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Donnerstag, 23. Dezember 2021

Aus Berlin

Brief von Katja Kipping - auch über die Stadtgrenzen von Dresden wichtig

https://www.berlin.de/sen/
ias/ueber-uns/leitung/
senatorin-fuer-integration
-arbeit-und-soziales/
lebenslauf.541206.php

Liebe Mitglieder der LINKEN Dresden,

DIE LINKE Berlin hat mich gebeten, in Berlin Senatorin für Integration, Arbeit, Soziales zu werden. Der Abschied aus Dresden, der damit verbunden ist, fällt mir nicht leicht. Doch Ihr wisst ja, wie sehr ich seit Längerem dafür werbe, dass unsere Partei auf sozial-ökologische Mehrheiten hinarbeitet. In meinen beiden Bücher: „Neue linke Mehrheiten“ und „Green New Deal als Zukunftspakt“ habe ich das inhaltlich und methodisch unterfüttert. Konkret in Regierungsverantwortung Handlungsspielräume herauszufinden und zu nutzen, ist eine Herausforderung, der ich mich von ganzen Herzen stellen möchte. Hinzukommt, dass ich in dieser neuen Funktion meine bisherigen Erfahrungen gut einbringen kann und zugleich neue Fähigkeiten erlangen kann, die dem Einsatz für soziale Gerechtigkeit zu Gute kommen können.

Während all der Jahre als Dresdner Abgeordnete war mir wichtig, in den Stadtteilen präsent zu sein, z.B. mit dem Roten Wohnzimmer oder mit Kaffee vorm Jobcenter. Zu den Höhepunkten der Zusammenarbeit mit Dresdner Initiativen und der Stadtratsfraktion gehören für mich die Einführung des Sozialtickets und die Initiierung der Dresdner Kulturloge. All jenen, die daran mitwirkten, möchte ich ganz besonders danken.

Während wir bei den Bundestagswahlen hier Dresden beinah das Direktmandat errungen hätten, wären wir im Bund beinah aus dem Bundestag ausgeschieden. Insofern stellt das bundesweite Ergebnis sehr grundlegende Fragen, was zu tun ist, damit wir wieder gewinnen können. Auf dem Stadtparteitag im Oktober hab ich meine Einschätzung mit euch geteilt, welche Schlüsse wir ziehen und was wir als Partei in Gänze ändern müssen.

Nun heißt es also Abschied zu nehmen. Mit Ende des Jahres 2021 werde ich mein Mandat niederlegen und den Staffelstab als Bundestagsabgeordnete weitergeben - und zwar an Clara Bünger. Sie war Direktkandidatin im ländlichen Raum im Erzgebirge. Ich habe bei ihr sehr dafür geworben, dass sie in Zukunft zumindest einen Teil meiner bisherigen Wahlkreisbüros in Dresden übernimmt. Ich hoffe, Ihr werdet sie herzlich willkommen heißen.

Zu gern hätte ich mich von Euch persönlich verabschiedet (und dabei bestimmt einige Abschiedsträne verdrückt). Doch angesichts von Corona ist das leider gerade nicht möglich. Deswegen rufe ich euch auf diesem Wege ein herzliches „Auf Wiedersehen“ zu. Habt Dank für all die gemeinsamen Gespräche, all die gemeinsamen Einsätze und Veranstaltungen.

Herzlichst - Eure Katja Kipping

Wer weiterhin über die Arbeit von Katja informiert sein will, kann dies auf ihrer Internetseite nachverfolgen, so z.B. auch hier: https://www.katja-kipping.de/de/article/2006.ein-neues-kapitel-beginnt.html

Freitag, 28. August 2020

Katja Kipping und Elke Siebert gemeinsam in Riesa


Bundesvorsitzende DIE LINKE und Landratskandidatin (GRUENE)


Vor dem Kino kam es zwischen beiden gestern zu einem öffentlichen Gespräch. Das macht nicht zuletzt Hoffnung, dass beide Parteien zukünftig noch enger zusammenarbeiten. 

Von links nach rechts: Katja Kipping, Elke Siebert, Moderatorin Anna Gorskih (MdL) und Erik Christopher Richter, Kreisvorsitzender DIE LINKE.

