
"Beschäftigte und ver.di kämpfen zu Recht für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen bei Schlecker.", erklärt die Kreisvorsitzende der LINKEN Meißen, Kerstin Lauterbach. Der Kreisverband solidarisiert sich mit den Mitarbeitern in über 30 Schlecker-Filialen des Landkreises.
"Erpressung und Lohndrückerei sind bei Schlecker zur Methode geworden. In einer besonders perfiden Form wollte der Konzern seine Beschäftigten in Leiharbeit oder Arbeitslosigkeit drängen. Der breite entschiedene Protest vieler hat Schlecker zurückrudern lassen. Trotzdem werden weiter die Filialen geschlossen. Offen ist, ob die bestehenden Leiharbeiter und von Entlassung bedrohten Verkäuferinnen in den neuen XL-Filialen künftig zu den alten Bedingungen weiter beschäftigt werden. Dafür macht DIE LINKE. Druck und unterstützt die Beschäftigten."
Rot-Grüne und schwarz-gelbe Arbeitsmarktpolitik haben auch im Landkreis Meißen zu einem rasanten Anstieg prekärer Arbeitsverhältnisse geführt. Im September 2009 gab es im Landkreis Meißen 21.395 Hartz IV Empfänger, davon sind 6757 Aufstocker (36,1 %) also Menschen, die trotz Arbeit Hartz IV beziehen. Dieser Entwicklung muss unbedingt Einhalt geboten werden, so Kerstin Lauterbach.
"Um Lohndrückerei wie bei Schlecker zukünftig zu verhindern bleibt DIE LINKE dabei: Leiharbeit muss wieder scharf begrenzt, gleich bezahlt und zusätzlich mit einem Flexibilitätszuschlag vergütet werden. Außerdem benötigen wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, der in den nächsten Jahren auf 10 Euro steigt."
Harald Kühne, Großenhain
Foto (Rode): Kerstin Lauterbach beim Wahlkampf in Meißen
Ich dachte, das hier sei ein Blog der Fraktion im Kreistag. Hätte da nicht die Fraktion was zu Schlecker und Leiharbeit zu sagen? Oder kommen die Abgeordneten an Daten vom Landratsamt (Arbeitsamt, Arge)zu schlecht ran, daß die Kreisvorsitzende alleine losmacht? Wir haben hier in Strehla auch einen Schlecker, auf der Lindenstraße. (Also, ich möchte da nicht arbeiten.) Das nur als Tipp, falls die Fraktion nicht weiß, wo sie suchen soll.
AntwortenLöschenDas wäre mal etwas Bürgernähe, sich das anzuschauen, mit der Verkäuferin zu reden - und sie anschließend unterstützen, wenn sie daraufhin gefeuert wird - wegen Diebstahls eines benutzten Kaugummis vermutlich. Denn wegen Gesprächen mit linken Abgeordneten über "Betriebsgeheimnisse" wird natürlich niemand gefeuert.
Alles so traurig
meint
der Nix vom Nixstein
(Strehle)