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| Persephone beaufsichtigt Sisyphos in der Unterwelt |
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Montag, 21. September 2015
Herzlichen Glückwunsch nach Griechenland
Wahlsieg der griechischen Linkspartei bei den gestrigen Parlamentswahlen
Samstag, 12. September 2015
12. Landesparteitag in Neukieritzsch eröffnet
Anwesende Delegierte unserer Kreisorganisation DIE LINKE.Meißen
Helga Frenzel
Kerstin Lauterbach (MdL)
Uta Knebel
Michaela Vogel
Andreas Graff
Heinz Hoffmann
Dr. G. Dietmar Rode
Sebastian Scheel (MdL)
Rico Gebhardt in seiner Eröffnungrede: „Prekarisierte aller Länder, macht gemeinsame Sache!“
Schwerpunkte der rede:
- Mitverantwortung der CDU für Eskalation von Rassismus und Brutalität in Sachsen;
- gegen neoliberales Ausspielen der Prekatisierten will er Solidarität setzen;
- neues alternatives Landesentwicklungskonzept.
In seiner Rede auf dem 12. Landesparteitag der sächsischen LINKEN in Neukieritzsch betonte der Landesvorsitzende Rico Gebhardt, DIE LINKE müsse dafür eine soziale und solidarische Perspektive bieten: „Lasst uns die Ideen bündeln und eine gemeinsame Erzählung, eine Perspektive für alle hier lebenden und zu uns kommenden Menschen entwickeln. Die Chance, die sich Sachsen bietet, ergreifen: Sozial gerecht, demokratisch, weltoffen. Lasst uns ein Aleksa 2.0 entwickeln!“
Freitag, 21. August 2015
Es muss sich endlich mehr tun!
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| http://www.rico-gebhardt.de/ |
- Lage verbietet ein "Weiter so"!
- Jetzt parteiübergreifend agieren!
Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt, besuchte heute die Erstaufnahmeeinrichtung in Schneeberg. Danach erklärte er zu den Ergebnissen der heutigen Sondersitzung des sächsischen Kabinetts:
"Die aktuelle Lage und die neuen Zahlen verbieten ein „Weiter so“. Wenn laut Mitteilung der Landesärztekammer von heute zur Dresdner Asyl-Zeltstadt ohne die dort ehrenamtlich tätigen Ärzte und Pflegekräfte „eine reguläre medizinische Versorgung der Flüchtlinge auf Grund der bisher fehlenden Planung nicht möglich“ wäre, zeigt dies: Asyl in Sachsen geht nur mit mehr Steuerung gut. Das gilt neben der Grundversorgung auch für die Integration in Ausbildung und Arbeit: Wenn ich gestern in Leipzig bei der Handwerkskammer zu Leipzig (IHK) erfahren musste, dass es trotz guten Willens der Betriebe wegen fehlender Abstimmung zwischen Sozial- und Wirtschaftsministerium bisher fast keine Auszubildenden aus den Reihen junger Geflüchteter gibt, ist das erschreckend. Die Bürokratie ist gerade dabei, aus vielen Tausenden hochmotivierter junger Migranten dauerhaft „Sozialfälle“ zu machen – hier muss von der Staatsregierung umgesteuert werden.
Wir begrüßen die angekündigte deutliche Aufstockung der Erstaufnahmekapazitäten. Schneeberg wurde leider zum Symbol dafür, wie man es als Regierung nicht machen darf – mit widersprüchlichen und wiederholt dementierten Zahlen-Schwankungen zwischen 280 und 1.100. Flüchtlinge sind keine „Belastung“, sondern eine Herausforderung. Wenn in diesem Jahr pro hundert Köpfe in Sachsen ein geflüchteter Mensch zu uns kommt, können wir diesen selbstverständlich bei uns aufnehmen und integrieren. Das schaffen wir, wenn Asyl endlich als Querschnittsaufgabe aller Ministerien und politischen Ressorts verstanden wird. Deshalb halten wir angesichts der neuen amtlichen Prognose von über 40.000 neuen Flüchtlingen in diesem Jahr eine umgehende Landtags-Sondersitzung für notwendig, auf der sich Parlament und Regierung gemeinsam parteiübergreifend darauf verständigen, was jetzt sofort getan werden und wo das Steuer herumgerissen werden muss, damit die Integration nicht an Bürokratie scheitert. Das Wichtigste ist ein rascher und ungehinderter Spracherwerb von Anfang an.
