fort- und Weiterbildungen.

Gerade für uns Ostdeutsche ist die Gleichberechtigung der Frauen eine selbstverständliche Forderung. Die Ursachen der Entgeltlücke sind seit langem dieselben: Frauendominierte Berufe werden schlechter bezahlt, Frauen tragen die Hauptverantwortung bei der Betreuung von Angehörigen. Etwa 90 Prozent der männlichen Beschäftigten in Sachsen arbeiten in Vollzeit, unter den Frauen sind es nur etwa 60 Prozent (Drucksache 7/13519, Frage 397). Außerdem sind Frauen seltener in Führungspositionen anzutreffen als Männer.“

Mittwoch, 8. März 2023

Gruß zum Internationalen Frauentag

 Leseempfehlung


Isabel Allende ist eine Ikone, eine weltweit geliebte Schriftstellerin und das Vorbild vieler Menschen. 

In diesem leidenschaftlichen, provokanten und inspirierenden Memoir hält sie Rückschau auf ihr Leben und schreibt über ihr wichtigstes Thema - es ist der bewegende Appell einer großen Feministin.

Dienstag, 7. März 2023

Frauentag

 Grüße aus Radebeul


Zugesendet von
Jana Bachmann, 
Ortsvorsitzende DIE LINKE.Radebeul

Ca. 50% der Weltbevölkerung sind Frauen, auch in Radebeul. Der 8. März ist wie immer ein Anlass über die Situation von Frauen und ihrer finanziellen Lage nachzudenken. Gleichberechtigung in den Mittelpunkt der Arbeit zu stellen, zahlt sich für jedes Unternehmen und die Gesellschaft gleichermaßen aus.


Machen Sie den Gleichstellungscheck!

- Erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der gleichen Qualifikation, dasselbe Gehalt?
- Ist dieses Gehalt existenzsichernd?
- Wie viel Frauen sind in ihrem Unternehmen in Führungspositionen?
- Kann man unkompliziert die Arbeitszeit an neue familiäre Situationen anpassen?
- Wie viele Frauen haben ihr Unternehmen verlassen, um Familie und Pflege von Angehörigen besser händeln zu können?
- Wie viele Mitarbeiterinnen sehen mit Bangen der Rente entgegen?
- Haben sie bereits jetzt Nachwuchsschwierigkeiten?

Ja, auch die letzte Frage ist indirekt eine Folge von fehlender Gleichstellung. Ungünstige Bedingungen, die Frauen in ihren Berufen vorfinden, lässt die Geburtenrate sinken, die Infrastruktur schrumpfen und als Summe auch für Ihr Unternehmen, den Nachwuchs an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verringern.

Der Standort wird unattraktiver für junge Menschen und Familien. Derzeit sehen wir in Radebeul bereits die ersten Auswirkungen. Kitas schließen, Nachwuchs fehlt in den Firmen, Investitionen für öffentlich Einrichtungen (Schule, Sportstätten usw.) müssen weiter eingespart werden.

Wir wissen natürlich, dass viele Firmen ihr Bestes für ihre Mitarbeiterinnen geben wollen, denn sie sind die Grundpfeiler ihres Unternehmens. Dafür möchten wir uns bei Ihnen bedanken.

Um den Frauen unseren Respekt zu zeigen, unterstützt Die Linke die Kampagne von ver.di zum Volksantrag

„8. März als Feiertag in Sachsen“

Zeigen auch sie ihre Wertschätzung für ihre Mitarbeiterinnen und helfen viele Stimmen für diesen Feiertag für Frauen/“für alle“ zu sammeln.

Informationen dazu finden sie hier:
www.dielinke-sachsen.de/2022/12/volksantrag-feiertag/

https://frauentag-sachsen.verdi.de/

Wir hoffen, dass sie mit Ihrer modernen Unternehmensführung Radebeul attraktiver machen können.

Vielen Dank, DIE LINKE.RADEBEUL
Jana Bachmann, Ortsvorsitzender DIE LINKE. Radebeul


Freitag, 13. Januar 2023

Volksantrag

Frauentag für alle

Liebe Genoss*innen,



wir möchten euch hiermit an die Infoveranstaltung zum Volksantrag »Frauentag für alle!« erinnern und nochmal herzlich für morgen, den 14.01.23, um 10.00 Uhr einladen. Bei der Videokonferenz wird der Ablauf der Unterschriftenaktion erläutert, auf wichtige organisatorische Besonderheiten hingewiesen und natürlich Eure Fragen beantwortet werden.

