Eine neue Partei kann eine neue Lösung sein
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80 % der Befragten geben der LINKEN keine Chance mehr? Wie würde der Bundestag ohne eine Linke aussehen? |
Eine neue Partei kann eine neue Lösung sein
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80 % der Befragten geben der LINKEN keine Chance mehr? Wie würde der Bundestag ohne eine Linke aussehen? |
Die Civey-Umfrage zum Montag
Text zur Befragung (www.civey.com):
"Sahra Wagenknecht (Linke) polarisiert. Im September erhitzte sie parteiübergreifend die Gemüter, als sie der Bundesregierung vorwarf, durch Sanktionen einen Wirtschaftskrieg mit Russland „vom Zaun zu brechen.” Es folgten Hunderte Parteiaustritte. Kürzlich sprach sie bei Bild TV von dem Wunsch einer neuen Partei, „die die Politik der Regierung verändern kann".
Trotz anhaltender Dispute scheinen die Linken von ihr abhängig zu sein. Der Bild nach ist Wagenknecht derzeit die beliebteste Politikerin Deutschlands. Sollte sie die Linke verlassen, wäre die Partei der ARD zufolge „den Fraktionsstatus und damit Geld für Ressourcen und Personal los.” Denn danach könnten weitere Austritte folgen. Die nzz hält eine neue Partei aufgrund der mangelnden „Teamplayer"-Qualitäten der Gründerin indes für „unwahrscheinlich”.
Wagenknechts Beliebtheit hängt auch mit der Krisenpolitik der Bundesregierung zusammen. Der Spiegel verwies jüngst darauf, dass v.a. Geringverdienende unter den „unzureichenden Schutzmaßnahmen” und der sozialen Ungerechtigkeit leiden. Wagenknecht scheint viele daher mit ihrer direkten, gesellschaftskritischen Art abzuholen. AfD-Parteichefin Alice Weidel sprach kürzlich bei t-online von Wagenknecht als direkte Konkurrentin. Es wird vermutet, dass Wagenknecht viele Stimmen aus der AfD-Wählerschaft erhalten würde."
Eigene Anmerkungen: Am kommenden Sonnabend findet der Landesparteitag für DIE LINKE.Sachsen in Kamenz statt. Wird eine solche Frage dort auch ein Rolle spielen? Sich auf die Seite von Sahra Wagenknecht zu stellen, auch wenn man auf Widersprüche und Irrungen verweist, ist nicht leicht. Leider ist das Wort "Querdenkern" negativ belegt durch eine Bewegung, die vieles aus Prinzip in Frage stellt, und deshalb eher zum "verqueren Denken" tendiert. Aber dieses Andersdenken von Sahra Wagenknecht ist etwas völlig Anderes, nämlich die Diskussion gegen eingetretene Dogmatisierungen und Ignoranz in den eigenen Reihen. Ohne ihre Bücher gelesen zu haben und ohne sich gründlicher mit ihren Gedanken auseinander zu setzen wird sie leider von vielen in die Ecke gestellt. Aber sie gehört in die Mitte des linken Disputs innerhalb und außerhalb dieser Partei. Auch die Diskussion zu den Thesen von Ekkehard Lieberam (jw 28.10.2022, vgl. Leserbriefe im Anhang) zeigt, dass die Bedürfnisse und Fähigkeiten dazu längst nicht verloren gegangen sind: https://www.jungewelt.de/artikel/437539.linksopportunismus-gegen-die-wand.html
DIE LINKE - Bundesgeschäftsstelle via Mitgliederbrief
Liebe Genossinnen und Genossen,
zunächst wünsche ich euch ein gutes, gesundes und uns allen erfolgreiches neues Jahr.
Kurz vor Weihnachten habt ihr einen Mitgliederbrief enthalten, der die Einladung zu einer Mitgliederbefragung enthielt. Die Befragung konnte man über einen Link auf der Website der Partei erreichen.
Bislang haben noch zu wenige an der Befragung teilgenommen, darum bitte ich euch heute noch einmal herzlich um eure Teilnahme.
Ihr erreicht die Mitgliederbefragung hier: www.mitgliederumfrage.die-
Außerdem lade ich euch dazu ein, am 15. Januar 2022 am Jahresauftakt des Parteivorstandes von 10 bis 11.30 Uhr teilzunehmen. Dieser findet online statt und wird per Livestream übertragen. Bitte geht am 15. Januar um 10 Uhr auf die Website der Partei www.die-linke.de, dort werdet ihr auf den Livestream geleitet.
Es sprechen John McDonnell von der Labour-Party (wird übersetzt) sowie die Parteivorsitzenden Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler.
Bitte notiert, dass am 18. Januar 2022 um 19 Uhr das nächste digitale Mitgliedertreffen („Mitglieder-Zoom“) stattfindet, also eine Diskussion mit den Parteivorsitzenden im Online-Format. Die Einladung dazu schicken wir in der nächsten Woche raus, zusammen mit der Vorstellung unseres Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten.
Freundliche Grüße,
Jörg Schindler
Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
Tel.: 030 / 24009-397