| Foto: Rode |
Statement von Meißner Stadträten der LINKEN
Mit großem Bedauern haben wir die Nachricht des Todes von Peter Schreier aufgenommen. Er war nicht nur ein begnadeter Sänger sondern ein wahres Kind der Stadt Meißen, der er trotz seiner Weltkarriere immer verbunden blieb.
Nach der Wende war er Mitbegründer von "Rettet Meißen jetzt" - ohne ihn könnten wir heute wohl nicht diesen Glanz genießen.
Er war zeitlebens ein kritischer Geist und ist deshalb zu Recht einer der renommiertesten Ehrenbürger unserer Stadt.
Wir sprechen seiner Familie unser Mitgefühl aus und werden dafür sorgen, dass sein Werk in Ehren gehalten wird und wir seines Namens in würdiger Art und Weise in Meißen gedenken werden.
Tilo Hellmann, Ingolf Brumm, Andreas Graff
Anmerkung:
Auf dieses Statement bezog sich heute in positiver Weise ein Artikel der Sächsischen Zeitung (30.2.2019, S. 1). Kritik wurde dort allerdings gegenüber der Stadtverwaltung geübt. Unter den Überschriften "Peter Schreier vergessen" (S. 1) und "Rathaus ignoriert Tod von Ehrenbürger Peter Schreier" stand dort u.a.:
"Aus dem Rathaus lag der SZ bis zum Sonntagvormittag kein offizielles Statement zum Tod des großen Sohnes der Stadt vor. Auf der Internetseite stammt der letzte Eintrag vom 23. Dezember. Ähnlich hält es sich mit dem Facebook-Account der Stadt. Auch her wird keine Notiz vom Ableben des Ehrenbürgers genommen. Dagegen gibt es am 27. Dezember mit dem Label "entspannt" sowie Smiley "Anregungen für die Zeit zwischen den Feiertagen und auch Silvester-Veranstaltungen.."Wer soll das verstehen?
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