Presse würdigt konstruktives Auftreten zur Kreistagssitzung
"Was verdienen die Chefs der Kreisfirmen?" Dieser Thematik stellt sich die heutige Ausgabe der Sächsischen Zeitung (Ausgabe Dresdner & Meißner Land, S.17), und geht damit auf die Anfrage unserer Fraktionsvorsitzenden Bärbel Heym am Donnerstag im Kreistag ein. Unsere Kreistagsfraktion will künftig genauer wissen, wie die Arbeit der kommunalen Geschäftsführer (u.a. Innovationscentrum Meißen, Zentrum für Technologiestrukturentwicklung Region Riesa-Großenhain Verkehrsgesellschaft Meißen) vergütet wird. Voraussetzung ist natürlich, wie wir auch weiterhin mit ihrer Arbeit zufrieden sind.
Aber es gibt auch Anlässe, in dieser Hinsicht entschieden kritischer hinzuschauen, wie im Fall der ehemaligen Vorstände der ELBLANDKLINIKEN, die im Sommer durch den Kreistag von ihren Funktionen entbunden wurden. Kreisrat Heinz Hoffmann, seit Dezember Mitglied des Sächsischen Landtages, hat sich mit einem Brief dazu an Landrat Arndt Steinbach gewandt, um weitere Klarheit in die problematische Situation zu bringen. Er wird diesen Brief in der kommenden Woche veröffentlichen.
Dr. G. Dietmar Rode
Kreisrat
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War da noch etwas in Radebeul? Gab es da nicht 18.000 Meinungen? Für den Kreisrat etwas völlig uninteressantes?
AntwortenLöschenUnbestritten eine großartige Leistung. 18.000 Unterschriften zusammengetragen. Mit 18.000 Menschen ins Gespräch zu kommen, und sie für die Unterschrift zu gewinnen. Beachtlich. So einfach bekommt man ja auch nicht eine Unterschrift. Der Verwaltungsausschuss schmettert diese einfach ab. Was sind schon 18.000 Unterschriften. Keiner fragt: Weshalb haben sich soviel engagiert? Weshalb denn auch. Es ist doch alles in Butter. Mit den Menschen zu reden, sich mit ihnen auszutauschen? Nein, dazu gibt es keine Notwendigkeit. Bitte nicht mehr in die Schmollecke zurückziehen, so spricht die neue Stimme des Oberbürgermeister Herr Wendsche. Charakter muss man doch haben. Denn der Austausch mit der Spitzenkandidatur der CDU, dieser ist doch für die Stadt Radebeul profitabel. Wer gewinnt denn die Wahlen, die stärkste Partei. Die CDU hat doch die führende Rolle. Oder nicht? Stellt sich doch die Frage: Wäre Herr Wendsche in der CDU gewesen, dann wäre doch die Geburtenstation gesichert. Aber was denn. Kein Wunder, dass man sich zu den Stärken gesellt. Ist doch auch demokratisch. Die anderen Parteien sind klein. Mit denen kann man doch nicht gewinnen. Nein, in der Endkonsequenz passen diese sich mehr oder weinig doch auch an. Es gibt ja einige Strampler unter diesen. Aber einen so richtigen Aufschrei den gibt es doch auch nicht in den Linken. Was sind schon die Millionen von Steuermittel, die in den Domherrenhof so dir nicht mir nicht verpufft wurden. Es juckt keinen. Ja, wenn keiner etwas gewusst hat? Von anderen saumäßigen Umgang mit Steuermitteln ganz zu schweigen. Aufklärung? Was ist das? Zur Verantwortung ziehen steht hinten an. Die Kreisumlage wird es 2014 richten. Eine weitere kleine Steigerung ist doch den Kommunen des Kreises zumutbar. Die sind doch ans Sparen gewöhnt. Außerdem ist Belohnung gefragt, wer da mitmischt, weiß das wohl zu schätzen. Denn so schweigt sich alles aus. Prima Herr Wendsche, so kommen sie gut raus. Nur wie lange noch, das ist eine Frage, die schneller eine Klärung findet als man denkt. Nicht nur ich finde es sehr, sehr mies, wie man sich so verkaufen lassen kann.
Sehr geehrter Herr Jentsch,
AntwortenLöschenIhr Kommentar passt zwar nicht ganz zum Thema des Posts. Und trotzdem haben Sie mir in vielem aus dem Herzen geschrieben. Herr Wendsche wird sein Markenzeichen verlieren, nämlich überparteilich für die Interessen der Menschen seiner Stadt einzutreten. Damit hatte er Wahlergebnisse erreicht, wie sie sonst nur in der seligen DDR üblich waren. Nun schlägt er sich ruck-zuck auf die Seite CDU, um zu den aktuell Starken zu gehören. Tolle, neue Idee.
Jo Rozynski