Orientierung

Donnerstag, 25. Februar 2016

Erneute Forderung gegenüber Sachsens Finanzminister

DIE LINKE im Landtag hakt nach

Pressemitteilung

Der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im
Sächsischen Landtag, Sebastian Scheel, erklärt zum Bericht
http://www.sz-online.de/nachrichten/manufaktur-raeumt-dresdner-villa-333136
7.html
 "Manufaktur räumt Dresdner Villa" der "Sächsischen Zeitung" von
gestern:
"Die Abwicklung des kostspieligen Ausflugs der Porzellanmanufaktur Meißen in die Welt der Luxuskonzerne geht weiter. Nun also muss der Schauraum in Dresden dran glauben - samt mehrerer hunderttausend Euro, die in die irrwitzige Vision des früheren Manufaktur-Chefs Christian Kurtzke gesteckt worden sind, eine komplett mit "Meissen"-Produkten bestückte Wohnwelt zuerfinden.
Nun kehrt die Porzellanmanufaktur, wie von uns seit Jahren gefordert, aufallen Ebenen zu ihrem Kerngeschäft Porzellan zurück. Das ist zu begrüßen.Was aber gar nicht geht, ist, dass ein Finanzminister Unland, der als Gesellschafter des Staatsbetriebes für die verfehlte Geschäftsstrategie der vergangenen Jahre auf Kosten der Steuerzahler ebenso die Verantwortung trägt wie für einen Aufsichtsrat, der unter Kurt Biedenkopf völlig unkritisch Kurtzke gewähren ließ, einfach abtaucht. Die Sitzung des Haushalts- undFinanzausschusses kommenden Mittwoch wird uns erneut Gelegenheit geben, denFinanzminister mit kritischen Fragen zu seinem Tun und Unterlassen bezüglichder Porzellanmanufaktur Meißen zu konfrontieren.
Der Geschäftsbericht für 2014 muss umgehend vorgelegt werden; es ist ganzund gar unverständlich, wieso er noch nicht veröffentlicht worden ist. Der Finanzminister, der wiederholt mit Gesellschafter-Darlehen in Millionenhöheam Landtag vorbei Kurtzkes Abenteuer finanziert hat, muss aufhören, weiterauf Zeit zu spielen und endlich reinen Tisch machen. Gern mit Geschirr ausMeißener Porzellan, aber bitte ohne schmückendes Beiwerk, das nur vom eigentlichen Thema ablenkt."
In der heutigen Sächsischen Zeitung (Ausgabe Dresdner und Meißner Land, S. 15) steht ein weiterer Artikel zu diesem Thema: Linke hakt bei Manufaktur nach (Bitte hier anklicken)

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