Orientierung

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Samstag, 30. August 2025

Sonntagsfrage bei Civey

 

Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Landtagswahl in Sachsen wäre?

Liebe Wählerinnen und Wähler,
wollt Ihr es wirklich zulassen, dass die AfD die Mehrtheit übernimmt? Es liegt schließlich an Euch, solange wir eine Demokratie haben!

Sachsen

Dienstag, 24. Oktober 2023

Und das ist die Antwort auf die Frage, ob DIE LINKE noch eine Zukunft hat

Eine neue Partei kann eine neue Lösung sein


80 % der Befragten geben der LINKEN keine Chance mehr? Wie würde der Bundestag ohne eine Linke aussehen?

Die laufenden Meinungsforschungen (z.B. Sonntagsfrage civey:  https://dawum.de/Bundestag/Civey/) deuten darauf hin, das DIE LINKE gegenwärtig die 5%-Hürde nicht überschreiten könnte und, dass bei den Bundestagswahlen in 2 Jahren die Chancen für eine erneute Wahl sehr schlecht stünden. Eine neue linke Partei könnte der Rettungsanker werden.


Montag, 31. Oktober 2022

Wäre es an der Tagesordnung, auch in der LINKEN darüber zu debattieren?

 Die Civey-Umfrage zum Montag















Text zur Befragung (www.civey.com):

"Sahra Wagenknecht (Linke) polarisiert. Im September erhitzte sie parteiübergreifend die Gemüter, als sie der Bundesregierung vorwarf, durch Sanktionen einen Wirtschaftskrieg mit Russland „vom Zaun zu brechen.” Es folgten Hunderte Parteiaustritte. Kürzlich sprach sie bei Bild TV von dem Wunsch einer neuen Partei, „die die Politik der Regierung verändern kann".

Trotz anhaltender Dispute scheinen die Linken von ihr abhängig zu sein. Der Bild nach ist Wagenknecht derzeit die beliebteste Politikerin Deutschlands. Sollte sie die Linke verlassen, wäre die Partei der ARD zufolge „den Fraktionsstatus und damit Geld für Ressourcen und Personal los.” Denn danach könnten weitere Austritte folgen. Die nzz hält eine neue Partei aufgrund der mangelnden „Teamplayer"-Qualitäten der Gründerin indes für „unwahrscheinlich”.

Wagenknechts Beliebtheit hängt auch mit der Krisenpolitik der Bundesregierung zusammen. Der Spiegel verwies jüngst darauf, dass v.a. Geringverdienende unter den „unzureichenden Schutzmaßnahmen” und der sozialen Ungerechtigkeit leiden. Wagenknecht scheint viele daher mit ihrer direkten, gesellschaftskritischen Art abzuholen. AfD-Parteichefin Alice Weidel sprach kürzlich bei t-online von Wagenknecht als direkte Konkurrentin. Es wird vermutet, dass Wagenknecht viele Stimmen aus der AfD-Wählerschaft erhalten würde."

Eigene Anmerkungen: Am kommenden Sonnabend findet der Landesparteitag für DIE LINKE.Sachsen in Kamenz statt. Wird eine solche Frage dort auch ein Rolle spielen? Sich auf die Seite von Sahra Wagenknecht zu stellen, auch wenn man auf Widersprüche und Irrungen verweist, ist nicht leicht. Leider ist das Wort "Querdenkern" negativ belegt durch eine Bewegung, die vieles aus Prinzip in Frage stellt, und deshalb eher zum "verqueren Denken" tendiert. Aber dieses Andersdenken von Sahra Wagenknecht ist etwas völlig Anderes, nämlich die Diskussion gegen eingetretene Dogmatisierungen und Ignoranz in den eigenen Reihen. Ohne ihre Bücher gelesen zu haben und ohne sich gründlicher mit ihren Gedanken auseinander zu setzen wird sie leider von vielen in die Ecke gestellt. Aber sie gehört in die Mitte des linken Disputs innerhalb und außerhalb dieser Partei. Auch die Diskussion zu den Thesen von Ekkehard Lieberam (jw 28.10.2022, vgl. Leserbriefe im Anhang) zeigt, dass die Bedürfnisse und Fähigkeiten dazu längst nicht verloren gegangen sind: https://www.jungewelt.de/artikel/437539.linksopportunismus-gegen-die-wand.html

Samstag, 21. Mai 2022

Wählergunst für DIE LINKE vor dem Bundesparteitag ?

