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Montag, 1. Juli 2024

Aktueller Sonntagstrend

Grafik mit Hilfe von Copilot
BSW erreicht Höchstwert, Linke rauscht ab

Union: 30 Prozent (unverändert im Vergleich zur Vorwoche)
AfD: 17 Prozent (unverändert)
SPD: 15 Prozent (unverändert)
Grüne: 12 Prozent (unverändert)
BSW: 9 Prozent (+ 1 Prozent)
FDP: 6 Prozent (+1 Prozent)
Linke: 2 Prozent (- 1 Prozent)
Freie Wähler: 2 Prozent (unverändert)
Sonstige: 7 Prozent (- 1 Prozent)

Die Werte der Ampelparteien bleiben beinahe unverändert. Laut Insa sind 72 Prozent der Befragten mit der Arbeit der Ampel nicht einverstanden. 19 Prozent sind zufrieden. Olaf Scholz kann bei 21 Prozent der Befragten punkten, 69 Prozent sind hingegen unzufrieden mit dem Kanzler.

Maximale Fehlertoleranz +/- 2,9 Prozentpunkte; Insa-Umfrage vom 24. bis 28.06.24, 1203 Befragte

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Sächsische Parteien - Zahlen, Fragen, Erwartungen

Radio Sachsen berichtet über Entwicklungen

Heute auf MDR gehört 
"Die Mitgliedszahlen der großen Parteien in Sachsen sind in diesem Jahr weiter gesunken. Das ergab eine Umfrage von MDR SACHSEN. Demnach konnten von den im Landtag vertretenen Parteien lediglich die Grünen und die AfD zulegen. Letztere ist die größte Oppositionspartei, hat aber mit knapp 2.600 die wenigsten Mitglieder. Knapp davor liegen die Grünen, die ihre Mitgliederzahl binnen eines Jahres um fast 30 Prozent steigern konnten. Die CDU bleibt trotz Verlusten mit 10.500 Beitragszahlern die mit Abstand mitgliederstärkste Partei in Sachsen. Bei den nachfolgenden Linken machen sich vor allem die Sterbefälle bemerkbar - ohne sie wäre die Mitgliederzahl gestiegen. Die SPD verzeichnete als einzige Landtagspartei mehr Aus- als Eintritte."
 CDULinkeSPDGrüneAfD
Mitglieder Dezember 201810.4637.9885.0021.8762.345
Mitglieder Dezember 201910.3287.7354.9082.6362.587
Eintritte 2019425341353749k.A.
Austritte 201939922535642k.A.
Verstorben/Ausschlüsse114282389k.A.

Blogger: Was gibt uns das zu denken?
Vor einiger Zeit sprachen wir von einer Veralterung der LINKEN? Jetzt sinkt die Mitgliederzahl (- 253). Aber hat DIE LINKE damit auch Nachwuchsprobleme? Die Eintrittszahl ist die geringste unter den sächsischen Parteien (außer AfD). Zu hoffen ist, dass es möglichst viele junge Leute sind, hoffe ich als 69jähriger. https://wahl.tagesschau.de/wahlen/2019-09-01-LT-DE-SN/umfrage-alter.shtml

In einer Erhebung nach den Wahlen von 2019 waren 68% der Befragten der Auffassung, es fehle der Partei an neuen Ideen. Und 58% meinten, es würde Zeit dass DIE LINKE auch in Sachsen endlich mitregiert. https://wahl.tagesschau.de/wahlen/2019-09-01-LT-DE-SN/umfrage-linkspartei.shtml. Dazu müsste aber 2020 tüchtig zugelegt werden. Hoffen wir das Beste.

Freitag, 28. September 2018

O-weh-o-weh

Kann man da noch von Volksparteien sprechen?



https://www.zdf.de/politik/politbarometer/180928-grosse-koalition-ohne-mehrheit-100.html

Fraktionspersonelle Folgen

Meißen tv: Bitte hier anklicken
Nach der Oberbürgermeister-Wahl in Meißen

Aus Presse und
regionalem Fernsehen

Meißen tv berichtet aus der letzten Stadtratssitzung. Umgruppierung und Bündelung zum Wohle der Stadt Meißen in der Fraktion DIE LINKE.Meißen. Natürlich gibt es auch dort Widersprüche und zu lösende Probleme. Aber im Vorfeld und im Ergebnis der OB-Wahlen ist da vieles in einem anderen Licht sichtbar geworden. Auch die Linken dürften nach der Wahl noch Klärungsbedarf haben. Schließlich hatte sich ein Mitglied der Fraktion, gegen die Position und die Aktivitäten der Mehrheit, mit Namen und Foto auf ein Wahlplakat der CDU für Olaf Raschke setzen lassen.

