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Donnerstag, 11. April 2019

Vor der LandesvertreterInnen-Versammlung

Gremien beschließen finalen Listenvorschlag
DIE LINKE. Sachsen
Pressedienst 16/2019

Die Gremien der sächsischen LINKEN haben vor ihrer am Wochenende in Leipzig stattfindenden LandesvertreterInnenversammlung den Listenvorschlag komplettiert.

Eine gemeinsame Beratung von Landesvorstand, Landesrat, Kreisvorsitzenden, Fraktionsvorstand und Spitzenkandidat hat am Dienstagabend Vorschläge für die Listenplätze 6 bis 20 beschlossen. Bereits zuvor war in einem Basisdemokratischen Mitgliederentscheid Rico Gebhardt mit 88,7 % der abgegebenen gültigen Stimmen als Spitzenkandidat nominiert worden. Gemeinsam mit dem Landesvorstand hatte Rico Gebhardt im März ein Kernteam für vier ihm folgenden Plätze vorgeschlagen.

Damit liegen den Delegierten am Wochenende Vorschläge für die ersten 20 Plätze der Landesliste von DIE LINKE. Sachsen vor.

Der gesamte Listenvorschlag umfasst:

Platz 1:  Rico Gebhardt (Spitzenkandidat, Erzgebirge)


Platz 2:  Susanne Schaper (Kernteam, Chemnitz)
Platz 3:  Antje Feiks (Kernteam, Erzgebirge)
Platz 4:  Sarah Buddeberg (Kernteam, Dresden)
Platz 5:  Marika Tändler-Walenta (Kernteam, Mittelsachsen)


Platz 6:  Marco Böhme (Leipzig)
Platz 7:  Luise Neuhaus-Wartenberg (Nordwestsachsen)
Platz 8:  Franz Sodann (Leipzig)
Platz 9:  Anna Gorskih (Jugendverband)
Platz 10: Mirko Schultze (Görlitz)
Platz 11: Kerstin Köditz (Westsachsen)
Platz 12: Nico Brünler (Chemnitz)
Platz 13: Janina Pfau (Vogtland)
Platz 14: André Schollbach (Dresden)
Platz 15: Marion Junge (Bautzen)
Platz 16: Paul Hösler (Jugendverband)
Platz 17: Antonia Mertsching (Görlitz)
Platz 18: Lutz Richter (Sächsische Schweiz – Osterzgebirge)
Platz 19: Uta Knebel (Meißen)
Platz 20: Alexander Weiß (Zwickau)

Der Vorschlag erfüllt alle Bedingungen, die ein Parteitag zuvor beschlossen hat. Dazu gehören:

Der Listenvorschlag ist regional ausgewogen: Aus jedem Kreisverband findet sich je mindestens eine Person auf dem Vorschlag. Einige Kreisverbände nutzten die Möglichkeit der Präferierung. Auch diese Vorschläge finden sich auf der Liste wieder.
Der Listenvorschlag berücksichtigt Erneuerung: Sechs der Vorgeschlagenen sitzen derzeit noch nicht im Landtag.
Der Listenvorschlag ist quotiert: 11 der 20 Vorgeschlagenen sind Frauen.
Die Jugend ist berücksichtigt: Zwei der Vorgeschlagenen wurden vorab vom Jugendverband in einer Gesamtmitgliederversammlung nominiert.

Ihre Landesliste wählt DIE LINKE. Sachsen am kommenden Wochenende in Leipzig
.

Sonntag, 7. April 2019

LandesvertreterInnen-Versammlung

Listenaufstellung zur Landtagswahl 2019

Die LandesvertreterInnenversammlung Landesverbandes DIE LINKE. Sachsen zur Wahl der Landesliste für die Landtagswahl 2019 findet am 13. und 14. April in Leipzig statt. Damit geht der Wahlkampf in eine weitere entscheidende Phase.

https://www.dielinke-sachsen.de/2019/03/landesvertreterinnenversammlung-zur-landtagswahl-2019/

Das erfolgt gemäß der Ordnung über das Verfahren zur Wahl und Aufstellung der DirektbewerberInnen und der Landesliste zur Landtagswahl 2019 - Beschluss F.1 der 3. Tagung des 14. Landesparteitages vom 25. August 2018). Wenn sich die in den Wahlkreisen aufgestellten Kandidaten bisher noch relativ bedeckt gehalten haben, geht es danach in den immer heißer werdenden Wahlkampf, in dem sich die Kandidatinnen und Kandidaten auch immer mehr in der Öffentlichkeit präsentieren, ihre Programmatik darstellen und mit ihren Wählern direkt sprechen.

Die Listenaufstellung ist ein besonders heikles Instrument der Wahlvorbereitung für DIE LINKE.Sachsen. Auf dem Parteitag im August 2018 erfolgte die Beschlussfassung dazu in intensiver und widersprüchlicher Diskussion, geht es doch hier um die Grätsche zwischen parteiprogrammatischen Vorhaben, taktischen Erfordernissen und persönlichen Ambitionen.  Einerseits wollen die Kreisverbände ihre Vertreter in die zukünftige Landtagsfraktion entsenden. Anderseits geht es um die erforderlichen Kompetenzen für die Landespolitik. In den Kreisverbänden wurde im Vorfeld dazu über Priorisierungen einzelner Vertreter abgestimmt. Im Kreisverband DIE LINKE.Meißen ging das zugunsten von Uta Knebel aus.