
Die Katastrophe vom Pfingstmontag hat den Landkreis und vor allem die Stadt Großenhain schwer getroffen. Ich habe heute mit MdL Kerstin Lauterbach gesprochen, die selbst in Großenhain wohnt, und deren Familie ebenfalls zu den Leidtragenden gehört. Viele Menschen hat das alles sehr schwer getroffen. Von Radeburg über Großenhain in Richtung Mühlberg zieht sich die Spur der Verwüstungen.Es ist zu begrüßen, dass der Landkreis und das Land bereits Maßnahmen eingeleitet haben, obwohl die 250.000€ Soforthilfe erst einmal nur der Tropfen auf den heißen Stein sind.
Wir werden im Kreistag baldmöglichst die weiterführende Maßnahmen zu treffen haben. Als Kreistagsfraktion danken wir zunächst dem schnellstens gebildeten Krisenstab sowie den Hunderten Einsatzkräften. Und wir möchten den Menschen in den betroffenen Gebieten Mut machen. Wir rufen zunächst dazu auf, dass sich möglichst viele an den Spenden beteiligen, für die die Stadtverwaltung Großenhain ein Konto eingerichtet hat.
Die Fraktionsvorsitzende Bärbel Heym informierte, dass es auch in der LINKEN darüber beraten wird, wie es weitergehen soll und wie wir uns einbringen wollen.
Dr. G. Dietmar Rode
Pressesprecher der Kreistagsfraktion
Fotos: Rode, 26.05.2010
86 Besucher hat heute unser Blog (bis zur Stunde). Das ist ein nie da gewesener Rekord. Ist das Unglück von Großenhain tatsächlich so zugkräftig? Da sollten nun aber auch mal (hier - also öffentlich!) Vorschläge kommen, wie den Großenhainern (und anderen Tornado-Geschädigten) am wirksamsten zu helfen ist. Ich bin leider nur ein Versicherungs-Fachmann. Mich hätte man vorige Woche fragen können (und ich hätte es für unwahrscheinlich - aber möglich - gehalten, daß so etwas passiert).
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