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| https://de.wikipedia.org/wiki/ Kevin_Kühnert# |
Vor 1990 verließen viele die DDR, nicht weil sie unbedingt den Kapitalismus liebten, sondern weil dieser Staat nicht so sozialistisch war, wie sie es sich vorstellten.
Einen wahren "christlichen Sozialismus" hatten nach 1945 verschiedene Parteien gefordert. So wurde das auch im Ahlener Programm der nordrhein-westfälischen CDU von 1947 mit der Überwindung von Kapitalismus und Marxismus erklärt.
Und für die 1946 in den Westzonen neu gegründete SPD waren „demokratischer Sozialismus“ und „soziale Demokratie“ gleichbedeutend und programmatisch. Noch heute steht im Grundsatzprogramm, dass der demokratische Sozialismus als die Vision einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft bestehen bleibt, deren Verwirklichung eine dauernde Aufgabe der Sozialdemokraten ist.
Allerdings entstand 1946 im Osten auch noch die Sozialistische Einheitspartei, und die hat mit ihrer DDR nach 1949 die sozialistische Suppe total versalzen. Nur gut, dass diese Misswirtschaft dann 40 Jahre später treuhänderisch und demokratisch wieder abgeschafft wurde.
Und nun kommt so ein JUSO-Kevin, beruft sich auf das aktuelle Grundsatzprogramm der SPD und will die DDR (= Sozialismus) zurück: Das derf der gar nich! Der will nämlich sogar enteignen und kollektivieren.
Die JUSOS sind übrigens die "Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD". Die müsste man ja glatt abschaffen, denn sonst werden die mit ihrem radikalen Sozialismus mal so gefährlich wie DIE LINKE. Die fordert nämlich einen Sozialismus, der sogar freiheitlich-demokratisch, wirtschaftlich, friedlich und sozial gerecht sein soll...
G. Dietmar Rode
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Mein Interview „Ohne glaubwürdige #SPD kein Rot-Rot-Grün“ in der Saarbrücker Zeitung zur Eigentums-Debatte: Ich würde mir wünschen, dass die SPD-Spitze solche Debatten nicht ihrem Juso-Chef überlässt. #Kühnert