Es wäre schön, wenn sich CDU, SPD, LINKE und GRÜNE auf solch eine Landtags-Sondersitzung verständigen könnten. Sie wäre auch ein starkes Signal an die ganze Bevölkerung, dass wir die notwendigen Diskussionen nicht auf dem Rücken der Geflüchteten austragen wollen. Asyl in Sachsen ist bisher auch in der Wahrnehmung überregionaler Medien keine Erfolgsgeschichte – es liegt an uns allen, jetzt im Interesse aller hier lebenden Menschen daraus eine zu machen."Auch in unserem Landkreis muss durchgängig spürbar werden, dass die Regierung die Lage ernster nimmt als bisher, und planmäßig handelt. Die Kommunen und der Landkreis dürfen nicht länger den sporadischen Erfordernissen ausgesetzt bleiben, die sie zunehmend überlasten. Auf den Straßen staut sich immer und immer wieder der Unwille und die Verunsicherung der Menschen. Rechte Extremisten können das hohnlachend ausnutzen. In dieser europa- und weltpolitischen Lage gibt es aber keine anderen Lösungen als Solidarität schaffen und Frieden stiften. Randale und Hasstiraden sind da mehr als schädlich. Und das ist auch lange keine Landespolitik mehr. Hier muss sich die Bundesrepublik Deutschland in Europa positionieren. Und hier muss sich zeigen, was Europa wert ist.
Dienstag, 4. August 2015
Neues aus tvM Meißen Fernsehen
Gespräch mit einem Flüchtling
Erstaufnahme Verwaltungshochschule Meißen
Erstaufnahme Verwaltungshochschule Meißen
Interview mit Chalit aus Syrien
Bitte hier anklicken. http://www.meissen-fernsehen.de/nachrichten/Chalit_aus_Syrien-6488.html
Und bitte auch hier lesen:
Seit Monaten sind sie Mitbürger in Meissen, die Asylbewerber der Notaufnahmeeinrichtung in der Fachhochschule. Wir haben mit einigen von Ihnen gesprochen. Geholfen hat uns Sultan Daragmeh, der aus Jordanien stammt, seit Jahren in Meissen wohnt und arbeitet und perfekt arabisch spricht.
Chalit stammt aus der Gegend von Damaskus. Er ist vor dem Krieg geflohen, der seit 4 Jahren viel Unheil gebracht hat. dabei musste zunächst seine Familie zurück lassen, um die er sich natürlich große Sorgen macht: seine Frau mit einem 4jährigen Kind und seine Eltern. Über einen Monat war er unterwegs und ist froh, dass er es überhaupt geschafft hat.
Und bitte auch hier lesen:
Abgeordnete der LINKEN im Dresdner Asyl-Zeltlager –
Fehlplanungen auf Kosten sozialer Träger und der Geflüchteten
Dienstag, 28. Juli 2015
Mehr als Brot und Salz
Gemeinsames Abendbrotessen im Notquartier der Verwaltungsfachhochschule Meißen
Bericht und Fotos von
Andreas Graff
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| Oberbürgermeister Olaf Raschke und Stadträte Jörg Schlechte, Wolfgang Tücks und Fernsehjournalist Matthias Heigl |
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| Stadtrat Ullrich Baudis und der Leiter des Büros des Oberbürgermeisters Jörg Böhme |
Ebenso herzlich erfolgte die Erwiderung. Und nahtlos begann die Verständigung, wenn auch stockend, auf Englisch, Französisch und Deutsch sowie mit Gestik und Mimik. Die Gespräche verliefen sehr vielfältig, vom beiderseitigen Vorstellen bis hin zur Anteilnahme am Erlebten der Flüchtlinge.