Solidarische Grüße

Susanne Scheidereiter &  Lars Kleba
Landesgeschäftsführer

DIE LINKE. Sachsen
0351 - 85 32 735
0177 - 74 21 803

Dienstag, 6. Dezember 2022

Frauentag soll gesetzlicher Feiertag werden

Volksantrag mit Beteiligung der LINKEN


Liebe Genossinnen und Genossen,

DIE LINKE beteiligt sich an dem Volksantrag des Bündnisses für die Umwandlung des Frauentags in einen gesetzlichen Feiertag. Dafür sammeln wir fleißig Unterschriften und bitten um eure Mithilfe:
Eure Kreisgeschäftsstellen haben Infoflyer und die Unterschriftenlisten bekommen.

1) Die Unterschriften sollten auf jeder Liste (max 5 Stück) ortsrein gesammelt werden, da sie noch von Einwohneramt bestätigt werden müssen.
2) Anschließend bitte die Listen an die Landesgeschäftsstelle schicken, damit wir sie vorher zählen können.

Ich möchte euch als SVs / KVs bitten, bis zum 27. Januar eine/n Ansprechpartner/in für die Organisation und Durchführung der Unterschriftensammlung zu benennen.

Ansprechpartner in der Landesgeschäftsstelle & Rückmeldungen bitte an Lars Kleba:lars.kleba@dielinke-sachsen.de
0351 - 853 27 35

Im Januar wird es ein Schulungsangebot geben:Themen: das Listenausfüllen und Mobilisierungsmöglichkeiten genauer Termin in Klärung; wahrscheinlich als Videokonferenz
Für Fragen bzw. Hinweise könnt ihr euch jederzeit an uns wenden.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Mit solidarischen Grüßen,
Susanne Scheidereiter
Sprecherin für Gleichstellung und feministische Politik

Mittwoch, 19. Oktober 2022

Volksantrag zum 8. März

Unterstützung durch DIE LINKE.Sachsen

Liebe Genoss*innen,

ver.di startet am 12. November eine Unterschriftensammlung für einen Volksantrag zur Änderung des bestehenden Feiertaggesetztes. Geändert werden soll die Aufnahme des 8. März in den Katalog der Feiertage. 


Die gemeinsame Beratung von Landesrat und Landesvorstand hat bereits am 9. April 2022 beschlossen, dass wir uns am Bündnis beteiligen und somit in guter Gesellschaft mit DGB, IG BAU, GRÜNE, SPD, jusos, linksjugend, grüne Jugend, Landesfrauenrat und AWO befinden. In den nächsten Wochen werden an unsere Büros (Nur Stadt- und Kreisgeschäftsstellen) die Unterschriftenlisten und Flyer geschickt. 


Wir möchten euch herzlich bitten, aktiv Unterschriften für den Volksantrag zu sammeln, die Listen auszulegen und somit unseren Beitrag für einen erfolgreichen Volksantrag beizusteuern. Von verdi wird es im Herbst noch eine digitale Weiterbildung geben, wo es um gute Argumente für den Volksantrag aber auch um organisatorisches zum Unterschriften sammeln geht.


Alle Infos unter www.volksantrag-sachsen.de und im Anhang.

Für unseren Landesverband sind wir die Ansprechpartner*innen für euch und im Bündnis.


Solidarische Grüße

Sarah Buddeberg, Susanne Scheidereiter und Lars Kleba



DIE LINKE. Sachsen
0351 - 85 32 735
0177 - 74 21 803
_______________________________________________
LV-Info mailing list
LV-Info@dielinke-sachsen.de
https://www.linksmail.de/mailman/listinfo/lv-info

Montag, 8. März 2021

Herzliche Glückwünsche zum Frauentag

Goethe: Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan

Brigitte Zschoche beim
Kreisparteitag in Radebeul
im März 2014/Foto: Rode
DIE LINKE hat nun zwei Frauen als Vorsitzende. Das ist schon etwas im politische Geschehen. Persönlichkeiten wie Katja Kipping, Caren Lay, Amira Muhamad Ali oder Sahra Wagenknecht und viele andere couragierte Frauen haben das Gesicht der LINKEN kontinuierlich geprägt. Von den 14 Abgeordneten der Linksfraktion im Sächsischen Landtag sind 9 weiblich. Auch im Kreisverband Meißen gab und gibt es viele starke Frauen. Aber zu diesem Anlass möchte ich vor allem Brigitte Zschoche hervorheben, die am 12. August 2019  nach schwerer Krankheit verstarb. 


