Orientierung

Freitag, 13. Februar 2015

Dresden gedenkt heute der Zerstörung vor 70 Jahren

Nie wieder!

Dresden?!
Coventry?!
Guernica?!
Kobane?!
Donezk?!

Täterspuren 2014 

Mahngang am 13. Februar, 14.00 Uhr am Schützenplatz

Seit 2011 richtet der „Mahngang Täterspuren“ am 13. Februar den Blick auf die Orte der national-sozialistischen Täter in Dresden. Die Stadt war keineswegs ein „unschuldiger Ort“ wie es die Erinnerung an den 13.  Februar oftmals suggeriert. Sie war wichtiger Knotenpunkt der Kriegsindustrie, Ort des Leidens für tausende Zwangsarbeiter*innen und Standort wichtiger institutioneller Stützen der NS-Rassenideologie. Jüdische Bürger*innen wurden ausgegrenzt, entrechtet, deportiert und ermordet. Wir laden herzlich ein zu den Täterspuren 2014.


Nazifrei! – Dresden stellt sich quer


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Linke bleiben Gauck-Rede zum 13. Februar in Frauenkirche fern 

Dresden. Aus Protest gegen Äußerungen des Bundespräsidenten zu einem militärischen Engagement Deutschlands in der Welt wollen Politiker der Linken seiner Rede zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens fernbleiben. Sie hielten Joachim Gauck für einen „ungeeigneten Redner zum 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens“, erklärten Sachsens Linke-Partei- und Fraktionschef Rico Gebhardt und der Vorsitzende der Dresdner Stadtratsfraktion, André Schollbach, am Donnerstag. Deshalb würden sie und die Linke-Bundesvorsitzende Katja Kipping der Rede Gaucks in der Frauenkirche am Freitag nicht beiwohnen. 
 
Gauck hatte im vergangenen Jahr in einem Interview gesagt, dass zu der von ihm gewünschten aktiveren Rolle Deutschlands in der Welt auch gehöre, „den Einsatz militärischer Mittel als letztes Mittel nicht von vornherein zu verwerfen“. In Anbetracht zweier Weltkriege, die Deutschland vom Zaun gebrochen habe, darunter den, der zur Zerstörung Dresdens geführt habe, sei dies eine „gänzlich falsche Ansage eines Staatsoberhauptes“, meinten Gebhardt und Schollbach. (dpa, 12.02.2015)

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