Vor dem Gedenk- und Mahnmal Käthe –Kollwitz-Park hatten sich Meißner mit Blumengebinden und Blumensträußen versammelt, um den Opfern der mörderischen Barbarei des Nationalismus zu gedenken. Bürgermeister Gruner erinnerte daran, der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Ausschwitz am 17. Januar 1945 vor 70 Jahren, wurde vom damaligen Bundespräsidenten Herman Herzog 1996, zum Tag des Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus bestimmt. Es gehöre zur Erinnerungskultur unseres Rechtsstaates niemals zu vergessen, wie in der Zeit des Nationalsozialismus Menschen aus rassistischen und nationalistischen Gründen, sowie wegen ihrer religiösen oder politischen Überzeugungen verfolgt, gefoltert und ermordet worden.
![]() |
| Bürgermeister Gruner und Hauptamtsleiter Banowski im Gespräch mit Stadträten (von rechts nach links) Foto: Graff |
Von den Teilnehmern war zu vernehmen, niemals die Erfahrung zu vergessen: Unser Gedenken schließt die Mahnung ein, mit Achtung und des Schutzes der Würde der Menschen den noch vorhandenen Rassismus zurück zuweisen. In der anschließenden Andacht in der Nikolai Kirche verwies Pfarrer Oehler auch auf die Kraft des Glaubens für Frieden, Völkerverständigung und Solidarität tätig zu sein. In bewegten Worten schilderte er grausame Schicksale von jüdischen Menschen, die in den Todeslagern des Nationalsozialismus in Massen geschändet und barbarisch zu Tode gequält worden.
Allein in Ausschwitz wurden 1,1 Millionen Menschen, vorwiegend jüdische Kinder, Frauen und Männer fabrikmäßig ermordet. Für die heutigen und künftigen Generationen steht das Nichtvergessen, die Erinnerung und die Mahnung, dass man den Anfängen von Verletzung freiheitlich demokratischen Rechten-Menschenrechten entschieden mit Wort, friedlicher Tat und rechtsstaatlichen Mitteln entgegentreten muss. Mit dem Gedenken an die Opfer halten wir unsere demokratischen humanistischen und auch christlichen Werte lebendig.
Andreas Graff
Stadtrat DIE LINKE.Meißen
Andreas Graff
Stadtrat DIE LINKE.Meißen
.jpg)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Kommentare sind das Salz in unserer Suppe.