![]() |
| Historische Höckersperre/Foto: flickr |
Seit Tagen geistert das von AfD-Politikerinnen initiierte Thema durch die Medien. Die Bundesregierung hat solchen Äußerungen von AfD-Politikerinnen zu einem Schusswaffen-Einsatz gegen Flüchtlinge inzwischen eine Absage erteilt. Es sei rechtswidrig, Grenzübertritte durch einen gezielten Waffeneinsatz gegen Menschen zu verhindern.
Im Zusammenhang mit der DDR-Geschichte wurde oft genug die moralische Seite dieses Kapitels diskutiert. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry stellte in einem Interview fest, sie halte zur Sicherung der deutschen Grenzen im Extremfall auch Schüsse auf Flüchtlinge für gerechtfertigt. (SZ 02.02.2016, S. 1) Sollten wir, mit Blick auf unsere deutsche Geschichte, nicht auch die Frage aufwerfen, wohin denn das führen soll. Die DDR ist zusammengebrochen, trotz oder gerade wegen einer solchen untauglichen Strategie. Natürlich gab es dafür andere äußere und innere Bedingungen. Aber es war historisches Glück, dass letztlich der Frieden erhalten blieb. Deshalb müsste uns doch Himmelangst werden, vor den bevorstehenden Grenzgefechten?

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Kommentare sind das Salz in unserer Suppe.