Orientierung

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Montag, 2. August 2021

Alternativen gegen Corona

Die Gefahr ist real, nach wie vor

Die konsequente Einhaltung hygienischer Regeln und das Impfen sowie behördliche Kontrollen sind die wichtigsten Alternativen gegen die Pandemie.

Montag, 5. Juli 2021

Die zweite Impfung

 bringt erst Sicherheit und Solidarität

Die Impfbereitschaft geht nach dem ersten Durchgang zurück? Das sagte mir heute mein Autoradio. Es kann doch nicht sein, dass das Volk der Dichter und Denker doch ein ganz unvernünftiges ist... Oder zeigen sich jetzt etwa Nebenwirkungen, mit denen keiner gerechnet hat: abnormes Wachstum des Besserwissergens (Krankheitsbild: Klugscheißeritis)? Aber was wird, wenn dieses gegenüber der erwartenden Herdenimmunität dominiert ... ?

Samstag, 1. Mai 2021

Im Tale grünet Hoffnungsglück (Goethe)

 

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/121572/
Biontech-Impfung-senkt-die-Zahl-der-
asymptomatischen-COVID-19-Infektionen-
schon-nach-der-ersten-Dosis
Am Donnerstag wurde ich geimpft

Beim Hausarzt in Coswig. Ein wenig Geduld war schon erforderlich. Der junge Doktor, dessen beide  Helferinnen wegen Krankheit zu Hause bleiben mussten, gab sich redliche Mühe im Krisenmanagement. Vielen Dank! Und ich fühle mich echt wohl!


Donnerstag, 4. Februar 2021

Keine „Zwei-Masken-Gesellschaft“!

linksjugend Sachsen gibt FFP2-Masken aus


Pressemitteilung

Seit dem 28.01.2021 ist in Sachsen das Tragen einer medizinischen Maske im ÖPNV und beim Einkaufen verpflichtend. Viele Menschen können sich jedoch insbesondere FFP2-Masken nicht einfach leisten. Die linksjugend ['solid] hat 2100 Masken gekauft, die sie nun sachsenweit an Menschen mit kleinen oder ohne Einkommen ausgeben will. Möglich gemacht haben dies Spenden linker Bundes- und Landtagsabgeordneter.

Jennifer Trültzsch, Jugendpolitische Sprecherin von DIE LINKE. Sachsen, sagt dazu: „Gerade FFP2-Masken können ein Mittel der Pandemiebekämpfung sein. Damit die Masken nicht nebenbei Mittel der sozialen Spaltung sind, müssen alle Menschen einen Zugang zu ihnen haben. Es kann nicht sein, dass der Geldbeutel darüber entscheidet, ob man sich und andere in Bus und Bahn mit einer FFP2-Maske schützen kann."

Zwar gibt es Pläne, über die Krankenkassen Gutscheine auszureichen, aber das kommt spät und hilft nicht allen. Schließlich seien in Deutschland etwa 140.000 Menschen nicht krankenversichert.

Mäx Adam, Mitglied im Beauftragtenrat des Jugendverbandes, ergänzt: „Niemand weiß, wann es die Gutscheine genau gibt. Die Maskenpflicht hingegen gilt schon. Auch deshalb haben wir uns entschieden, unbürokratisch mit FFP2-Masken zu helfen. Unterstützt haben uns dabei die Spenden vieler Landtags- und Bundestagsabgeordneter der LINKEN. Seit dem 1. Februar können die Masken in vielen Büros der LINKEN Abgeordneten abgeholt werden. Die Öffnungszeiten können auf der jeweiligen Website eingesehen werden."

Charlotte Roffalski, ebenfalls Mitglied des Beauftragtenrats der linksjugend Sachsen, resümiert: „Wir hoffen damit zeigen zu können, dass Solidarität von allen gelebt werden kann. Dennoch ist auch weiterhin den Staat in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Krankenversicherung nun nicht auch noch zur Zwei-Masken-Gesellschaft wird. Eigentlich ist der Sozialstaat in der Pflicht an jene zu denken, die es in unserer Gesellschaft besonders schwer haben."

Die Büros, in welchen Masken der Spenden-Aktion abgeholt werden können, werden auf der Website der linksjugend unter https://www.linksjugend-sachsen.de/MASKEN-FUER-ALLE/ aufgeführt und aktualisiert. Eine Liste mit Stand Versand dieser Mitteilung finden Sie nachfolgend.