Zu einigen Einschätzungen nach dem 16. Landesparteitag versus aktuell Befragungen

G. Dietmar Rode
Delegierter mit Beraterstatus

Foto: Rode

Das war die 2. Tagung des 16. Landesparteitages DIE LINKE.Sachsen: https://www.dielinke-sachsen.de/2022/05/wir-wollen-sachsens-politik-veraendern-dafuer-brauchen-wir-eine-starke-linke/

Nicht nur als Delegierter, sondern auch als langjährig enttäuschtes Parteimitglied, war ich schon recht gespannt auf die Tagung in Annaberg-Buchholz. Nach jahrelanger Strukturdebatte und in mehrfach komplizierter Situation muss nun endlich etwas mehr kommen als die altgewohnte Erkenntnis, dass nichts bleiben darf, wie es ist. Da könnte man z.B. schon bei der nach wie vor mangelhaften und gequälten Rhetorik von Susanne Schaper anfangen. Aber bleiben wir besser bei den Inhalten. Es gibt tatsächlich mehrere Ansätze in der Entschließung, deren Umsetzung nicht zuletzt auf Kreisebene sofort und dringlich erfolgen müsste wie z.B.

- Wir nutzen die sozialen Medien zur Information und Weiterverbreitung unserer politischen Agenda. Insbesondere Mitglieder mit Amt oder Mandat sind gefordert, abweichende Meinungen als persönliche Auffassungen darzustellen
- Wir ermöglichen allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, sich mit ihren persönlichen Anliegen und Kompetenzen in die Parteiarbeit einzubringen und dadurch ihre Fähigkeiten zu entfalten
- Die Mitglieder unserer Partei werden durch ihre Vorstände auf allen Ebenen konsequent, dauerhaft und regelmäßig in die Entwicklung unserer Politik und der Politikentwicklung eingebunden
- Ressourcen der Partei werden solidarisch und sinnstiftend im Interesse unserer Politik eingesetzt und Ungleichverteilungen aufgehoben bzw. nach Möglichkeit vermieden
- Wir werden auch weiterhin die unterschiedlichen Kommunikations- und Informationswege innerhalb der LINKEN nutzen und niemanden ausschließen

Das klingt entschieden, ist aber nicht neu. da juckt es mir in den Fingern und würgt mir in der Kehle, nicht nur als weiterhin aktiven Rhetorik-Dozenten. Die tatsächliche Umsetzung der durchaus richtigen Thesen erscheint mir seit langem fragwürdig. Aber auch dieses Mal blieb bei mir nur die alte Erkenntnis: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

In der Diskussion mit Freunden, die in meiner Umgebung fast durchweg links denken, wird mein Rest-Optimismus kaum noch geteilt. Und so ist auch die aktuelle Reflexion in den öffentlichen Medien auf DIE LINKE vor ihrem Bundesparteitag immer mehr bezweifelnd, wie wir an den nachfolgenden Beispielen erkennen können.



https://civey.com/


Samstag, 22. Januar 2022

Meinst Du, die Russen wollen Krieg?

Dieses Gedicht von Jewgeni Jewtuschenko (1960er Jahre) ist immer noch aktuell - Хотят ли русские войны?

Auch die neue Cicey-Umfrage weist darauf hin (https://civey.com/)












In der heutigen Sächsischen Zeitung steht auf der 1. Seite ein hochinteressanter Artikel von Olaf Kittel: Warum der Osten Russland besser versteht. Will Putin wirklich Krieg? Viele Ostdeutsche sind skeptischer als die schrillen Warnungen im Westen. Und dafür gibt es gute Gründe."

Sonntag, 30. August 2020

Wie steht denn "das Volk" dazu?

 Aktuelle Umfrage deutet darauf hin, dass die Befürworter in der Minderheit sein dürften.