Orientierung

Freitag, 7. November 2025

Eichhorn, Böhme, Schaper über den 09. November 1938

Gedenken ist wichtiger denn je

 Die Linke, Presse-Informationen 53/2025
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Zum
Gedenken an die Novemberpogrome in der Nacht vom 9. November auf den 10. November 1938 erklären die Landesvorsitzenden von Die Linke Sachsen, Anja Eichhorn und Marco Böhme, sowie die Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Susanne Schaper:

„Erneut jähren sich die vom nationalsozialistischen Regime verübten Novemberpogrome gegen Jüdinnen und Juden am 9. November 1938. Im vergangenen Jahr mahnte die sächsische Linke, dass die Losungen »Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!« und »Gegen jeden Antisemitismus!« nicht mehr selbstverständlich sind. Es macht uns traurig, dass wir in diesem Jahr feststellen müssen, dass sich die Lage in Deutschland sogar noch verschlechtert hat.

Wir erleben zunehmend, wie sich Jüdinnen und Juden in Deutschland nicht mehr sicher fühlen. Leider nicht ohne Grund, denn die Zahl der antisemitischen Straftaten nimmt kontinuierlich zu. Auch wird Kriegsrhetorik immer selbstverständlicher und bleibt in weiten Teilen der Gesellschaft unwidersprochen. Rechtsradikale Kräfte sind im Aufwind, und anstatt sie zu bekämpfen, stimmen viele Konservative in ihre Erzählungen von nationalstaatlicher Ausgrenzung und von kriegerischer Männlichkeit ein.

Der 9. November bleibt eine jährliche Mahnung, was passieren kann, wenn wir uns nicht frühzeitig widersetzen, sondern stattdessen schweigend zusehen. Der Konsens, dass menschenfeindlicher Hass nie wieder von deutschem Boden ausgehen oder hier wieder zur Macht gelangen darf, muss dringend erneuert werden. Dafür streiten wir als Linke und rufen alle auf, es uns gleichzutun.“

William Rambow
Pressesprecher

Die Linke Sachsen
Altenberger Str. 23 | 01277 Dresden
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