
Am 27. Mai 2010 hat sich das Bündnis „Zukunft & Zusammenhalt – wir sind mehr
wert" gegründet. Es wird gesellschaftlich breit getragen, unter anderem von
der Aktiven aus den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales und Arbeit, der GEW
Sachsen, der GdP Sachsen, den Jusos und deren Hochschulgruppe, der
linksjugend ['solid] und deren HochschulvertreterInnen, der KSS, dem
Landesarbeitskreis Mobile Jugendarbeit und dem Sächsischen Lehrerverband.
der Aktiven aus den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales und Arbeit, der GEW
Sachsen, der GdP Sachsen, den Jusos und deren Hochschulgruppe, der
linksjugend ['solid] und deren HochschulvertreterInnen, der KSS, dem
Landesarbeitskreis Mobile Jugendarbeit und dem Sächsischen Lehrerverband.
Schon allein die Aussicht auf Gründung des Bündnisses hat Alexander Krauß,
sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, sich dazu hinreißen lassen, das
„Bündnis als Bündnis der Besitzstandswahrer zu verunglimpfen." (siehe Pressemitteilungen vom
27. Mai 2010 von den MdLs Annekatrin Klepsch und Dietmar Pellmann)
Am 16. Juni 2010 finden ab 15 Uhr vom Carolaplatz startend zwei
Demonstrationszüge zum Sächsischen Landtag statt. Die TeilnehmerInnen aus
dem Bereich Soziales starten15 Uhr Richtung Landtag, die Teilnehmern aus dem
Bereich Bildung starten 16 Uhr. Die Studierenden geginnen mit ihrem
Protestmarsch schon 14 Uhr an der Hochschule für Technik und Wirtschaft
(HTW). Ab 17 Uhr wird auf dem Vorplatz des Landtages eine Großkundgebung
stattfinden wird, die sich gegen die geplanten, seit 20 Jahren in dem Maße
nicht dagewesenen Kürzungen im Schul- und Hochschulbereich, im Jugend- und
Sozialbereich und bei der Kultur richtet.
Durch die Kürzungen in Millionen-Höhe sind zehntausende Stellen betroffen,
zahlreiche Projekte gefährdet, deren Wegfall insbesondere Zukunft und
Bildung von hunderttausenden Kindern, Jugendlichen, SchülerInnen,
Studierenden und Benachteiligten aufs Spiel setzt.
Schon jetzt sind Schulen und Hochschulen unterfinanziert. Weitere
Streichungen gefährden nicht nur die Existenz der Beschäftigten, sondern
gefährdet ebenso die Forschung in hohem Maße.
Dazu sagen wir als LINKE Sachsen, dass Kürzungen von heute dazu führen, dass
morgen drauf gezahlt wird. Sinkende Einnahmen des Freistaates, mitverursacht
durch den Verkauf der Sachsen LB, können keine Rechtfertigung dafür sein, im
sozialen, kulturellen oder im Bildungsbereich so drastische Einsparungen
vorzunehmen. Diese Einschnitte würde Sachsen und dessen Entwicklung auf
Jahrzehnte zurückwerfen.
Gerade jetzt, vor der anstehenden Haushaltdebatte im Sächsischen Landtag,
gilt es, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und deutlich zu machen,
dass die Mehrheit der Sächsischen Bevölkerung mit den geplanten Kürzungen
der CDU/FDP-Regierung nicht einverstanden ist.
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Claudia Jobst
Jugendkoordinatorin
DIE LINKE. Landesverband Sachsen
Linksjugend ['solid] Sachsen
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