Orientierung

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Montag, 7. Dezember 2015

Kommt zur Lichterkette


Am Donnerstag, 10. Dezember 2015

beginnt ab 17:30 die Demonstration für ein friedliches und menschliches Miteinander und  gegen Fremdenhass und Gewalt. Demokratischen Parteien und Persönlichkeiten der Stadt Meißen und des Landkreises rufen dazu auf.

Zum Einladungsbrief der Bürgerinitiative "Miteinander in Meißen" mit den Unterschriften bitte hier anklicken.

In der Sächsischen Zeitung (07.12.15, Ausgabe Coswig und Weinböhla, S. 15) ist zu lesen, dass die Kreistagsfraktion DIE LINKE.Meißen in ihrer heutigen Sitzung darüber beraten wird, "wie die Kreistagssitzung am Donnerstag mit der Lichterkette gekoppelt werden kann." Grundsätzlich unterstütze ihre Partei die Idee, meint Fraktionsvorsitzende Bärbel Heym.

Auch die Kreisvorsitzende der LINKEN, Uta Knebel, Mitunterzeichnerin des Briefes, ruft die Mitglieder der Kreisorganisation auf, sich an dieser Demonstration in der Kreisstadt zahlreich zu beteiligen.

Dienstag, 24. November 2015

Meißen ruft auf

Kommt zur Lichterkette am 10. Dezember!

Liebe Meißnerinnen und Meißner,
liebe Freunde und Partner unserer Stadt,

Lichterkette in Coswig am 18.11.2015/
Foto: Rode
Meißen steht, wie auch andere deutsche Städte und Kommunen, derzeit vor der großen Aufgabe, einer Vielzahl asylsuchender Menschen verschiedener Nationalitäten eine neue Heimat zu bieten und jene Menschen, denen das Recht zu bleiben zugesprochen wurde, in unser Gemeinwesen zu integrieren.

So haben in den vergangenen Monaten schon viele engagierte Bürger dazu beigetragen, hierfür Angebote zu schaffen und somit den Weg geebnet, ein friedliches Miteinander aller Menschen in Meißen zu ermöglichen.

Leider wurde dieses wertvolle Engagement in den vergangenen Wochen real und medial von „dunklen Bildern“ überschattet und der Ruf unserer Stadt stark beschädigt. Einwohner und schutzsuchende Asylbewerber sind verunsichert. Gäste bleiben fern.

Lassen Sie uns vor diesem Hintergrund gemeinsam ein deutliches Zeichen setzen!

Wir laden Sie daher herzlich zur Teilnahme an einer
Lichterkette unter dem Motto „Miteinander in Meißen“ ein.

Donnerstag, den 10. Dezember 2015, dem Tag der Menschenrechte 17.30 Uhr, Altstadtbrücke Meißen

Mit dieser von Meißner Bürgern initiierten Lichterkette möchten wir der Öffentlichkeit zeigen, dass Meißen eine friedliche, tolerante und weltoffene Stadt ist.

Als Zeichen der Mitmenschlichkeit und Symbol des Lichts bitten wir Sie, eine Kerze, Laterne oder Ähnliches mitzubringen.

Rückfragen richten Sie bitte an: lichterkette.meissen@gmail.com

Sonntag, 1. Februar 2015

Illegaler Kredit für die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen

Dr. Fichte bei einer Diskussionsveranstaltung im Mai 2014
im Haus für Viele(s) in Meißen. Foto: Rode
Offenheit kontra Geheimhaltung befördert Innovation nach innen und anerkennenden Absatz des weißen Goldes nach außen

Leserbrief an die Sächsische Zeitung vom 30.1.2010
von Dr. Reinhard Fichte

Zu Recht wurde im Sächsischen Landtag die fragwürdige Entwicklung der Staatlichen Porzellan-Manufaktur hinterfragt. Wer Luxuskleider, Luxustextilien, Luxusmöbel auch im Ausland usw. produziert, muss sich schon Fragen nach dem verfassungsrechtlich geschützten kulturellen Erbes des Freistaates, zu dem das Meissner Porzellan in 300-jähriger Tradition steht, gefallen lassen.

Man staune. Dazu gehören, zum Nachteil der Entwicklung des Kerngeschäftes des Weißen Goldes Meissener Porzellan mit dem weltbekannten Markenzeichen der Blauen Schwerter, 120.000 patentrechtlich geschützte Allerweltsprodukte, wie z.B. Schneiderbürsten, Spielzeugkisten, Spülsteinmatten usw. und ein „IKEA Sortiment“ für Reiche.

