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| Faximile: Sächsische Zeitung, 20.09.2018 |
Da werden Passagen aus dem Zusammenhang gelöst, verdreht oder erfunden, um ihm beim 2. Wahlgang zu schaden. Das ist eine uralte Methode schwarzer Rhetorik, welche die nachdenkenden Meißner längst kennen dürften, und deshalb abwehren können. Die für heute im Kino angesetzte Diskussionsveranstaltung dürfte das unterstützen.
Auffällig daran ist, dass der AfD-Kandidat das Rennen schon längst verloren hat, und nicht wieder antritt. Den Rechtspopulisten geht es demnach gar nicht um die demokratische Sache und hilfreiche Argumente, sondern um ihre Verschleierung durch Lügen und Heucheleien. Das mag primitiv sein, aber nicht ungefährlich. Woher kennen wir das nur?
Der zweite Wahlgang um das Amt des Meißner Oberbürgermeisters wird am kommenden Sonntag sein. Zur Wahl stehen neben Frank Richter der amtierende Oberbürgermeister Olaf Raschke und Martin Bahrmann (FDP). Das wichtigste Mittel gegen die Kampagne der enttäuschten Lügner von der AfD ist eine wohldurchdachte Wahlbeteiligung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger. Die Wahlbeteiligung lag beim ersten Wahlgang mit ca. 50% bereits erfreulich hoch. Das könnte auch ein Zeichen dafür sein, dass der Wunsch nach demokratischer Mitsprache wieder zunimmt.
G. Dietmar Rode

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