MORO – das bedeutet Modelvorhaben Raumordnung und mit diesem sollen innovative Wege und Maßnahmen für eine klimaangepasste Raumentwicklung erarbeitet werden. Der Regionale Planungsverband Oberes Elbtal/ Osterzgebirge beteiligt sich zusammen mit sieben anderen Modellregionen an diesem deutschlandweiten Projekt.
Zunächst wurden Fragebögen erarbeitet, um die Kommunen zur Umsetzung der klimarelevanten Vorgaben des Regionalplanes in ihren Flächennutzungsplänen zu befragen. Wo handeln die Kommunen? Welche Aktivitäten in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung gibt es in den Städten und Gemeinden?
Weiterhin wurden Interviews mit Interessenvertretungen aus öffentlichen Institutionen der Sachgebiete Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Naturschutz, Wasserversorgung/ Wasserwirtschaft durchgeführt. Man wollte wissen, welche Themen im Zusammenhang mit dem Klimawandel in der Diskussion sind, welche Festlegungen des geltenden Regionalplanes bekannt sind und ob es Umsetzungsschwierigkeiten gibt.
Fazit: Die Kommunen sind grundsätzlich aufgeschlossen für Weiterentwicklungen regionalplanerischer Vorgaben zum Klimawandel, benötigen aber „belastbare“ Daten.
Für die Umsetzung regionalplanerischer Festlegungen ist die Bedeutung förderpolitischer Handlungsbedingungen höher, als bisher angenommen. Das Projekt KLIMAfit sollte deshalb die bestehenden Förderprogramme in den Blick nehmen.
Die Kreistagsfraktion DIE LINKE unterstützt das MORO-Vorhaben. Wir regen u.a. die Kommunen an, mit einem gültigen Flächennutzungsplan auf klimarelevante Probleme aufmerksam zu machen und selbst zunehmend die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.
Dagmar Gorek, Kreisrätin
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