Verschweigt die Sächsische Zeitung da etwas?
Zum 1. April steht eine Preiserhöhung für den Nahverkehr in den Landkreisen Meißen, Bautzen und Pirna an. Der Beschluss des Kreistages Meißen fiel zum Jahresende. Demzufolge wird eine Einzelfahrt in Dresden von 2,50 auf 2,70 € steigen und eine Fahrradmonatskarte für den kompletten Verbundraum von 17 auf 20 €.
Die Fraktion DIE LINKE.Meißen will die Erhöhung stoppen. Allerdings wurde in der Zeitung behauptet, dass der Beschluss damals lt. Sächsischer Zeitung einstimmig erfolgt sei. Bereits im November war der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulrich Keil der Auffassung, dass dieses ökologisch falsche Signal auch aus sozialer Sicht völlig inakzeptabel ist. https://kreistagsfraktion.dielinke-meissen.de/2021/11/antrag-gegen-tariferhoehungen-im-vvo/. Gerade Busse und Bahnen müssen nach seiner Meinung das Rückgrat der erforderlichen Verkehrswende sein. Deshalb lautete der Antrag der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Meißen:
"Gemäß §52 Absatz 4 SächsKomZG erhalten die Vertreter*innen des Landkreises Meißen die Weisung, in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberelbe gegen eine mögliche Erhöhung der Nahverkehrstarife im Verkehrsverbund Oberelbe zu stimmen."
Was ist daraus geworden? Und warum stellt die Sächsische Zeitung das nicht so dar?
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