Orientierung

Freitag, 27. Dezember 2013

Zur Erinnerung

Lutz Meuche - aufmerksam, kritisch, sachlich.
Kurz vor Weihnachten ist Lutz Meuche verstorben. 

Das ist ein großer Verlust für uns. Er hat für DIE LINKE im Landkreis Meißen Bleibendes geleistet, indem er die Pressearbeit unserer Kreisorganisation maßgeblich geprägt hat. Auch ich habe viel von ihm gelernt: Er war ein bedachter, geduldiger und kluger Mann. Was er sagte und schrieb hatte Grundsatz und Klarheit.

Fotos: Rode
In den letzten Monaten hatte er sichtbar unter der Krankheit zu leiden. Aber fast bis zum Schluss hielt er die redaktionellen Zügel fest in der Hand, auch wenn er es nicht mehr schaffte, im Haus für Viele(s) zur Beratung unters Dach zu kommen.

Mit seinen spezifischen Erfahrungen hat er ähnlich aktiv in die Arbeitsgruppe mediale Öffentlichkeitsarbeit [bitte anklicken] eingebracht, auch wenn er zugab, dass er so seine kleinen Probleme mit dem Internet hatte. Dafür habe ich mich so manches Mal mit ihm per Telefon ausgetauscht: über Inhalte und über die Methoden unserer gemeinsamen Arbeit.

Seine Autobiografie würde ich sehr gern lesen. Es ist wertvoll, sich an solche Menschen über den Tod hinaus zu erinnern.

G. Dietmar Rode
Leiter der AG mediale Öffentlichkeitsarbeit


Nachruf des Kreisvorstandes: Wir werden Lutz Meuche ein ehrendes Andenken bewahren

In diesen Tagen mussten wir schmerzlich erfahren, dass unser langjähriger Chefredakteur der Zeitung "DIE LINKE IM ELBLAND" Lutz Meuche nach schwerer Krankheit verstorben ist.
Lutz Meuche übernahm die Redaktion des "Elbe-Rödertalechos" von Wolfgang Meffert, der an der Wiege der PDS-Zeitung "Rödertal-Echo" stand. Nach der Kreisfusion Meißen-Riesa-Großenhain entstand aus der "Alternative" und dem "ERTE" die Zeitung: "Die Linke im Elbland". Gemeinsam mit Michaela Vogel übernahm Lutz Meuche die Chefredaktion. Mit seinem persönlichen Einsatz und seinen Artikeln prägte er wesentlich, bis es einfach nicht mehr ging, das Erscheinungsbild unserer Zeitung. In den letzten Monaten hat Lutz Meuche seine Autobiographie geschrieben. Das letzte Kapitel trägt die Überschrift: "In aller Eile". Er ahnte wohl, welchen Tribut er der heimtückischen Krankheit zahlen musste. Wir werden Lutz Meuche ein ehrendes Andenken bewahren. (H.K.)
Kerstin Lauterbach, Kreisvorsitzende
DIE LINKE Meißen

4 Kommentare:

  1. Ist das nicht merkwürdig, das der Ortsvorstand, dem der Genossen Meuche ja noch wohl näher gestanden haben müsste als dem Kreis-Blogger, noch nicht öffentlich diesen bedauerlichen Todesfall zur Kenntnis gegeben und den Verstorbenen für seine Leistungen in der Riesaer SED/PDS/DIE LINKE gewürdigt hat.
    Traurig traurig ...

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    1. Ja, traurig ist, dass jemand ohne konkrete Kenntnis der Lage versucht "draufzuhauen". Eine Kritik, die nicht an diese Stelle passt. Lutz Meuche hat dies nicht verdient.

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    2. Um was geht es denn hier? Unklare Andeutungen?! Missverständnisse?! Anonyme Beschuldigungen?! Wer Lutz Meuche kannte und achtete weiß, dass ihm genau so etwas ganz besonders zuwider war und er immer entschieden dagegen aufgetreten ist. Gerade da konnte man von ihm lernen. Ich halte solche nachträglichen Zänkereien für pietätlos und schädlich.

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  2. Andreas Graff KV DIE LINKE29. Dezember 2013 um 11:40

    Wer trauert nicht um unseren Lutz Meuche. Seine Leistungen für das Wachsen unserer Partei sind nicht nur in seinen vielen schriftlichen Arbeiten belegbar. Jeder der ihn kannte, hat seine Bescheidenheit und seine klaren Betrachtungen zum aktuellen Geschehen als einen wichtigen Beitrag für die eigene Meinungsbildung aufgenommen. Viel konnte man von Lutz lernen. Er konnte mit Geduld zuhören. Und was er alles aus den Gesprächen entnahm, war für ihn sehr wichtig. Lutz ließ es einem wissen. Das stärkte seine Ausstrahlung und Achtung. Nach dem Mund reden war im fremd. Hatte er eine andere Meinung, dann verstand er es auf eine vertrauensbildende Art einem mitzuteilen. Er gab sich große Mühe, um keinen zu verletzen. Trotzdem war er prinzipiell. Wir achten und danken seiner Familie, die ihm liebevoll in seiner schweren Krankheit begleitete. Wir teilen aufrichtig ihre tiefe Trauer und Entscheidung die Trauerfeier im engsten Kreis der Familie durchzuführen.
    Ich danke auch den drei Genossinnen und Genossen aus Riesa und Großenhain, die unseren Lutz in den schweren Stunden besuchten und ihm und der Familie beistanden.
    Andreas Graff






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