Als Stadträte und Mitglieder vom Bunten Meißen konnten wir uns überzeugen, dass die Verantwortlichen der Verwaltungshochschule, das Küchenpersonal und die freiwilligen Helfer des DRK ihr Bestmögliches für die menschenwürdige Aufnahme und Betreuung leisten. Ihnen gilt unser herzliches Dankeschön.
Andreas Graff
Stadt-und Kreisrat, Mitglied Buntes Meißen
Anmerkung des Bloggers: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht." (Matthäus 4,4)". Für mich, der ich nicht Christ bin, heißt das, die Menschen brauchen einander, ihre kommunikative Zuwendung und ihre Kultur.
Als Stadträte und Mitglieder vom Bunten Meißen konnten wir uns überzeugen, dass die Verantwortlichen der Verwaltungshochschule, das Küchenpersonal und die freiwilligen Helfer des DRK ihr Bestmögliches für die menschenwürdige Aufnahme und Betreuung leisten. Ihnen gilt unser herzliches Dankeschön.
Andreas Graff
Stadt-und Kreisrat, Mitglied Buntes Meißen
Anmerkung des Bloggers: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht." (Matthäus 4,4)". Für mich, der ich nicht Christ bin, heißt das, die Menschen brauchen einander, ihre kommunikative Zuwendung und ihre Kultur.
Donnerstag, 23. Juli 2015
Kunstfest der Toleranz
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| Foto A. Graff |
Von Andreas Graff
Es war auf dem Heinrichsplatz ein Fest von besonderer Art. Das Buntes Meißen e.V. und der Kunstverein Meißen, welche zu diesem Kunstfest eingeladen hatten, können auf eine gelungene Veranstaltung mit Freude zurückblicken. Denn mit Freude wurden alle vorbereiteten Mal- und Gestaltungsstationen von den einge-ladenen Flüchtlingen und Asylsuchenden angenommen. Dass eine herzliche Begrüßung und Begleitung durch die Meißner erfolgte, war mehr als sehenswert.
Man kommunizierte, an den Malständen und ausgelegten weißen breiten und ca. drei Meter langen ausgelegten zu bemalenden Malstreifen, auch mit Pinsel und Farbe. Beeindruckend wie Kinder von Flüchtlingen und Asylsuchenden sich mit Kindern aus Meißen beim Malen mit Gestik und Mimik verständigten. Dass dabei die Eltern ihren Kindern nicht nachstanden, versteht sich von selbst. Diese Atmosphäre hatte eine Ausstrahlung von menschlicher Achtung, die immer mehr Meißner und Touristen aus nah und fern anzog. Sie reihten sich ins Kunstfest mit Gesprächen und auch mit dem Mit-Malen ein. So zeigten alle, wie offen und kulturvoll unsere Stadt ist. Eins steht fest: Diese Art und Weise der kulturellen künstlerischen Betätigung und der damit sich vollzogenen Begegnungen haben eine hohe Wertigkeit gegenüber großen Reden. Sie bringen menschlich das Bedürfnis der gegenseitigen Achtung und den gemeinsamen Willen in Frieden miteinander zu leben nah. Ich habe versucht, die Momente mit den Fotos festzuhalten. Sie sind so vielaussagend. Nicht nur diese Bilder belegen, Meißen ist eine Stadt mit Traditionen der Weltoffenheit und des friedlichen Zusammenlebens. Auf dieser Basis entwickelte sich Kultur, Kunst, Handwerk, Industriel, Handel und Tourismus in unserer Stadt. Gerade die deutsche Geschichte belegt, wer diese Traditionen nicht achtet und pflegt handelt nicht im Interesse des deutschen Volkes, sondern schädigt das friedliche Zusammenleben und unser Ansehen.
Ein besonderes herzliches Dankeschön geht an die Hauptorganisatoren: Daniel Bahrmann, Kathleen Nagler, Andreas Bärisch und Tilo Hellmann.
