Orientierung

Montag, 7. September 2026

Es war leicht vorauszusehen...

 ... aber schwer zu verstehen!

Aber so einfach kann die Antwort nicht sein. Die Fehler der Ewig-Machtgeilen schlagen sich genaus so wider. 

In der Ostdeutschen Allgemeinen steht heute:

"CDU-Abgeordnete aus Ekel vor der Linken zur AfD?

Es sind wohl nur Scheinangebote – wohlwissend, dass die anderen ohnehin „nein“ sagen werden. Siegmund und die AfD können daraufhin sagen: „Seht her: Das Volk hat uns mit sagenhaften 44 Prozent gewählt, aber alle anderen verweigern sich – undemokratisch, wie sie sind.“ Es ist ein Scheinangebot der Stärke, weil das kalkulierte, „Nein“ der anderen unweigerlich in eine desaströse Allparteien-Koalition mündet: von CDU hin bis zur Linken – alle gegen eine, eine gegen alle." (Matthias Hochstätter, 07.09.2026)

 


Grafik: Copilot

Allerdings hat Die Linke auch nicht gerade gwonnen. Mit 8,6% hat sie ein Manko von 2,6% bekommen, ein rundes Viertel! Wer da jubelt, liegt daneben!

Die CDU hat allerdings mehr als die Hälfte der Wähler verloren. Das ist mehr als bitter. Allerdings zitiert die Sächsische Zeitung der Oberverlierer:

"Ministerpräsident Schulze sprach am Abend von einer bitteren Niederlage und gratulierte dem Wahlsieger AfD. Zugleich warnte Schulze davor, von einem „schwarzen Tag“ für Sachsen-Anhalt zu sprechen. „Das ist Demokratie“, die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt hätten „ein Zeichen gesetzt“. (Christiane Jacke)

Das also ist Demokratie (urspünglich "Volksherrschaft"), und die darf auch mal zu Gunsten der Unguten sein. Das hatte wir doch schon mal, oder? Und dann hat sich bald gezeigt, dass es nicht zum Guten des Volkes war. Trotz und Trance zahlen sich in der Politik eben nicht aus.

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