Dialogische Mitteilungen aus Wittenberg
Die Einsicht Nr. 17 aus 26 vom 24.3.2026
Dr. iur. Wilhelm Rettler
Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Bertold Kloppt
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Herr Dr.B Kloppt ist Mitglied des Enquete-Kommission zur Bildung eines Ministeriums für Meinungsfreiheit und Wahrheit. Wir sprachen mit Herrn Dr.B.Kloppt darüber, welche Aufgaben und Probleme sich einem solchen Ministerium stellen.
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DieEinsicht: Herr Dr.B.Kloppt, warum brauchen wir ein Ministerium für Meinungsfreiheit und Wahrheit?
HerrDr.B.Kloppt: Die Meinungsfreiheit ist in Gefahr. Immer mehr Bürger sind sich unsicher, welche Meinungen erlaubt sind und welche nicht. Es ist nicht nur das Strafgesetzbuch, welches verbietet, wie z.B. der Beleidigungsparagraph. Die Rechtsentwicklung ist nicht stehengeblieben, vielmehr wurden moderne Instrumente zur Meinungsregulierung entwickelt.
DieEinsicht: Woran denken Sie da?
HerrDr.B.Kloppt: Natürlich an die Sanktionierung durch die EU. Dabei handelt es sich um verwaltungsrechtliche Strafmaßnahmen außerhalb des geltenden Strafrechts und Strafprozessrechts. Die sozusagen kleine Schwester der Sanktionierung ist das Debanking.
DieEinsicht: Was ist das denn?
HerrDr.B.Kloppt: Bankkontenkündigung aus politischen Gründen.
DieEinsicht: Bestehen denn gegen solche Strafmaßnahmen nicht grundsätzliche insbesondere verfassungsrechtliche Bedenken.
HerrDr.B.Kloppt: Die Aufgabe unserer Enquete-Kommission ist es, Vorschläge für ein Ministerium für Meinungsfreiheit und Wahrheit zu unterbreiten.
DieEinsicht: Worin sehen Sie die konkrete Aufgabe, eines solches Ministeriums?
HerrDr.B.Kloppt: Es geht darum, den Menschen bei ihrer Meinungsbildung zu unterstützen, damit sie nicht am Ende Meinungen vertreten, aufgrund derer sie sich strafbar machen, sanktioniert werden oder ihr Konto verlieren.
DieEinsicht: Und wie soll das funktionieren?
HerrDr.B.Kloppt: Es wird ein Register aufgestellt, welches die Frage beantwortet, welche eine Meinung einschließlich Tatsachenbehauptung Dieses Register wird allgemein zugänglich sein, so dass jeder im Rahmen seiner Meinungsfindung in der Lage ist, sicher festzustellen, ob eine Meinung in Ordnung ist.
DieEinsicht: Ist das denn technisch durchführbar?
HerrDr.B.Kloppt: Dank Digitalisierung und künstlicher Intelligenz gibt es da keine Schwierigkeiten.
DieEinsicht: Birgt ein solches Register nicht auch Möglichkeiten des Missbrauchs in sich? Wer bestimmt denn, welche Meinung als richtig und welche als falsch registriert werden?
HerrDr.B.Kloppt: Diese Aufgabe wird die KI ganz objektiv wahrnehmen. Für die Annahme einer Missbrauchsgefahr bestehen keinerlei Gründe.
DieEinsicht: HerrDr.B.Kloppt, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Verantwortlich: Dr. Wilhelm Rettler, Bachstraße 22, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Druck: Eigendruck. Änderungen verboten. Zuschriften und Bestellungen an whrettler@web.de. Kosten entstehen nicht.
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