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Montag, 22. Juli 2019

Anti-Sozialismus-Debatte der sächsischen CDU ist peinlicher Flop

Ein  Geschichtsdokument der CDU
Auch in der CDU wurde einst über einen (christlichen) Sozialismus nachgedacht

https://www.kas.de/web/geschichte-der-cdu/christlicher-sozialismus

Das heutige Interview mit dem sächsischen CDU-Generalsekretär verdeutlicht, dass diese Argumentation eine demagogische Farce ist. Das dilettantische Stottern und Stolpern bescheinigt Alexander Dierks nicht nur schlechte Geschichtskenntnisse, sondern auch eine undemokratische Aggressivität (MDR aktuell, 12:50 https://www.mdr.de/mediathek/radio/mdr-aktuell/index.html). 

Anderen das Recht abzuerkennen, aus der Geschichte zu lernen, und die eigne Geschichte nicht gründlich zu kennen, macht Herrn Dierks sehr unglaubwürdig, wenn nicht gar manipulativ.
Eine unglückliche Bildverküpfung der CDU
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/
cdu-wahlkampf-plakat-sozialismus-ns-ddr-leid-100.html

Bei den Oberen der DDR war der Begriff Demokratischer Sozialismus übrigens verpöhnt, weil seine Vertreter gerade eine Demokratisierung des "Realexistierenden Sozialismus der DDR" erreichen wollten. Wer nun der LINKEN einen Rückschritt in veraltete Denkweisen andichtet, macht das böswillig und ahistorisch. Er versucht auch, einen Kapitalismus heilig zu sprechen, der realexistierende Kriege, Massenfluchten, soziale Ungerechtigkeiten und Umweltzerstörungen hervorbringt.



Montag, 6. April 2015

Aufruf zur Gegendemonstration

Lasst Euch nicht vom harten Pegida-Kern missbrauchen!

Aufruf 
der Landesgeschäftsführerin DIE LINKE.Sachsen 
Antje Feiks

Ein weiterer Höhepunkt der Pegida-Demonstrationen kündigt sich an. Immer wieder trifft man auf die Meinung, es handele sich bei der Mehrzahl der Teilnehmer nicht um Rechtsextremisten, sondern ganz einfach nur um unzufriedene Bürger, die ihr Recht wahrnehmen, gegen Widersprüche in der Bundesrepublik zu protestieren. Sicher trifft das tatsächlich für viele Protestierer zu. Aber das ist weniger als die halbe Wahrheit. Mit der Einladung des strafrechtlich angezeigten Demagogen Wilders aus den Niederlanden deutet sich eine ideologische Grundrichtung an. Und das müsste doch auch denen zu denken geben, deren Protest damit in brutaler Weise misbraucht und umgelenkt wird:

Im Aufruf des Landesvorstandes DIE LINKE.Sachsen heißt es:
"Am 13.4. wird in Dresden Pegida, wenn es nach ihren Planungen geht, ein neues Ausmaß erreichen. Und es wird mit der Einladung von Rechtspopulisten und Vorsitzenden der "Partei für die Freiheit" Geert Wilders als Hauptredner deutlich, wo die OrganisatorInnen von Pegida weltbildlich stehen. Er muss sich in den Niederlanden wegen Diskriminierung und Aufhetzerei vor Gericht verantworten.
Wir schließen uns dem Aufruf der Bundesgeschäftsführer von LINKE und Grünen an und sagen "Volle Breitseite gegen braune Hetze".
Bitte kommt am 13.4. zahlreich nach Dresden. Die Bündnisse Dresden nazifrei und Dresden für Alle sowie die weiteren AkteuerInnen in Dresden werden Protestmöglichkeiten organisieren. Damit diese erfolgreich sind, müssen sich viele dem Protest anschließen."

Donnerstag, 19. März 2015

Kavaliersdelikt? - Oder: Ist der Fake eines Fakes immer noch ein Fake?

Quelle: www.marionetten-puppen.de
Böhmermann-Beitrag zu Varoufakis soll Satire gewesen sein?! 
"Der TV-Unterhalter Böhmermann habe den Auftritt des griechischen Finanzministers nicht manipuliert, sagt das ZDF. Dessen gegenteilige Behauptung sei satirischer Art.
Ist das Varoufakis-Video eine Fälschung oder echt? Hat Günther Jauch schlecht recherchiert oder Jan Böhmermann sich einen Scherz auf Kosten des ARD-Talkmasters erlaubt?

Seit dem Morgen wird diskutiert, ob der Stinkefinger des heutigen griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis am Ende doch manipuliert war – und zwar von Comedian Böhmermann und seinem Team.

Auch Varoufakis hatte selbst bereits auf Twitter spekuliert, ob er schon bald mit einer Entschuldigung rechnen könne. Doch jetzt klärt das ZDF zufolge die Verwirrung auf: Böhmermanns Video über die Manipulation des Varoufakis-Auftritts war als Satire gedacht."

Quelle: Zeit_Online