Die studierte Lehrerin und Direktorin des Institutes für Lehrerbildung in Großenhain würde im Juni 80 werden. Sie war 1990 Angeordnete der Volkskammer für die PDS, gehörte von 1990 bis 2004 dem Sächsischen Landtag an und war von 1999 bis 2004 dessen Vizepräsidentin. Von 1994 bis 2017 war sie Kreisrätin. Selbst der Landtagspräsident Dr. Rößler (CDU) kam nicht umhin, sie für ihren außergewöhnlichen Einsatz zu loben: "Als sozialpolitische Sprecherin prägte sie entscheidend die Politik ihre Fraktion Linke Liste/PDS und engagierte sich beim Aufbau der sächsischen Demokratie. Ihr herzlicher und überzeugender Einsatz für soziale Gerechtigkeit fand über Parteigrenzen hinaus Anerkennung."

Ich denke mit großer Hochachtung, gerade am Internationalen Frauentag, an das Vorbild Brigitte Zschoche.

G. Dietmar Rode, Blogger

Sonntag, 8. März 2020

Alles Gute zum Frauentag

Foto: Rode
Zum Glück ist DIE LINKE auch eine frauliche Partei

Von den über 60.000 Mitgliedern in Deutschland sind mehr als 36% Frauen, und in Sachsen sind es sogar 43%, ebenso wie der Durchschnitt in den ostdeutschen Landesverbänden.

Im geschäftsführenden Landesvorstand DIE LINKE.Sachsen sind von 6 Mitgliedern immerhin 4 Frauen, einschließlich der Landesvorsitzenden Susanne Schaper. Unter den weiteren 12 Vorstandsmitgliedern sind 5 Frauen, die dann insgesamt 50% ausmachen. 

In der Landtagsfraktion sind von den 14 Mandaten 9 weiblich besetzt (64%) ; im Vergleich dazu die anderen Fraktionen: GRÜNE 7 von 12 (58%), SPD 3 von 10 (33%), CDU 10 von 45 22%) und AfD 4 von 38 (10,5%).

Im Kreisvorstand DIE LINKE.Meißen arbeiten 4 Frauen mit (von 9 Vorstandsmitgliedern) und unter den 9 Fraktionsmitgliedern der LINKEN im Kreistag Meißen sind 3 Frauen. Und dabei sollten wir auch die vielen Frauen nicht vergessen, die in den Ortsvorständen, Stadt- und Gemeinderäten und in anderen Ehrenämtern für unsere Partei aktiv sind.

Danke an Euch!



Samstag, 7. März 2020

Einladung

Anlässlich des Internationalen Frauentages

Am 7. Februar begehen wir als Verein „Ein Haus für Viele(s)e.V.“ traditionsgemäß mit unserem Ortsverband DIE LINKE.Meißen  den Internationalen Frauentag.

Wir laden Euch dazu ein.

Mit herzlichen Grüßen aus Meißen

Andreas Graff
Vereinsvorsitzender

Freitag, 8. März 2019

Herzliche Grüße

Zum Internationalen Frauentag

Erstmals wird dieser Anlass in der Bundeshauptstadt Berlin als Feiertag begangen. Viele Frauen gingen heute, und nicht nur dort, auf die Straßen, und äußerten sich in den öffentlichen  Medien, um für die Gleichberechtigung in Beruf und Gesellschaft zu demonstrieren. Das sollte doch auch für Sachsen und die ganze Bundesrepublik machbar sein! Oder?

Das Schneeglöckchen ist nicht nur eine schöne, sondern auch eine mutige, standhafte und optimistische Blume. Deshalb passt wohl auch mein Foto sehr gut für diesen Tag.

Und dann schaut Euch auch mal das an: 

https://www.youtube.com/watch?v=At9bBaPJ5-8
(Giulia Becker - "Verdammte Schei*e" | NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann - ZDFneo)

Und dann noch ein paar Zahlen:

Der Frauenanteil der Abgeordneten im Sächsischen Landtag hat sich von 14,4% (1990-1994) auf 33,0% (2014-2019) erhöht. In der gegenwärtigen Linksfraktion sind unter den 27 Angeordneten 14 Frauen (51,8%). 
Allerdings: Von den 60 aktuell aufgestellten Kandidaten der LINKEN für die Landtagswahlen im September sind nur 38,3% Frauen. Dafür wird aber in der Pressemitteilung strikt "gegendert" (Kandidatinnen und Kandidaten)!

Sonntag, 11. März 2018

Frauentagfeier

Foto: A. Graff
Veranstaltung des Vereins "Ein Haus für Viele(s)"

Traditionsgemäß hatten der Verein und der Ortsverband DIE LINKE.Meißen gemeinsam. Der Ortsvorsitzende Tilo Hellmann gegrüßte die vielen Gäste anlässlich des Internationalen Frauentages.
Dass die Zahl der Frauen unter den Gästen überwog, versteht sich von selbst. Ihnen galt sein besonderer Glückwunsch, in dem er witzig gewürzt auf die noch vorhandenen Ungleichheiten von Männern und Frauen in der Bundesrepublik einging. Auch durch die kleine Quizrunde wurde deutlich, dass es noch viel zu tun gibt, und das nicht nur zur Umsetzung des Grundsatzes gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Fest verbunden mit diesem Anspruch gestalteten das Künstlerehepaar Bernd Warkus und Ullrich Baudis ein meisterhaftes Frauentagsprogramm mit viel Charme, Witz und Humor und natürlich mit dem Xolophon. Die Anwesenden hatten sichtlich Freude an diesem Programm für die Rechte der Frauen in unserem Land und in der Welt.

