Orientierung

Freitag, 16. November 2012

Gegen häusliche Gewalt

Aus Coswig berichtet

Dagmar Gorek
Kreisrätin       

"Die Wortlose"  Theaterstück für eine Schauspielerin

von Wilfried Happel, mit Susann Kloß, Regie: Sylvia Burza

Renate  abgestempelt als stummer Schatten ihrer selbst, als ein Mauerblümchen, nimmt die Gerechtigkeit in ihre Hände: Sie kann auch anders!
Das Martyrium ihrer Ehe mit Reinald Rommel beendet Renate als Mörderin. Jetzt beginnt das Kapitel der Aufarbeitung.
Ihr Schweigen bricht. Worte sprudeln aus ihr heraus und verwandeln sie.

Voller herzzerreißender Komik und erschütternder Tragik erzählt Renate ihre Geschichte....

Sylvia Wolf
Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Sylvia Wolf fand am Dienstag, dem 13.11.2012 anlässlich des Tages „Gegen häusliche Gewalt“ ein Treffen verschiedener Netzwerke des Landkreises Meißen in der Börse statt. Neben Erfahrungsberichten sollte das Theaterstück „Die Wortlose“ das Thema Gewalt in der Familie aufgreifen.

Grußworte sprachen der Oberbürgermeister der Stadt Coswig, Frank Neupold und der 1. Beigeordnete des Landrates, Herr Hellfritzsch. Anwesend waren Mitarbeiter des Jugendamtes, Netzwerkkoordinatoren aus Riesa, Radebeul und Meißen, die JuCo Coswig, die Amtsleiterin des Kreisordnungsamtes der Frau Korsowski, und viele andere, die sich für den Schutz der Schwachen in unserer Gesellschaft engagieren.

Drei Netzwerke berichteten über ihre Arbeit:

„Netzwerk wirksamer Hilfen für Alleinerziehende im Landkreis Meißen“
„Willkommen – Bündnis für Kinder“
„Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt“

Im persönlichen Gespräch mit Frau Korsowski habe ich erfahren, dass die Problemfelder umfangreicher werden und die vom Landkreis ausgereichten finanziellen Mittel deshalb stetig wachsen müssen. Dafür Sorge zu tragen ist ein Schwerpunkt unsere Fraktionsarbeit.

Zielstellung der Veranstaltung war es, die Aufmerksamkeit aller für das Miteinander zu fördern und die Zusammenarbeit der Akteure zu intensivieren. Eine gelungene Sache!



1 Kommentar:

  1. Liebe Sylvia,
    für Deine weitere und so wichtige Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte wünsche ich Dir viele Erfolge.
    G. Dietmar Rode

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