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Mittwoch, 16. Juni 2021

Zur Diskussion

Die Schwäche sozialer Parteien

Der Artikel von Horst Kahrs in der Zeitung "neues deutschland" vom letzten Wochenende regt sehr zum Nachdenken über die tiefer liegenden Gründe für unsere Misere an. Hier ist der Link: 

 

Sonntag, 1. April 2018

Chemnitz soll wieder Karl-Marx- Stadt heißen

Foto: Wikipedia
Information des Landesgeschäftsführers DIE LINKE.Sachsen

Das Jahr 2018 steht ganz im Zeichen von Karl Marx. Das Doppeljubiläum - 200 Jahre Marx und 150 Jahre Kapital – wird in vielen deutschen Städten entsprechend gewürdigt. Die Stadt Trier, Geburtsort von Marx, widmet beispielsweise ihrem Sohn ein ganzes Festjahr. Aber auch in Sachsen wird es eine Vielzahl von Veranstaltungen geben, die das Leben und Wirken von Karl Marx würdigen. Auftakt für die Feierlichkeiten bildet eine Großveranstaltung am 5. Mai, Marx‘ Geburtstag, in Chemnitz rund um den „Nischel“. Um den Rahmen dieser Veranstaltung entsprechend zu setzen, fordert Thomas Dudzak, Landesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE. Sachsen:
„Es freut uns, dass ein breites Bündnis verschiedener zivilgesellschaftlicher Akteure in Chemnitz den großen Philosophen Karl Marx ehren möchte. Konsequenterweise sollte die Stadt Chemnitz sich ihrer historischen Rolle bewusst werden und für die Dauer des Jahres 2018 wieder eine Umbenennung vollziehen. Für viele Menschen bleibt Chemnitz mit Karl Marx verbunden, Karl-Marx-Stadt ist im kollektiven Gedächtnis verhaftet. Deshalb finde ich, dass es der logische Schritt wäre, dass die Stadt Chemnitz sich ihrer Wurzeln besinnt und zumindest dieses Jahr wieder ‚Karl-Marx-Stadt‘ nennt. Die Stadt wäre in aller Munde und würde zu einem touristischen Mekka aller Proletarier werden. Selbstverständlich würden wir die Stadtverwaltung bei der Umsetzung unterstützen und auf eigene Kosten Überkleber für die Ortseingangsschilder produzieren. Ehrensache!“
Für Rückfragen am 1. April 2018:

Marcus Boës, Pressesprecher
www.dielinke-sachsen.de

Samstag, 31. März 2018

Noch ein Lesetipp für die Osterfeiertage

Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen. Ich für meinen Teil muss zugeben, dass mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe. (Mark Twain)

Liebe deine Feinde! (Lukas 6, 27-30)
Noch ein Lesetipp
für die Osterfeiertage

27 »Euch aber, die ihr mir wirklich zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen. 28 Bittet Gott um seinen Segen für die Menschen, die euch Böses tun, und betet für alle, die euch beleidigen.
29 Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin. Wenn dir einer den Mantel wegnimmt, dann weigere dich nicht, ihm auch noch das Hemd zu geben.
30 Gib jedem, der dich um etwas bittet, und fordere nicht zurück, was man dir genommen hat.
 In James-Bond-Manier wurden ein ehemaliger russischer Spion und seine Tochter Opfer eines Anschlages in England. Es gibt keine eindeutigen Beweise für die Täter. Entgegen jeder üblichen Unschuldsvermutung (auch Präsumtion der Unschuld) wurde jedoch Russland die Schuld zugewiesen. Die Folge ist ein blindwütiges diplomatisches Personal-Pingpong. Wäre es nicht angebracht, gerade zu Ostern die genannte Bibelweisheit aktuell zu interpretieren?

Und da fällt mir gleich noch eine ein:

Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. (2. Mose, 20,16)

Sonntag, 31. Dezember 2017

Rückblick 2017

abgeordnetenwatch.de - Weil Transparenz Vertrauen schafft


Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
hoffentlich hatten Sie friedvolle und erholsame Festtage.
Kurz bevor 2017 zu Ende geht, blicken wir in Teil 2 unserer Jahreschronik noch einmal zurück auf Recherchen und Veröffentlichungen aus den vergangenen zwölf Monaten. (Teil 1 unseres Rückblicks können Sie hier nachlesen).