Sonntag, 2. August 2020

Katja Kipping: Wählerpotenzial bei 15%

ZDF-Sommerinterview



Anmerkung des Bloggers:

Ich fände es gut, wenn über solche Beiträge öffentlich diskutiert würde. Aber es gibt in der Regel weder ablehnende noch zustimmende Kommentare - nicht im Blog und kaum in den Mitgliederversammlungen. Ist das für die Kommunikation innerhalb einer Partei typisch und akzeptabel? Offensichtlich ist es für viele noch von früher her ausreichend, wenn sich das "Politbüro" im "Zentralorgan" äußert, egal, ob man es dann auch interessiert und produktiv verarbeitet hat. Früher nannten wir sie die "Ja-Schweiger". Heute kommen noch die "Digitalverweigerer" dazu. Was darunter zu verstehen ist? Lasst uns doch darüber diskutieren ...

G. Dietmar Rode

Donnerstag, 23. Juli 2020

Vision von einer Vier-Tage-Woche

Traum oder Realismus?


Katja Kipping hält die Corona-Krise für einen guten Zeitpunkt, um über die Einführung einer flächendeckenden Vier-Tage-Woche nachzudenken. (Sächsische Zeitung, 23. Juli 2020, S. 19)

Marx schrieb 1863:

"Es versteht sich von selbst, dass die Arbeitszeit ... Basis der frei verfügbaren Zeit (ist) ...  Arbeitszeit ... bleibt immer die schaffende Substanz des Reichtums und das Maß des Aufwandes, der seine Produktion verlangt. Aber freie Zeit, verfügbare Zeit, ist der Reichtum selbst teils zum Genuss der Produkte, teils zur freien Tätigkeit, die nicht wie die Arbeit durch den Zwang eines äußeren Zwecks bestimmt ist, der erfüllt werden muss ... "
(K. Marx, Theorien über den Mehrwert III, MEW 26.3, 253)

Damals waren die Bedingungen selbstredend ganz anders. Der Manchester-Kapitalismus stand in voller Blüte, ein durchgängiger 8-Stunden-Tag war noch Zukunftsmusik und die technischen Voraussetzungen für die Arbeitsproduktivität waren bedeutend bescheidener als heute. Katja Kipping ist sich natürlich im Klaren, dass so etwas nicht im Handstreich geht. Aber nachdenken sollten wir doch darüber, ob es nicht noch "glücklicher, gesünder und produktiver" geht.

Freitag, 1. Juni 2018

Wir stellen die Eigentumsfrage

LINKE-Vorsitzende im Interview

Katja Kipping und Bernd Riexinger verweisen auf eine Trendwende in ihrer Partei und erkennen keinen Machtkampf in der LINKEN, sondern Kontroversen in der Sache.

Uwe Kalbe in: Neues Deutschland, 31.Mai 2018

Montag, 5. Februar 2018

Bürgersprechstunde unter freiem Himmel

Katja Kipping am Pirnaischen Platz in Dresden

Am Dienstag, dem 06. Februar ist die Dresdner Bundestagsabgeordnete Katja Kipping wieder mit einer Bürgersprechstunde unter freiem Himmel präsent. Trotz kalter Witterung wird sie den Dresdner*innen ab 15.30 Uhr am Pirnaischen Platz als Gesprächspartnerin zur Verfügung stehen.

Am Mittwoch, dem 07. Februar ab 07.30 Uhr ist Katja dann wieder vor dem Dresdner Jobcenter auf der Budapester Straße mit heißem Kaffee und Infomaterial präsent.

Über Unterstützung würde sich Katja sehr freuen.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Morgen: Internationaler Tag der Pflege

Aktion mit Katja Kipping am 12. Mai 2017 in Dresden
Katja Kipping zur Basiskonferenz am 06.04.2017
im Haus der Begegnung in Dresden/Foto: Rode


Zum „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai ist Katja Kipping mit einer Aktion in Dresden zum Schichtwechsel zwischen 05.00 und 06.00 Uhr am Krankenhaus Dresden Friedrichstadt, Eingang Friedrichstraße präsent.

Wir wollen bei Kaffee und Hörnchen mit dem Personal ins Gespräch kommen. Drei Viertel aller Beschäftigten in der Gesundheits- und Pflegebranche sind Frauen. Unsere Forderung nach mehr Personal und einer Aufwertung dieser gesellschaftlich unersetzlichen Arbeit ist deshalb auch wichtig, um die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu beseitigen.

