Orientierung

Sonntag, 30. Mai 2010

Linie 4 und kein Ende?



Das wäre gut! Aber immer wieder gibt es besorgte Fragen, ob die Straßenbahnlinie 4 über Radebeul und Coswig bis Weinböhla auch für die Zukunft weiter geführt wird. Sie wurde u.a. unserem Kreisrat Heinz Hoffmann in der Beratung der LINKEN in Coswig letzte Woche gestellt.

Georg Sämmang, unser Vertreter im Technischen Ausschuss, berichtete, dass die Diskussion dazu weiter im Gange ist. Im Ausschuss werden am 01.06. 2010 die Eckpunkte zu den Verkehrs- und Investitionsverträgen für die Straßenbahnlinie 4 ab 2011 beraten, um danach die Verwaltung zu beauftragen, die entsprechenden Verträge zu verhandeln und dem Kreistag zur Beschlussfassung vorzulegen.

Bereits 2002 wurde die Entscheidung für den Erhalt der Linie 4 mit dem Blick bis 2022 getroffen. Dabei kommt es vor allem auf den solidarischen Verbund des Landkreises und der beteiligten Kommunen Radebeul, Coswig und Weinböhla sowie auf die Förderung durch den Freistaat an. In Anbetracht der finanziellen Probleme im Landkreis und im Freistaat ist die Entscheidung heute natürlich nicht einfacher geworden. Vor allem aus Regionen des Kreises, die keinen direkten Nutzen an der Straßenbahn haben, gab und gibt es immer wieder Skepsis. Die Kreistagsfraktion der LINKEN wird sich jedoch nach wie vor für den Erhalt einsetzen. Und unsere guten Gründe dafür sind unverändert.


Foto: Rode, 30.05.10



2 Kommentare:

  1. Zur Skepsis aus den Gemeinden ohne Straßenbahn möchte ich darauf hinweisen, daß man die Kostenrechnung für die dort fahrenden Busse nicht ohne Kostenanteil für die Erhaltung Straßen machen dürfte - zumindest der Kreisstraßen.
    Dann wird wohl der ÖPNV außerhalb der Schienen plötzlich nicht mehr so "preiswert" erscheinen. Dresden jedenfalls hat sich "mit Hilfe" eines von der PDS Mitte der 90er Jahre durchgeführten Bürgerbegehrens sehr schnell und sehr wirkungsvoll für Ausbau statt Rückbau des Straßenbahnnetzes entschieden - und es nicht bereut. Steigende Fahrgastzahlen bestätigen das.

    Aber so ist das eben: Was der Bauer nicht kennt ... - studiert er fleißig in der Bibliothek. Wie könnte es auch anders sein ;-)

    AntwortenLöschen
  2. Der Erhalt steht für mich außer Frage. Es gibt keine umweltfreundlichere und preiswertere Alternative zur die Linie 4.

    AntwortenLöschen

Kommentare sind das Salz in unserer Suppe.