Orientierung

Montag, 30. November 2009

Trauer um Gisela Leuthold

Heutemorgen ist Gisela Leuthold im Alter von 73 Jahren verstorben.

Die Dozentin für Wirtschaftswissenschaften war über viele Jahre Stadträtin in Radebeul und Kreisrätin. Vor allem als Vorsitzende der Kreistagsfraktion der PDS/der LINKEN in Meißen hat sie durch ihre couragierte und konstruktive Art wichtige Einflüsse auf die Kommunalpolitik ausgeübt. Einen besonderen Namen machte sie sich beim Bürgerbegehren gegen die Privatisierung der Kreiskrankenhäuser und im Volksentscheid zur Sparkassenpolitik. Dafür war sie über Parteigrenzen hinweg geachtet.

Vielen Dank, Gisela.

5 Kommentare:

  1. Gisela Leuthold war weithin als überaus energische Person bekannt. Um so mehr muß man den Hut vor ihr ziehen, als sie selbst die Achtung jener erwarb, denen sie so oft unbequem geworden ist. Ein früherer Kreis-Politiker berichtete mir einst voller Zorn - aber auch Stolz und Achtung - wie energisch Gisela Leuthold ihn und andere zur Erfüllung anstehender Aufgaben regelrecht "angetrieben" hat. Sie war ein Motor - mehr braucht man wohl nicht zu sagen. Aber dem Nachwuchs von ihr zu erzählen - das sollte uns - und vor allem ihr - eine Ehre sein.

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  2. Mit tiefer Bestürzung habe ich vom Tode Gisela´s erfahren. Ohne Zweifel hat Sie während Ihrer Arbeit als Fraktionsvorsitzende eine sehr gute Arbeit geleistet. Ihre Sachkunde und ihre Parteilichkeit für die sozial Schwachen wurde selbst von ihren politischen Gegnern anerkannt.

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  3. Die Beerdigung von Gisela findet am 15.12. um 14.00 Uhr in Radebeul-Zitzschewig statt.

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  4. Ich habe eine Rezension von Gisela Leuthold zu Sarah Wagenknechts neuem Buch vom 12.10. dieses Jahres gefunden:
    http://portal.dielinke-in-sachsen.de/radebeul.asp?mid=228&uid=352&iid=1145

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  5. Die folgende E-Mail kam vom Kreisvorstand der LINKEN Meißen:

    Liebe Genossinnen und Genossen,

    Euch hat gewiss die traurige Nachricht erreicht, dass unsere Genossin Gisela Leuthold verstorben ist. Wer kennt nicht unsere Gisela. Eine tapfere und mutige Frau, die nicht nur offen aussprach, was ihr missfiel. Sie stemmte
    sich gegen das Unrecht, was sozial Schwachen widerfuhr. Mit machbaren Vorschlägen hielt sie gegen und mobilisierte die Partei. Dass sie sich dabei an die Spitze der Bewegung mit ihren lieben Ehemann Siegfried stellte, war für sie und auch für uns selbstverständlich. Sie wird uns fehlen. Wir vergessen unsere Gisela nicht. Sie lebt in unserem Kampf für soziale Gerechtigkeit.

    Andreas Graff

    Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung findet am 15. Dezember um 14.00 Uhr
    auf dem Friedhof Radebeul Zitzschewig statt.



    Die folgende Traueranzeige wird morgen oder Dienstag in der SZ erscheinen.



    Auch unser Landesvorstand wird eine Traueranzeige in das ND und die

    Landtagsfraktion in die SZ veröffentlichen.

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