Andreas Graff
Stadt- und Kreisrat Meißen
Mitglied Buntes Meißen
Sonntag, 12. Juli 2015
Sommerfest
Mit Herz und Hand bei den Flüchtlingen in Meißen
Flüchtlinge sind Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. So etwas fällt niemandem leicht. Wer aber mit Hass und Ablehnung solchen Menschen eine Gastheimat verweigert, düfte sich nicht Heimatschutz nennen. Es sei denn, dieses Wort Heimat wird bewusst zur Lüge missbraucht. Der "Heimatschutz", der auf dem gegenüberliegenden Ufer der Elbe an diesem Sommerabend aufzog, lässt sich nur zu leicht entlarven.
Wer in den letzten Wochen aufmerksam Presse - und Internetveröffentlichungen verfolgt hat und die Losungen auf der Straße hört, kann sich ein realistisches Bild machen. Da sind nicht nur schlichter Futterneid oder Sorgen aus Unwissenheit zu erkennen, sondern auch sehr viel tatsächliche und offen geäußerte Nazi-Ideologie.
Fotos: Andreas Graff, Stadtrat
Noch mehr Fotos und Informationen im Blog DIE LINKE.Meißen:
Bitte hier anklicken.
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| Pfarrer Oehler im Gespräch |
Flüchtlinge sind Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. So etwas fällt niemandem leicht. Wer aber mit Hass und Ablehnung solchen Menschen eine Gastheimat verweigert, düfte sich nicht Heimatschutz nennen. Es sei denn, dieses Wort Heimat wird bewusst zur Lüge missbraucht. Der "Heimatschutz", der auf dem gegenüberliegenden Ufer der Elbe an diesem Sommerabend aufzog, lässt sich nur zu leicht entlarven.
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| Fröhlicher Abschied vom Sommerfest. In der Mitte u.a. Stadtrat Baudis. |
Fotos: Andreas Graff, Stadtrat
Noch mehr Fotos und Informationen im Blog DIE LINKE.Meißen:
Bitte hier anklicken.
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Aktion,
Aktuelles,
Anlass,
Argumente,
Asylbewerber im Landkreis,
gegen Ausländerfeindlichkeit,
gegen Gewalt,
gegen Rassismus,
gegen Rechtsextremismus,
gegen Rechtspopulismus,
Gegendemo,
Solidarität.
Sonntag, 5. Juli 2015
In Griechenland wird heute das Volk gefragt
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| www.griechenland-sehenswuerdigkeiten.de |
Kapitalistische Machtbewahrung oder sozialistische Regierung? Das beißt sich. Und das ist auch das eigentliche Problem. Also schlosss man messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. (nach C. Morgenstern)
Yanis Varoufakis: "Demokratie ist eine sehr fragile Blume, die geschützt werden muss"
Alexis Tsipras: "Man kann den Willen einer Regierung ignorieren, aber nicht den eines Volkes."
Sonntag, 21. Juni 2015
Das finde ich toll!
DIE LINKE auf Willkommenstour im Landkreis Bautzen

Auf der Homepage von Marion Junge, MdL ist heute zu lesen:
"Flucht und Asyl sind derzeit die hierzulande am intensivsten diskutierten Themen.
Zu näheren Informationen bitte hier anklicken.
Da ist nur zu hoffen, dass sich diese Aktion bald auch in unserem Landkreis Meißen fortsetzen wird. Bisher gibt es allerdings noch keine Informationen darüber. Solche Aktivitäten beeindrucken mich sehr. Wir Deutschen sind doch kein Volk von Egoisten, Nationalisten und Rassisten. Internationale Solidarität ist wichtiger denn je.
G. Dietmar Rode,
der Blogger
Auf der Homepage von Marion Junge, MdL ist heute zu lesen:
"Flucht und Asyl sind derzeit die hierzulande am intensivsten diskutierten Themen.
