Orientierung

Montag, 6. Januar 2014

Meißner Stadtrat setzt Notruf ab

Andreas Graff auf dem Kreisparteitag
der LINKEN Meißen. Foto: Rode
Andreas Graff wendet sich an den Bundesinnenminister

Unter der Überschrift "Gefangen in der Notruf-Falle" schildert die heutige Sächsische Zeitung (Ausgabe Dresdner & Meißner Land, S. 13) eine ernsthafte Problematik, die dann entsteht, wenn der Polizeiruf 110 nicht funktioniert. Zwei Meißnerinnen wurden Opfer krimineller Aktionen, einer Vergewaltigung und eines Ladenüberfalls. Doch trotz ihrer extremen Notlage und Demütigung erhielten sie keine sofortige polizeiliche Hilfe. Und obwohl das bereits im Oktober des vergangenen Jahres war, gab es bisher keine Veränderungen. Das Sächsische Staatsministerium hüllt sich nach wie vor in den Mantel des Schweigens. Sparzwänge beim Personal? Organisatorische Konflikte in Stoßzeiten? Technische Probleme? Schlamperei? Egal, die Bürger müssen in Sicherheit leben. Und weil es ihm mehr als zuviel war, wandte sich Andreas Graff an den politisch Verantwortlichen Thomas de Maiziere, der immerhin in diesem Wahlkreis die meisten Wählerstimmen bekommen hat. Hoffentlich lässt er die Meißner nicht auch in der Warteschleife hängen!

G. Dietmar Rode
Kreisrat

1 Kommentar:

  1. Das hat er bereits, indem er durch sein Ministerium wissen ließ, dass für den Polizeinotruf die Länder zuständig sind. Dabei hat sich Andreas nicht an den Bundesinnenminister sondern den Abgeordneten de Maiziere gewandt.

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