Apropos: Die Sächsische Zeitung veröffentlicht heute einen sehr interessanten Artikel. Unter der Überschrift "Die Wanderung der Meißner AfD-Wähler" wird über die Wahlanalyse des Meißner Mathematik-Professors Norbert Herrmann berichtet. Er weist mit statistischen Mitteln nach, dass das Umschwenken vieler AfD-Wähler im 2. Wahlgang in Richtung CDU und Olaf Raschke wohl maßgeblich dazu geführt hat, dass Frank Richter nicht gewinnen konnte. Trotzdem ist seine 0,9%-Wählerdifferenz ein wichtiges Signal für künftige Bündnisse und Wahlen. 

G. Dietmar Rode
Blogger, Radebeul

Sonntag, 29. Juli 2018

Ohne Moos nichs los

Halbe Million Euro Großspenden an Regierungsparteien



Wenn Parteien  von irgendwoher große finanzielle Zuwendungen erhalten, nicht nur von individuellen Sympathisanten, was ja noch einigermaßen legitim wäre, sondern von Wirtschaftunternehmen, hat das einen mehr als faden Beigeschmack. Wenn ich aus dem aktuellen Geschehen heraus einen Tipp abgeben sollte, hätte ich vor allem auf die skandalgeplagte Autoindiustrie verwiesen. Und so ist es auch. Bei Abgeordnetenwatch steht dazu:
"Seit Jahresbeginn erhielten CDU und SPD hohe Beträge, unter anderem aus der Auto- und der Immobilienbranche. Die bisherigen Großspenden in der Übersicht:
  • 100.000 Euro von Daimler an die CDU
  • 100.000 Euro von Daimler an die SPD
  • 100.000 Euro vom Berliner Immobilienunternehmer Klaus Groth an die CDU
  • 100.000 Euro vom hessischen Immobilienunternehmer Dietmar Bücher an die SPD
  • 50.001 Euro von der BMW-Miteigentümerin und Unternehmerin Susanne Klatten an die CDU
  • 50.001 Euro vom BMW-Miteigentümer und Unternehmer Stefan Quandt an die CDU
Von allen anderen Parteien erhielt einzig die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) im ersten Halbjahr 2018 eine anzeigepflichtige Großspende (352.420 Euro von einer Privatperson). Spenden von mehr als 50.000 Euro müssen unverzüglich im Internet veröffentlicht werden. Unterhalb dieser Grenze erscheinen sie in den Rechenschaftsberichten der Parteien – mit teilweise bis zu zwei Jahren Verspätung. Die Rechenschaftsberichte für 2018 werden voraussichtlich im Frühjahr 2020 einsehbar."
Angeordnetenwatch ruft zur Petition auf: Lobbyistenspenden an Parteien verbieten!

Apropos: 

Montag, 16. Juli 2018

Sonntagsfrage

Keine Werbung - nur ein gutes Foto-Beispiel.
Wenn gestern Bundestagswahl gewesen wäre...

Nach den aktuellen Umfragewerten trocknet der Wählerpool immer mehr aus wie eine sinnbildliche Pfütze - immer kleiner, flacher und mit schlammigem Bodensatz. Das bestätigt auch die Emnid-Umfrage vom letzten Freitag:

- Die CDU ist bei 30% angekommen. Nach den unwürdigen Schulhofkampeleien der Unionspartner in den letzten Wochen dürfte das Wählervertrauen noch dürftiger geworden sein.
- Die SPD liegt seit Februar schon unter 20% und wird wohl mit den derzeitigen 18% noch längst nicht den Tiefstand erreicht haben. Das frühere Image als linke Volkspartei ist wohl dahin.
- Die GRUENE (12%) und die LINKE (10%) liegen matt im Schatten des heißen Sommers. Was soll da werden? Keine aufrüttelnden Ideen - keine Wählergewinne abzusehen.
- Die FDP schließt mit 9% zwar wieder auf. Aber vielmehr dürfte da nicht werden.
- Beachtlich sind die 16% der AfD. Anfang des Monats lag sie mit 17% sogar gleichauf mit den Sozialdemokraten. Wen wundert es... ? Die AfD verspricht wenigstens etwas, auch wenn klar ist, dass sie es nicht halten kann. Ihr rüdes Verhalten im Bundestag zeigt, wie weit sie weg ist von einer konstruktiven Opposition.

Zum Glück war noch keine Bundestagswahl. Wir haben noch sooo viel Zeit. Nächstes Jahr ist erst einmal Landtagswahl in Sachsen. Da werden wir sehen, sagt der Blinde. Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.