Es ist kaum fassbar. Dafür wurden zu Lasten des Steuerzahlers bisher ca. 100Mio € kumulative Gewinn-Rücklagen sowie finanzieller Stützungen verbraucht (30 + 70Mio.€).

Gut und richtig ist, dass Herr Sodann als Abgeordneter des Landtages diese Fragwürdigkeiten ungeschminkt beim Namen nennt. Damit beleidigt er nicht die Manufakturisten, wie es der christliche Demokrat Herr Michel benennt. Nein, er hält mit seinen Worten die schützende Hand über die Künstler und Mitarbeiter. Das künstlerische Humankapital der Belegschaft ist ein hohes Gut, welches in ihrem Bestand gepflegt, erhalten und weiterentwickelt werden muss.

Leider gibt es hier ernsthafte Rückstände. Denn hier ist das dafür notwendige Geld im neuentwickelten Lifestyle-Luxuskonzern zweckentfremdet und wettbewerbsverzerrend verbrannt worden. Wären auch diese Beträge in die Neuentwicklung von zeitgemäßer Porzellan-Manufakturproduktion geflossen, dann stände unsere Porzellan-Manufaktur heute nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern im traditionellen neuen Glanz von Weltausstrahlung.

Dr. Reinhard Fichte
Sprecher der Bürgerinitiative “Manu in Gefahr"

Samstag, 13. Dezember 2014

Für ein weltoffenes Dresden

Aufruf des Bündnisses „Dresden für alle“


In unserer Stadt leben etwa eine halbe Million Menschen. Die einen sind hier geboren, die anderen im Lauf ihres Lebens hergezogen. Wieder andere haben Krieg und Not in unsere Stadt verschlagen. Die Menschen unserer Stadt sind konfessionslos, Christen, Muslime, Juden, Hindus. Sie haben unterschiedliche Lebensplanungen und Vorstellungen von Partnerschaft und Familie. Sie sind jung und alt.
Wir stehen für eine Stadt, in der jeder und jede sein Leben leben kann, ohne dabei andere in ihrer Freiheit zu beschränken. Damit das vielfältige und weltoffene Dresden jeden Tag Realität sein kann, müssen wir ohne Vorbehalte und Ängste aufeinander zugehen, miteinander reden, einander zuhören und gemeinsam nach Lösungen suchen. Deshalb kritisieren wir PEGIDA, eine patriotische Bewegung, die Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, nicht in unserer Stadt haben möchte und ein diffuses Angstbild verbreitet. Wir wollen gemeinsam zeigen, dass Dresden mehr ist als die Menschen, die sich zur Zeit hinter PEGIDA versammeln.

Montag, 15. Dezember 2014

ab 17.30 Uhr, Beginn: 18 Uhr
Kundgebung auf dem Theaterplatz in Dresden
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16.30 Uhr: Demonstration des Bündnisses „Dresden Nazifrei“
(ab Bahnhof Neustadt, über Augustusbrücke, Zwischenkundgebung Theaterplatz, dann Postplatz, Dr.-Külz-Ring, St.Petersburger Straße, Terassenufer, Theaterplatz)
17.00 Uhr: Friedensgebet in der Kreuzkirche

Mittwoch, 17. September 2014

Anti-Müll-Proteste entwickeln sich über Niederau hinaus

Information aus der Meißner Stadtratsfraktion DIE LINKE

Wir stehen auf der Seite der Bürgerinitiative „Lebenswertes Niederau“.

Mit großer Wahrscheinlichkeit sollen die Gifttransporte mittels LKW auch durch unsere Touristen-Stadt Meißen LKW befördert werden. Das darf nicht sein!

Andreas Graff
Stadrat und Kreisrat

Donnerstag, 11. September 2014

Bürgerinitiative Niederau gegründet

Bitte anklicken, um besser
lesen zu können.
Besuch im Landtag geplant

Die Bürgerinitiative 
„Lebenswertes Niederau“ 
wird am nächsten Dienstag den Landtag aufsuchen, um die gesammelten Unterschriften gegen das Sondermüll-Zwischenlager abzugeben.

Stadt- und Kreisrat Andreas Graff hat bereits in diesem Blog über das Vorhaben zur Sondermüllentsorgung und die Bedenken vieler Bürger dagegen berichtet. [Bitte hier anklicken]. Er wendet sich jetzt an den Landrat und an Abgeordnete der LINKEN im Sächsischen Landtag, um Klärung und gegebenenfalls auch Hilfe zu erreichen.