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Aufbruch statt Weiter so

Liebknecht-Kreis Sachsen: Für einen strategischen und personellen Neuanfang der LINKEN in Sachsen

Liebknecht-Kreis Sachsen (LKS)
SprecherInnenrat 

Die folgenden Überlegungen sind bewusst kurzgehalten und thesenhaft zugespitzt. Sie verstehen sich als kritischer Beitrag zur Wahlauswertung und Fortschreibung der seit Gründung des LKS vertretenen Grundsatzposition „Für ein klares sozialistisches Profil der sächsischen LINKEN“ (Erklärung vom 23. September 2014). Unser Motto für den Bundestagswahlkampf „Kein ‚Weiter so’“ muss jetzt auch für den sächsischen Landesverband gelten, der sich in einer krisenhaften Situation befindet. Darüber muss es eine offene Debatte geben; eine postfeudale Nachfolgeregelung an der Landesspitze „par ordre du mufti“ ist dafür denkbar ungeeignet. Angesichts dieser Lage und mit Blick auf die künftigen landespolitischen Herausforderungen muss auf dem Landesparteitag am 4./5. November ein strategischer und personeller Neuanfang vollzogen werden, den wir mit unserer Wortmeldung befördern wollen.


Aufschwung im Westen – Krise im Osten

Das Wahlergebnis vom 24. September 2017 markiert eine Zäsur in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte. Die massiven Stimmenverluste der beiden bisherigen Regierungsparteien CDU/CSU und SPD von 67,2 auf 53,4 Prozent und die Wandlung des Bundestages von einem 5-Parteien-Parlament zu einem 7-Parteien-Parlament bezeugen eine Legitimations- und Verfallskrise des herrschenden Parteiensystems. Ergebnis dieses Wandels ist ein Rechtsruck hin zu einer Neuordnung des neoliberalen „Blocks an der Macht“ (Antonio Gramsci) mit einem rechtsextremen Flügel in Wartestellung und einer „zurückgekehrten“ FDP. Eine wieder stärker nach links blinkende SPD führt künftig, wenn sie Wort hält, die Opposition an. Für DIE LINKE ist das eine neue Situation – sie ist nicht mehr länger die führende Oppositionspartei im Bundestag und wird ihr Profil als das „soziale Original“ weiter schärfen müssen. „Sichtbarkeit und parteipolitische Unterscheidbarkeit werden mit Blick auf die mediale Öffentlichkeit wie mit Blick auf die eigenen Anhänger zu einem weitaus größeren Problem als bisher“ (Horst Kahrs). Es wäre fatal, voraussetzungslos in eine Koalition „Alle gegen die AfD“ einzustimmen, denn das bestärkt den Eindruck, dass DIE LINKE zu den „Systemparteien“ gehört, als deren „Opfer“ sich die AfD weidlich inszenieren kann. Stattdessen müssen wir bestrebt sein, wieder selbst als „gefährlich“ für die Herrschenden zu erscheinen. Schließlich droht die Konkurrenz einer rechten Protestpartei, die sich künftig vermutlich auch stärker sozialpolitischer Demagogie bedient und bereits jetzt im Osten mit 21,2 Prozent der Zweitstimmen zur zweitstärksten Partei nach der Union und im Westen mit 10,7 Prozent zur drittstärksten Partei werden konnte.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Statt eines Weihnachtsgrußes

Wir sollten auch mal wieder Weihnachtslieder singen

Bitte anklicken, um besser lesen zu können.
Vorschlag zur Veröffentlichung auf der Webseite des Kreisvorstandes DIE LINKE.Meißen anstatt eines Weihnachsgrußes an die Mitglieder des Kreisverbandes.

Foto: Rode


Beim Konzert einer christlichen Schule in Sarstedt/Niedersachsen am 20.12.2016 wurde von einem  Chor bewusst auf Lieder mit christlichem Inhalt verzichtet, weil auch muslimische Schüler mitsangen.

Das wurde auch auf der Webseite der Schule (Christophorusschule Elze/ Christliches Jugendwerkdorf Deutschland) damit erklärt, dass es damit es keine religiösen Bedenken geben sollte. Das nebenstehende Weihnachtslied hatte in diesem Zuammenhang ein ganz besonderen Reiz: schön und bewusst auf die Erfordernisse der Zeit zugeschnitten. Es entstand übrigens kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und gehörte zum Liedgut der DDR.

Auf die Frage einer Zeitung, ob dies nicht ein übervorsichtige Schritt sein, noch dazu von einer christlichen Schule, wurde geantwortet: „Unsere Schule vertritt ein christliches Menschenbild, dazu gehört die Toleranz gegenüber anderen Religionen.“ Natürlich wurden im Programm von anderen Chören auch christliche Lieder gesungen.