
Am kommenden Sonnabend findet der Kreisparteitag der LINKEN in Radebeul statt (10:00-15:00). Es wird vor allem darum gehen, nach den anstrengenden Wahljahren weiterhin den Blick auf die gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben zu konzentrieren und dafür eine neue Führungsspitze des Kreisverbandes zu wählen. Besonders wichtig sind dabei die Anforderungen an die Kommunalpolitik in einer Zeit finanzkapitalistischer Misswirtschaft und weltweiter Krise, deren Folgen immer mehr „nach unten“ durchzuschlagen drohen.
Mit dem Tagungsort „DDR-Museum Zeitreise“ soll nicht zuletzt auf sozialpolitische Probleme aufmerksam gemacht werden. „In Zeiten eines zu erwartenden sozialen Kahlschlages unter Schwarz-Gelb ist es sicher nicht verkehrt, sich auch an einige Dinge in der DDR zu erinnern, ohne gleich in Nostalgie zu verfallen.“, merkte dazu der Geschäftsführer des Kreisverbandes Harald Kühn aus Großenhain an.
Sicher will keiner die DDR wiederhaben - die ist Geschichte. Die LINKE muss sich immer wieder den Vorwurf überzogener DDR-Freundlichkeit gefallen lassen. Das krasse Gegenstück dazu ist die offensichtlich überzogene DDR-Feindlichkeit vieler Medienberichterstatter und Verantwortungsträger anderer Parteien. Das „gut/böse“-Denkmuster relativiert sich, wenn die wohl in der Mitte liegende Wahrheit auch tatsächlich in der Mitte gesucht wird.
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