Wir fordern:

- Eine Pflegevollversicherung muss alle pflegebedingten Leistungen umfassen.
- Alle müssen in eine solidarische Pflegeversicherung einzahlen.
- Eine menschenwürdige Pflege darf nicht der Profitmaximierung dienen.
- Menschen mit Pflegebedarf müssen selbst bestimmen können, wo und wie sie wohnen.

Sofortmaßnahmen gegen den Pflegenotstand:


- 100.000 Pflegekräfte mehr in den Krankenhäusern;
- gute Löhne für gute Pflege – Pflegeberufe aufwerten;
- als Schutz gegen Lohndumping Pflegemindestlohn sofort auf 14,50 Euro erhöhen

- und auf weitere Tätigkeitsbereiche in der Pflege ausgedehnt werden;
- Versicherte entlasten.

Die Kosten der medizinischen Behandlungspflege müssen auch in stationären Pflegeeinrichtungen von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.

Infostände in Dresden am 12.5. mit Katja Kipping und Andrè Schollbach:

08.30 Uhr: Albertplatz
10.00 Uhr: Lingnermarkt
11.30 Uhr: Mickten, Straßenbahnhof
13.00 Uhr: Löbtau, Tharandter Straße
14.30 Uhr: Prohlis, Prohliscenter

Mittwoch, 12. April 2017

Durchblicken mit Marx

Katja Kipping am 06.04.2017
In Dresden/Foto: Rode
Für viele ist Karl Marx immer noch ein rotes Tuch. Zu Unrecht, findet Katja Kipping

In der heutigen Sächsischen Zeitung ist ein ausführlicher Artikel der Bundesvorsitzenden der LINKEN zu lesen. Sie geht davon aus, dass die aktuellen Krisen darauf hinweisen: Hier muss sich Grundlegendes ändern. Der Staatssozialismus ist gescheitert. Die jetzige kapitalistische Wirtschaftsordnung scheint sich an allen Nähten und Kanten aufzulösen. Marx und Engels begleiteten die frühsozialistischen Strömungen ihrer Zeit vor allem mit scharfer Feder. Sie hatten keine tatsächliche Praxis für ihre Visionen von einer besseren Welt. Nun liegen mehr als 150 Jahre dazwischen. Auch geniale Analytiker können mal zu Fehlschlüssen kommen, schreibt Katja Kipping. Aber die Beschäftigung mit ihren damaligen Sichweisen mit Blick auf die heutigen Erkenntnisse und neuen Fragen schult ungemein im kritischen Denken.

Sächsische Zeitung, 12. April 2017, S. 9

Bitte hier anklicken.

Mittwoch, 5. April 2017

Basiskonferenz des Stadtverbandes DIE LINKE.Dresden

Wikimapia: Bitte hier anklicken.
Tut sich jenseits des Kreises Meißen mehr?

Im Haus der Begegnungen wird am 06. April der Wahlkampf gestartet. Am 24. September 2017 wird der neue Bundestag gewählt:
"Gleichzeig sind die politischen Verhältnisse in der Bundesrepublik in Bewegung gekommen, im Guten wie auch im Schlechten. Viele prophezeien bereits jetzt einen der härtesten Wahlkämpfe. Davon wollen wir uns aber nicht entmutigen lassen, sondern im Gegenteil: wir wollen gemeinsam in einen kreativen und kämpferischen Wahlkampf starten.", 
so heißt es in der Einladung. Im Haus der Begegnungen werden ab 18:00 Katja Kipping und Tilo Kießling als Direktkandidat*innen über die weiteren Vorhaben informieren und sich der Diskussion stellen. Ihnen zur Seite steht der Landeswahlkampfleiter Alex Jahns.

Anmerkung des Bloggers: Ja, ein wenig tut es mir schon leid, den Kreis Meißen hinter mir lassen zu müssen. Aber ich hoffe darauf, in Dresden wieder mehr aktiv werden zu können.

Mittwoch, 24. Februar 2016

Interview mit Katja Kipping

Parteivorsitzende Katja Kipping auf dem
Landesparteitag DIE LINKE.Sachsen
im September 2015/ Foto: Rode

Heute auf MDR Info: 19:15


Im Internet zu hören: Livestream (bitte anklicken)