Orientierung

Sonntag, 21. März 2021

DIE LINKE.Meißen hat sich gestern entschieden

 Der Kandidat für die Bundestagswahl heißt Markus Pohle

Von G. Dietmar Rode
Markus Pohle/Foto: Rode
als Gast der Kreiswahlversammlung

Nach dem ersten Geschäftsordnungsantrag sollten ihm nur 3 Fragen mit jeweils einer Minute Länge gestellt werden. Aber das wollte die (knappe) Mehrheit der 45 Anwesenden und die 4 Gäste eben nicht. Und das machte sich dann natürlich auch bezahlt. Ein Kandidat für die Bundestagswahl muss schon etwas gründlicher befragt werden. 

Bisher lag zwar seine recht ausführliche, schriftliche Vita vor. Aber die lies natürlich eine Reife von Fragen offen: 
- zur aktuelle Lebenssituation, 
- zum noch nicht abgeschlossenen Studium, 
- zur Parteimitgliedschaft und den Erfahrungen in der Parteiarbeit, 
- zu Positionen im Programm der LINKEN und 
- zu seinen Vorhaben im Wahlkampf. 


Und da hat er sich recht tapfer geschlagen, auch wenn es keine Idealdarstellung war. Eloquent spulte er seine Narratio ab, würde ein Rhetoriker sagen, oder einfacher: wortgewandt und engagiert stellte er seine Entwicklung und seine Vorhaben dar.

Und damit hat er eine überzeugende Mehrheit der Stimmen im Saal bekommen, und das ist erst einmal eine solide Verpflichtung für die nächste Zeit. Er war ohne hin der einzige Kandidat für DIE LINKE.Meißen, entgegen den anderslautenden Gerüchten in der Vorwoche. Und jetzt kann es losgehen: Wahlkampfplanung, öffentliche Kandidaten-Präsentation, Information an die Ortsverbände, Pressearbeit usw. Markus Pohle merkte dazu sehr richtig an: "Wahlkampf ist eine kollektive Kraftanstrengung."

Dr. André Hahn, MdB
Foto: Rode

Der zweite, nicht weniger wichtige Part der Wahlversammlung war die Bestimmung der Delegierten zur Landeswahlversammlung. Dort wird es am 24.04.2021 um die Aufstellung der Landesliste gehen. Und genau dazu trat Dr. André Hahn hinter das Podest, der als langjähriger Abgeordneter auf Landes- und Bundesebene und als stellvertretender Fraktionsvorsitzender in Berlin einiges in die Waagschale zu legen hatte: sachlich und überzeugend - wie wir ihn kennen.

Nicht nur um die Auszählformalitäten zu überbrücken sprachen einige Redner über ihre Aktivitäten:
- Anna Gorski als Mitglied der Landtagsfraktion,
- Ulrich Keil als Mitglied der Kreistagsfraktion,
- Tilo Hellmann als Mitglied des Landesvorstandes, 
- Uta Knebel als Leiterin des Regionalbüros der Bundestagsgruppe Ost der LINKEN,
- Ulrich Köhler als Kreisvorstandsmitglied und Leiter der AG Öffentlichkeitsarbeit.

Der Kreisvorsitzende Erik Christopher Richter konnte leider nicht an der Beratung teilnehmen, die mit einer Stunde Planüberschreitung doch recht erfolgversprechend ausging. Daran hinderte ihn seine berufliche Verpflichtung im Kreisimpfzentrum. Aber seine Stellvertreterin Evelin  Poernyeszi war wacker in die Lücke getreten.




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