Drohende Altersarmut in Deutschland verhindern,
fordert Bernd Riexinger, Bundesvorsitzender der LINKEN
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| Bernd Riexinger auf dem Kleinen Parteitag in Dresden am 15.09.2012 Foto: http://www.marion-junge.de/blog1/?p=7433 |
Die Renten in Deutschland sind in den letzten Jahren gestiegen. Aber die Steigerung der Lebenshaltungskosten hat das wirkungslos gemacht. Die Kaufkraft der älteren Generation ist in den letzten zwölf Jahren um ein Fünftel gesunken. Das macht sich besonders in Ostdeutschland schmerzhaft bemerkbar. Im Osten sind es rd. -22% und im Westen etwa -17%. Nach Abzug der Sozialbeiträge liegen die durchschnittlichen Rentenzahlungen in den alten Bundesländern bei 1.062€ und in den neuen Bundesländern bei 1.047€. Wenn man bedenkt, dass in den nächsten Jahren zunehmend Menschen in den Ruhestand gehen werden, die nach 1990 in hohem Maße unter Arbeitslosigkeit und Dumpinglohn-Politik zu leiden hatten, ist ein weiteres Absinken der durchschnittlichen Rentenbezüge zu erwarten.
Bernd Riexinger, der Vorsitzende unserer Partei DIE LINKE, äußerte sich zu diesem Thema erneut kritisch gegenüber der Bundesregierung. Er forderte, dass die „Abwärtsspirale bei den Renten“ gestoppt wird. Ansonsten droht nach seiner Auffassung "eine Lawine der Altersarmut“, und das vor allem im Osten. Er verlangte eine schrittweise "Renteneinheit" bis 2017.
Quelle: FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/altersarmut-in-deutschland-rentner-verlieren-dramatisch-an-kaufkraft_aid_838048.html

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