von Andreas Graff
| Andreas Graff - ständig unter und für Menschen. Foto: Rode |
Oft war in den Gesprächen zu hören: „ Wo ist denn nur unser Herr de Maiziére, er war doch sonst immer da?“ Eine doch verständliche Reaktion. Sie waren gefragt. Aber nicht nur Sie. In Ihrem Wahlkreis traten einige ernsthafte Mängel am staatlichen Management der Staatsregierung des Freistaates zur menschen-würdigen Unterbringung und der notwendigen Versorgungsleistungen von Asylbewerbern auf. Kein Minister der Staatsregierung ließ sich sehen. Ausbaden mussten z.B. die schlechte Informationspolitik der Landrat, die Bürgermeister, die Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte sowie Initiativgruppen, die die Gespräche vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern führten.
Aber es blieb ja nicht bei den Gesprächen allein. Sie waren verknüpft mit vielen Hilfeleistungen für die Asylsuchenden. Diese menschliche Wärme und Nächstenliebe, sowie die berechtigten Sorgen vor Ort zu erleben, ist ein Gewissensmesser der wahrgenommenen Verantwortung für jeden Minister. Deshalb Hand aufs Herz Herr Bundesinnenminister, in Ihrem Leserbrief fehlte Ihre Kritik an den Ministern der Staatsregierung, vornan an den Ministerpräsidenten der seinen Laden nicht in Griff hat, so belieben es die Sachsen zu sagen.
Andreas Graff
Andreas Graff
Stadt-und Kreisrat

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