Für Rückfragen steht Ihnen die linksjugend ['solid] Sachsen gern zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist in diesem Fall: Eileen Wagner, Mail: kontakt@linksjugend-sachsen.de, Mobil: 0176 – 57 61 03 37

Mittwoch, 25. November 2020

Quer denken? Verquer denken? Nachdenken?

Eine Bewegung ohne konstruktives Ziel kann gefährlich sein

Kreuz und quer zu denken ist nicht ungewöhnlich. Ich meine sogar, dass es dazu gehört, wenn wir lernen und neue Ideen finden wollen. Ziel und Inhalt spielen dabei immer ineinander, wenn es zum Erfolg führen soll. Und die zweckmäßigen Methoden sind erforderlich, wollen wir es nicht misslingen (verquer laufen) lassen. Wenn wir querdenken, also auch mal gegen den Strom und gegen die Stromschnellen, schaffen wir Risiken und Konflikte. Und das nennen wir dann Paradigmenwechsel - Überwindung alter Muster und Schaffung neuer Perspektiven.

Allerdings: Was jetzt unter der Bezeichnung "Querdenken" vor sich geht, ist für mich sehr fragwürdig. Querdenken kann nie das alleinige Gegenteil von Nichtdenken sein. Und wer nicht so denkt wie die selbst erklärten Querdenker, ist noch lange kein Dummer (Nichtdenker?)

  • Was soll das Ziel der Bewegung sein? Eine (völlig neue) Wunderregierung oder ein Chaos? 
  • Wollen die Demonstranten wirklich alle eine Anarchie, unseren alten Kaiser Wilhelm wieder haben oder schutzlos der nicht mehr zu bestreitenden Pandemie ausgesetzt sein

Wenn die problematisch abgelaufenen Proteste dazu beigetragen
, immer mehr zum Nachdenken darüber anzuregen, wäre das schon hilfreich. Noch ist nicht alles Porzellan zerteppert.

Allerdings gibt es unter den Querdenkern (?) auch Leute, die das folgerichtige Denken nur mangelhaft beherrschen oder es bewusst umgehen wollen. 

  • Wer Notprogramme in einer nie dagewesenen Pandemie mit den faschistischen Ermächtigungsgesetzen im Dritten Reich gleichsetzt, hat ein sehr flaches Geschichtsbild.
  • Wer einer kleinen Jana aus Kassel zujubelt, die sich mit Sophie Scholl gleichsetzen will, die ihr Leben im Kampf gegen den Krieg hergab, kennt diese vielleicht gar nicht.
  • Wer nur gegen etwas ist (quer), ohne selbst nach neuen Konzepten zu suchen, kann nicht glaubhaft sein.

Auch beim Querdenken brauchen wir fundierte Inhalte und gültige Regeln. Ansonsten ist es nur verqueres Denken und das schafft gefährliche Risiken. Darüber sollten wir nachdenken.

G. Dietmar Rode, Blogger

https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Scholl#/media/Datei:B%C3%BCste_Sophie_Scholl.jpg

Sonntag, 30. August 2020

Wo soll das hinführen?

Anarchie kann kein Heilmittel sein!

Die Ausschreitungen, die sich aus der gestrigen Anti-Corona-Demonstration in Berlin entwickelten, kann ich nicht gut heißen. Mögen dort viele Menschen aus ihrem Empfinden und ihren Ängsten heraus zusammengekommen sein, um sich demokratisch zu äußern. Aber eine Unterwanderung und letztlich eine gefährliche Ausweitung durch Rechtsextreme, Reichsbürger und Polithools ist nicht zu übersehen. Rechtsextreme haben zum "Sturm auf Berlin" und letztlich zur Besetzung des Reichstages aufgerufen. Das schadet dem normalen Zusammenleben in unserer Gesellschaft und der Bewältigung der Pandemie. Der vielleicht gut gemeinte Aufruf "Denkpflicht statt Maskenpflicht" wird damit ins Gegenteil gekehrt. Randale schaltet das Denken ab.

G. Dietmar Rode, Blogger

Schaut Euch das an!" Das ist Wahnsinn und kann mit dem Anliegen der Masse der Demonstranten doch nichts zu tun haben: https://www.tagesspiegel.de/berlin/gewalt-bei-corona-protesten-in-berlin-polizei-verhindert-sturm-auf-den-reichstag/26140840.html