Orientierung

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Sonntag, 17. Juni 2018

Weg von den Aversionen - hin zu sachlichen Diskussionen

Dazu müssen wir uns aber auch wieder mit Inhalten beschäftigen

Leider ist es immer wieder zu beobachten, dass in den notwendigen Auseinandersetzungen die Gefühle im Vordergrund stehen.  Dabei werden nicht  selten die Inhalte vernachlässigt. Gerade eine Partei wie DIE LINKE braucht, neue Inhalte als Grundlagen für ihr politisches Handeln. Und die schenkt ihnen niemand, sondern die müssen neu erarbeitet werden. Das ist schwerer, als nur die richtigen "Bibelstellen" zu suchen und zu interpretieren. Linke müssen neu denken, neue Wege suchen und ausprobieren. Wer das ignoriert und immer nur fertige Rezepte einfordert, bringt uns nicht voran. Deshalb müssen wir eben auch aufeinander hören, auch wenn es unbequem sein sollte. Hier: Rede von Sahra Wagenknecht auf dem Leipziger Parteitag - bitte anklicken

Samstag, 20. Mai 2017

War´s das?

Nachbetrachungen zum Auftritt von Sahra Wagenknecht

Wochenlang wurde auf das Ereignis aufmerksam gemacht: Sahra Wagenknecht kommt. Auf der Webseite des Kreisverbandes und bei Facebook sowie auf  Werbeplakaten an den Straßen von Radebeul bis Meißen und weiter. Und sogar die Sächsische Zeitung kündigte das erste große Ereignis des Wahlkampfes der LINKEN.Meißen an.

Presse

Allerdings lästerte der SZ-Berichterstatter: "Wagenknecht wettert gegen alle" (SZ, 17.05.2017, Ausgabe Coswig, Weinböhla, Meissen, S. 15). Er beschrieb erst einmal, dass sie schwarze Pumps, einen weinroten Zweiteiler und funkelnde Ohrringe trug. Das will das Volk doch wissen... Zwischendurch wird auch einmal zitiert: "Wer will, dass es mit Lügen, sozialer Kälte, Lobbyismus und korrupten Politikern weitergeht, der muss nicht die Linkspartei wählen. Wer aber möchte, dass sich endlich etwas ändert, der kann nur das tun." Gut. Aber dann konterkariert er sofort wieder, "dass sie kaum etwas Substanzielles  zu dem sagt, was sie und ihre Partei in Richtung Bundestagswahlen wollen...". "Die vorwiegend grau- und weißhaarigen Zuhörer auf dem Heinrichsplatz [nehmen ihr das] nicht übel." Und dann meinte er wieder "sch...freundlich", dass sie in der Beliebtheitsskala der Politiker auf Platz drei liegt. Mein Gott, so eine Schmiere, wer kann heutzutage schon Politiker leiden!?

Lokales Fernsehen: meißen tv

Es empfiehlt sich, die Aufzeichnungen von Meißen tv anzuschauen. Da stellt sich vieles etwas anders dar als in so einem Presseartikel: Bitte hier anklicken. Tilo Hellmann, der Spitzenkandidat der LINKEN im Landkreis wirkte dort selbstbewusst und überzeugend. Und Sahra Wagenknecht hielt, was ihr Ruf versprach, insbesondere durch ihre Persönlichkeitsausstrahlung und professionelle Logik.  Man muss ihr natürlich gut zuhören, um das Substanzielle mitzubekommen. 

Internet

Auf der Webseite des Kreisverbandes wurden inzwischen Fotos der attraktiven Veranstaltung veröffentlicht. Aber das wird nicht ausreichen, um die stets interessanten Argumente von Sahra Wagenknecht in die Öffentlichkeit zu tragen und den Spitzenkandidaten der LINKEN im Landkreis Tilo Hellmann noch bekannter zu machen. Ihre dort verlinkten Reden sind wertvolle Grundlagen für dern weiteren Wahlkampf. es sind (nur) noch 4 Monate Zeit.

Diskussion

Das Wahlprogramm der LINKEN bietet viele Ansätze zur Diskussion. Und hoffentlich werden in den nächsten Monaten noch mehr Wähler, aber auch so manche überkritische Mitglieder in der LINKEN nutzen. Wenn es u.a. in der Linksjugend andere Meinungen gibt, auch zu Sahra Wagenknecht, sollten diese offen (und öffentlich, z.B. im Internet) ausgetauscht werden. Das Flugblatt, das mit der Überschrift "Nicht unsere Spitzenkandidatin" lt. Sächsischer Zeitung dort ausgegeben wurde, ist dort leider nicht veröffentlicht. Die andere Meinung muss noch lange nicht die falsche sein. Aber man muss sie kennen.

