Wie sieht es mit der Arbeitslosigkeit in Sachsen und im Landkreis Meißen aus?
Gesamttrend (2000–2025)
| Zeitraum | Trend | Veränderung |
|---|---|---|
| 2000–2005 | sehr hohe Arbeitslosigkeit | ~18 % konstant |
| 2006–2012 | starker Rückgang | von 17 % auf unter 10 % |
| 2013–2019 | stabile Niedrigphase | bis 5,5 % |
| 2020–2022 | leichte Schwankungen | 5,6–6,1 % |
| 2023–2025 | erneuter Anstieg | bis 6,9 % |
Leichte Verluste bei den Erwerbstätigen 2024 in Sachsen
Medieninformation 6/2025 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
Zum Beispiel Coswig:
Die Walzengießerei Coswig befindet sich seit Ende 2025 in einer Insolvenz in Eigenverwaltung. Rund 230 Beschäftigte sind betroffen. Produktion und Standort sollen nach aktuellem Stand fortgeführt werden, während ein Sanierungsplan erarbeitet wird.
Das Amtsgericht Dresden hat am 1. Februar 2026 das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet.
Es wurde Eigenverwaltung angeordnet – die Geschäftsführung bleibt im Amt, aber unter Aufsicht eines Sachwalters.
Gläubiger müssen ihre Forderungen bis 17. März 2026 anmelden.
Mehrere Quellen nennen übereinstimmend folgende Ursachen:
hohe Energie- und Materialkosten
fehlende bzw. wegbrechende Aufträge
Seit 2017 schreibt das Unternehmen rote Zahlen
Innerhalb der Dihag‑Holding ist es bereits die zweite Insolvenz eines sächsischen Werks innerhalb weniger Monate (nach Stahlwerk Bösdorf Leipzig)
- Eine Insolvenz bedeute nicht automatisch eine Schließung.
- Ziel sei ein „wirtschaftlicher Neuanfang unter anderen Rahmenbedingungen“.
Wie geht es weiter?
Die Geschäftsführung und der Sachwalter arbeiten an einem Sanierungsplan, der den Fortbestand des Standorts sichern soll. Die Stadt Coswig zeigte sich überrascht, betont aber die Bedeutung des Werks als industriellen Anker der Region.
Quellen:
Copilot 10.04.2026,
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