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| Ostermarsch 1960 |
Ende 2016 gab es 32 Kriege und bewaffnete Konflikte in der Welt. Die meisten Todesopfer wurden In Syrien gezählt. Die meisten Konflikte (12) tobengegenwärtig im Nahen und Mittleren Osten, gefolgt von Afrika (10) und Asien (8) sowie je 1 in Südamerika und Europa. (Studie: 2016 weltweit ein kriegerischer Konflikt weniger - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Studie-2016-weltweit-ein-kriegerischer-Konflikt-weniger-id40036842.html).
In den letzten Wochen erhöhten sich die Anzeichen, dass die Kriegsgefahr sich jederzeit weiter verschärfen kann. Durch die Kampfhandlungen im Nahen und Mittleren Osten oder die Drohgebärden aus Nordkorea sehen sich die USA veranlasst, ihre alte Weltgendarmenstrategie zu modernisieren. Der Einsatz "Mutter aller Bomben" gegen ein Rebellenzentrum in Afghanistan, Marineverbände im Mittelmeer und im Fernen Osten sowie Luftangriffe auf vermeintliche Rebellenzentren sind durch zweifelhafte "Erfolgen" gekennzeichnet. Die Großmächte spielen mit den Muskeln, aber sie scheinen nicht an dauerhaften Deeskalationen interessiert zu sein.
Deshalb sind die Friedensmärsche, die bei weitem nicht mehr die Teilnehmerzahlen früherer Jahrzehnte haben, dringender denn je. https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2017/aufrufe. Ostermärsche wurden bereits in den 50 jahren in England und seit den 60er Jahren in Deutschland veranstaltet.
Auch DIE LINKE in Sachsen will am Ostermontag ein Zeichen gegen Krieg setzen. Zum Friedensfest in der Sächsischen Schweiz werden prominente Parteipolitiker erwartet. Frieden statt Aufrüstung - so lautet die Losung. Am Bad Schandauer Bahnhof wird es 12.30 Uhr einen Bustransfer nach Gohrisch geben. Von dort wandern die Teilnehmer über den Papststein zum Kurpark, teilt das Büro von Lutz Richter (MdL DIE LINKE) mit. Ab 15 Uhr wird in Bad Schandau ein Friedensfest stattfinden. Die Wanderer werden gegen 16 Uhr dort eintreffen. Im Kurpark werden unter anderem der Linken-Bundestagsabgeordnete André Hahn sowie der Dresdner Linken-Vorstand Silvio Lang sprechen. Zudem wird Wolf Meyer von der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union erwartet. Musikalisch umrahmt wird das Friedensfest von der deutsch-tschechischen Band Grenzgänger und der Dresdner Sängerin Elisabeth Borgwardt.
Quelle: Sächsischen Zeitung, 15.04.2017
Im Kreis Meißen reagiert DIE LINKE auf die Ostermärsche ziemlich verhalten. Als kürzlich ein Friedensmarsch zu Fuß von Berlin nach Aleppo auch durch das Kreisgebiet führte, gab es, außer auf diesem Blog keine Reaktionen. Allerdings gibt es traditionelle Gedenkstätten im Landkreis wie in Zeithain, Meißen oder Coswig, die zur Mahnung gegen Krieg und Militarismus besucht werden. Und so sind im Zusammenhang mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges Gedenkveranstaltungen u.a. in Radebeul vorgesehen.

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