Mittwoch, 17. August 2016

„Wir für Sahra“ oder „Sahra, es reicht!“

Diskussion im Liebknecht-Kreis Sachsen - auch für uns in der Kreisorganisation Meißen interessant



Der Beitrag entsteht, als die Aktion „Wir für Sahra“ mehr als 9.300 Unterzeichner gefunden hat. Die Aktion „Sahra, es reicht!“ soll es dem Vernehmen nach auf 180 BefürworterInnen gebracht haben. Und dabei wird es wohl auch bleiben. Die Seite sahraesreicht.wordpress.com vermeldet „ … is not longer available“ (… ist nicht mehr erreichbar). Da hat wohl jemand kalte Füße bekommen und versucht in der Versenkung zu verschwinden. Man kann aber Einzelne noch erleben, zum Beispiel in einem TV-Beitrag des MDR: Bitte hier klicken.

Das Verhältnis der Zahlen von PRO-Wagenknecht zu KONTRA-Wagenknecht von annähernd 10:1 zeigt: Es ist noch ein guter Geist in dieser Partei. Es ist eine Gegenmacht gegen das Versinken der Partei DieLinke in dem erbärmlichen Niveau der übrigen „etablierten“ bürgerlichen Parteien. Sahra Wagenknecht ist die Repräsentantin DerLinken. Sie repräsentiert genau diesen Unterschied zur Mittelmäßigkeit. Sie ist es, die die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes mit ihrer Botschaft noch erreicht. Sie bedient einfach den gesunden Menschenverstand. Sie füllt Plätze und Säle. Sie besteht in jeder TV-Talk-Runde.

Sonntag, 7. August 2016

Schluss mit der Diffamierungskampagne!

Wir für Sahra!

Eine demokratische Streitkultur gehört zu jeder demokratischen Partei. Was aber in den letzten Tagen, auch von Parteifreundinnen und –freunden, an diffamierenden Angriffen gegen Sahra Wagenknecht in die Welt gesetzt wurde, hat mit einer fairen Auseinandersetzung nichts mehr zu tun.

Wer unterzeichnen möchte, bitte hier anklicken:

Sahra Wagenknecht nach Meißen eingeladen

www.sahra-wagenknecht.de
Wer wird sie willkommen heißen?

In unserer LINKEN sind Diskussionen ohne  klaren Sachbezug, jedoch dafür mit persönlichen Angriffen, lange schon angesagt. Gegenseitige Vorwürfe, einseitige Auslegungen, bewusste (traditionelle?) Ausgrenzungen. Kurzum: Sahra Wagenknecht steht für die LINKE  im Mittelpunkt der öffentlichen Medien - und kaum einer reagiert in unserem Landkreis konstruktiv und fair darauf.

Doch halt! Es gibt eine Ausnahme. Die Mitglieder des Stadtverbandes DIE LINKE.Meißen haben am vergangenen Dienstag Elan und Mut gezeigt. Sie haben am Ende ihrer angeregten Debatte Sahra signalisiert, sie könne gern zu ihnen in die Porzellanstadt kommen. Die Reaktion des MDR-Fernsehens war aller Ehren wert. Aber wie waren die Reaktionen aus unseren Reihen? Weder Kreisvorstand, noch Kreisvorsitzende oder heimische Landtagsabgeordnete haben sich bisher dazu geäußert.

Seit Tagen wird in unserem Blog flehendlich um Diskussionsbeiträge gebettelt. Aber es kommt nichts, was wir allerdings auch schon gewöhnt sind. Da fühlt sich nicht nur der Blogger als Persona non grata. Die Kommunikationsverweigerung (im Fachjargon Verbale Obstipation genannt) ist angesagt und verfestigt sich. Ausnahmen bilden nur wenige, u.a. Andreas der Aufrechte. Ansonsten wird kaum auf wohlgemeinte Geburtsgrüße reagiert.  Und wen wundert es da, dass heikle Themen "nicht einmal ignoriert" (nach Herbert Wehner) werden?

Liebe Genossen in Meißen, bitte informiert uns rechtzeitig, wenn sich Sahra gemeldet hat und Euch einen Termin genannt hat . Disputatio necesse est - es ist so nötig, dass wir uns gründlich verständigen. Nun muss ja nicht jeder ihrer Meinung sein. Aber sie totzuschweigen ist ein klarer Fehlversuch. Als Blogger wollen wir gern dazu beitragen, dass die ehrliche Öffentlichkeit ein Markenzeichen der LINKEN ist.

G. Dietmar Rode
Blogger