Orientierung

Donnerstag, 30. Mai 2013

Konsequent und konstruktiv

Kreistag positionierte sich klar für die Zukunft der ELBLANDKLINIKEN

Die Lage der ELBLANDKLINIKEN ist sehr ernst. Daran gab es heute keinen Zweifel. Die Beschlussvorlage, die auf  rigorose Änderungen setzt, wurde kritisch, aber nicht kontrovers beraten. Eine überzeugende Mehrheit der Kreisräte stimmte ihr zu.

Die Absetzung der beiden Vorstände Funk und Dr. Geiger war eine personelle Voraussetzung dafür. Der Aufsichtsrat, und mit ihm der Kreistag, hatte sich viel zu lange täuschen lassen - trotz zahlreicher kritischer Signale, ernsthafter Warnungen und personeller Fluktuationen. Einigkeit herrschte aber auch dahingehend, dass jetzt eine intensive Arbeit beginnen muss, um wieder Vertrauen aufzubauen und weitere substantielle Verluste zu vermeiden. Es sind noch viele Fragen offen.

Bereits morgen wird der Aufsichtsrat erneut zusammentreten, um weitere konkrete Schritte festzulegen. Prokurist Ohi wird vorerst die Geschäfte führen. Unsere Fraktionsvorsitzende Bärbel Heym unterstrich: Das einseitig kostengesteuerte Management wurde den Anforderungen an ein kommunales Klinikum unseres Landkreises nicht gerecht. Unsere Fraktion wird sich mit aller Kraft für die erfolgreiche Fortsetzung des Konzeptes der Klinikgruppe an den vier Standorten einsetzen.

1 Kommentar:

  1. Kerstin und Andreas31. Mai 2013 um 17:22

    Danke Dietmar für die schnelle aktuelle Information. Die folgerichtige und überreife Entscheidung des Kreistages setzt die richtigen Signale für unsere Elblandkliniken. Dieser Stopp ist mehr als ein Signal. Es trifft ein Management, welches das Profitstreben und damit das Geld immer mehr zur alleinigen Messlatte des Handelns gestaltete. Auch wurde das wohltuende Signal der Hoffnung und der Erwartung für das Personal gesetzt. Die existierenden Konzepte gründlich demokratisch unter Einbeziehung des Personals zu prüfen, kann bzw. muss ein Prozess sein, indem sich in den Kliniken nun ein Klima des Vertrauens, der Achtung und der Verantwortung für das Miteinander entwickelt. Die Kritik, die unsere Fraktionsvorsitzende Bärbel Heim heute (SZ) zum wiederholten Male an der Gesundheitspolitik der Bundes- und Landesregierung ausspricht, findet die Unterstützung unserer gesamten Kreisparteiorganisation.
    Kreisvorsitzende Kerstin Lauterbach und stellv. Kreisvorsitzender Andreas Graff

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