Für Sonnabend sind 13 Gegenveranstaltungen angemeldetIn der heutigen SZ (S. 28 - bitte hier anklicken) wird eine Übersicht über die geplanten Aktivitäten veröffentlicht. Die Polizei rechnet mit 15.000 Teilnehmern zu den Pegida-Demonstrationen am Königsufer und in der Lingner-Stadt. Bei den Gegenveranstaltungen zwischen Theaterplatz, Neustadt und Hautpbahnhof könnten es 10.000 werden. Aufgerufen haben neben "Herz statt Hetze" u.a. auch DGB, DIE LINKE, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, SPD und Piratenpartei Auch Rico Gebhardt und Antje Feiks sowie viele Mitglieder und Abgeordnete der LINKEN werden an den Gegenprotesten teilnehmen und sich vor allem der Demonstration "Solidarity without limits" anschließen. Sie wird 12:30 am Hauptbahnhof starten, und über den Theaterplatz zum Schlesischen Platz ziehen.
Landesgeschäftsführerin Antje Feiks erklärte:
"Wenn PEGIDA zu europaweitem Protest aufruft, werden an den meisten Orten ziemlich übersichtliche Versammlungen zusammentreten. Mit Ausnahme von Dresden. Hierher werden wieder einige tausend Anhänger von PEGIDA strömen, um die Forderung der Rechtspopulisten nach einer 'Festung Europa' zu unterstützen. Die Wahrheit aber ist: Schon lange ist Europa eine Festung. Seit Jahren sperrt Europa mit seiner Grenzschutzagentur Frontex Geflüchtete aus, die ihre Heimat auch auf Grund von Folgen konkreter Politik europäischer Staaten verlassen müssen.
Wir brauchen kein rigideres Grenzregime, denn geschlossene oder offene Grenzen machen keinen Unterschied, wenn Menschen vor konkreten Bedrohungen flüchten. Sie machen lediglich einen Unterschied bei der Frage, ob diese Menschen lebend ihr Ziel erreichen. Diese Logik ist menschenverachtend. Es ist die Schande Europas, wenn jedes Jahr tausende Menschen vor den Küsten Europas ertrinken. Deshalb müssen wir die Festung Europa endlich schleifen. Die europäischen Mitgliedsstaaten müssen endlich ihrer Verantwortung nachkommen und konkrete Solidarität leisten.
Untereinander bei der Aufnahme Geflüchteter, wie auch bei der Bekämpfung von Fluchtursachen, damit Menschen gar nicht erst ihr Zuhause verlassen müssen. Genau dafür müssen wir am Samstag gemeinsam ein starkes und sichtbares Zeichen in den Straßen Dresdens setzen." [https://www.dielinke-sachsen.de/politik/detail/article/die-festung-europa-schleifen/]
Uta Knebel ruft als Kreisvorsitzende der LINKEN.Meißen dazu auf, sich mit diesen Gegenaktionen zu solidarisieren. Es wird sicherlich eine sehr komplizierte Situation sein. Deshalb steht im Vordergrund, zu internationaler Solidarität beizutragen, aber auch Vernunft und Gewaltlosigkeit zu gewährleisten.
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