Die sächsischen Parlamentarier der LINKEN möchten sich in den nächsten Monaten einen systematischen Überblick über die Lebens- und Unterkunftssituation in allen sächsischen Landkreisen verschaffen.
Abgeordnete des Bundes-,Land-, Kreistages sowie Stadt- und Gemeinderäte werden im Rahmen einer „Asyl- und Willkommenstour“ in Sachsen unterwegs sein.
Ziel ist es, sich aus erster Hand vor Ort über die Situation zu informieren. Geplant sind u.a. Besuche verschiedener Erstaufnahmeeinrichtungen sowie zentrale wie dezentrale Asylunterkünfte in den Landkreisen und Kommunen.
Im Rahmen dieser sachsenweiten Tour werden Politiker der LINKEN vom 22.-24. Juni 2015 im Landkreis Bautzen Station machen."
Zu näheren Informationen bitte hier anklicken.
Da ist nur zu hoffen, dass sich diese Aktion bald auch in unserem Landkreis Meißen fortsetzen wird. Bisher gibt es allerdings noch keine Informationen darüber. Solche Aktivitäten beeindrucken mich sehr. Wir Deutschen sind doch kein Volk von Egoisten, Nationalisten und Rassisten. Internationale Solidarität ist wichtiger denn je.
G. Dietmar Rode,
der Blogger
Montag, 2. Februar 2015
Heute auf dem Dresdner Postplatz
Tolle Stimmung und klare Ansage
Während Pegida, Legida und Co. immer mehr zerbröckeln, sammeln sich zunehmend die Kräfte der Völkerverständigung. Drei Veranstaltungen gegen Völkerhass und Verdummung fanden heute allein in Dresden statt. Das Bündnis "Dresden für alle" hatte zum Postplatz geladen.
Während Pegida, Legida und Co. immer mehr zerbröckeln, sammeln sich zunehmend die Kräfte der Völkerverständigung. Drei Veranstaltungen gegen Völkerhass und Verdummung fanden heute allein in Dresden statt. Das Bündnis "Dresden für alle" hatte zum Postplatz geladen.
| Der 1. Dresdner Kneipenchor auf dem Balkon des Staatsschauspiels mit begeisterndem Rhythmus |
Samstag, 13. Dezember 2014
Für ein weltoffenes Dresden
Aufruf des Bündnisses „Dresden für alle“
In unserer Stadt leben etwa eine halbe Million Menschen. Die einen sind hier geboren, die anderen im Lauf ihres Lebens hergezogen. Wieder andere haben Krieg und Not in unsere Stadt verschlagen. Die Menschen unserer Stadt sind konfessionslos, Christen, Muslime, Juden, Hindus. Sie haben unterschiedliche Lebensplanungen und Vorstellungen von Partnerschaft und Familie. Sie sind jung und alt.
Wir stehen für eine Stadt, in der jeder und jede sein Leben leben kann, ohne dabei andere in ihrer Freiheit zu beschränken. Damit das vielfältige und weltoffene Dresden jeden Tag Realität sein kann, müssen wir ohne Vorbehalte und Ängste aufeinander zugehen, miteinander reden, einander zuhören und gemeinsam nach Lösungen suchen. Deshalb kritisieren wir PEGIDA, eine patriotische Bewegung, die Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, nicht in unserer Stadt haben möchte und ein diffuses Angstbild verbreitet. Wir wollen gemeinsam zeigen, dass Dresden mehr ist als die Menschen, die sich zur Zeit hinter PEGIDA versammeln.
Montag, 15. Dezember 2014
ab 17.30 Uhr, Beginn: 18 Uhr
Kundgebung auf dem Theaterplatz in Dresden
16.30 Uhr: Demonstration des Bündnisses „Dresden Nazifrei“
(ab Bahnhof Neustadt, über Augustusbrücke, Zwischenkundgebung Theaterplatz, dann Postplatz, Dr.-Külz-Ring, St.Petersburger Straße, Terassenufer, Theaterplatz)
17.00 Uhr: Friedensgebet in der Kreuzkirche
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