Herzlichen Dank für die fast zweistündige Unterhaltung, welche mit viel Freude und Beifall begleitet wurde.

Vorsitzender des Vereins “Ein Haus für Viele(s)“
Andreas Graff

Dienstag, 15. März 2016

Kinder malen und schreiben für ihre Mütter

Ausstellung zum Weltfrauentag

Bericht von Kreisrätin Dagmar Gorek

Zu diesem Thema eröffnete die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreise Meißen, Sylvia Wolf, die neue Ausstellung aus Anlaß des Weltfrauentages im Gebäude auf der Loosestraße.

Kristina Koenig, Diplom Kommunikationswirtin und freischaffende Künstlerin mit sächsischen Wurzeln, fand die Kinder im Erstaufnahmelager Bohnitzsch. Sie arbeitete mit ihnen und arrangierte die kleinen Kunstwerke zu einer beeindruckenden Wiederspiegelung kindlicher Erlebnisse und Ausdrucksweise. 


Zur feierlichen Eröffnung waren die kleinen Akteure mit Mama eingeladen und zum Teil erschienen. Es hatten sich afghanische und syrische Kinder beteiligt.

In Anwesenheit von Herrn Rose und Herrn Engelhardt erhielten die Kinder kleine Geschenke zum Malen. Im Gespräch mit ihnen merkte ich, dass sie schon ein bischen Deutsch verstehen.

Dienstag, 8. März 2016

Zum Internationalen Frauentag


Thema: Wirksame Maßnahmen gegen Mehrfachdiskriminierung schaffen

Anlässlich des Internationalen Frauentages erklärt Susann Schöniger, Mitglied des Landesvorstandes und Sprecherin der LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik:
„Jeder Tag muss ein Frauentag sein! – dieses Motto gilt vor allem für Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen. Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention zu deren Umsetzung verpflichtet. Dazu gehört auch die Anerkennung der mehrfachen Diskriminierung von Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen. Diese ist in vielen Lebensbereichen nachweisbar, sei es bei der Anerkennung der Schwerbehinderung, der Bewertung von Berufs- und Familienarbeit, der ökonomischen Situation, Pflege, aber auch bei der Gefahr, physischer, psychischer und nicht zuletzt sexueller Gewalt ausgesetzt zu sein. 
Deshalb brauchen wir endlich effektive Maßnahmen zur Schaffung eines wirksamen gesetzlichen Schutzes vor Mehrfachdiskriminierung, wie bspw. Elternassistenz, das Recht auf geschlechtsspezifische Pflege und Assistenz, die Sicherstellung eines Rechts auf ein selbstbestimmtes Leben zu Hause statt im Heim sowie einen effektiven Schutz vor - sexualisierter - Gewalt und Missbrauch. 
Dazu gehören eben auch die Schaffung von Anlaufstellen für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen, sowie die spezielle Schulung von Fachpersonal und Behörden.“
Und Anja Eichhorn, Sprecherin für Gleichstellung und feministische Politik im Landesvorstand, ergänzt:
Grafik: Miriam Weißberg /
facebook
„Obwohl die Ausrufung des ersten Internationalen Frauentages nun schon mehr als 100 Jahre zurück liegt, hat sich an dem Anliegen nichts geändert: 
Aufmerksam machen auf andauernde Ungleichbehandlung von Frauen und der Protest dagegen – weltweit! Ganz gleich, welchen gesellschaftlichen Bereich man sich vornimmt, die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen wird auch heute noch in Deutschland überall deutlich. 
Sei es der lächerlich geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen, die zweidrittel Überrepräsentanz von Frauen in prekären Beschäftigungsverhältnisse - etwa Minijobs -, der Lohnunterschied von nahezu 10% zwischen Frauen und Männern. 
Gerade jetzt, wo Ideologen der Ungleichwertigkeit einen konservativen Rollback und Ungleichbehandlung – ob auf Grund der Herkunft, der Sexualität oder eben auch des Geschlechts – propagieren, werden wir in unserem Kampf um echte Gleichberechtigung nicht
nachlassen!“
Herzliche Grüße auch an die Genossinnen und Sympathisantinnen unseres Kreisverbandes 
von
Dietmar, dem Blogger

Fotos:Winterblüten/Rode