Hier anklicken.
"Da entsteht etwas Neues und Grosses". Die deutsche Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht will Linke, Grüne, Parteilose und Arme in einer Sammlungsbewegung mobilisieren. In: Neue Zürcher Zeitung. 16. Juni 2018, S. 7
In diesem Interview, das Marc Felix Serrao mit ihr in Berlin führte, sagte sie u.a.:
"Wir sind weit gekommen und haben sehr interessante Mitstreiter... Wir wollen eine starke Bewegung aufbauen... Wir fangen als digitale Plattform an, auf der sich jeder als Untertsützer eintragen kann. Unsere Positionen werden wir dann auf allen Ebenen präsentieren..."Sie argumentiert hier aber auch zu aktuellen Fragen, was leider manche bisher zu wenig konstruktiv aufgreifen. Nicht selten hörte ich neuerdings sogar die Meinung, sie solle sich doch endlich der Mehrheit in der Partei unterordnen. Gibt es denn wirklich eine Mehrheit gegen sie? Sind die lauthalsen Attackierer auf dem Leipziger Parteitag wirklich die Mehrheit? Ich halte das für sehr fragwürdig. Nur ein Beispiel, das in der Diskussion aufgegriffen werden sollte:
"Minderheitenschutz ist wichtig. Aber das entscheidende Thema ist der Kampf gegen ökonomische Ungleichheit. Es ist unsere Aufgabe, uns für die Verlierer der kapitalistischen Globalisierung einzusetzen, und nicht, sie zu diffamieren."
