Orientierung

Sonntag, 15. November 2009

Alles Gute, Kerstin!


Auf ihrem Kreisparteitag in Radebeul wählte die LINKE am 14.11.2009 die Landtagsabgeordnete Kerstin Lauterbach zur neuen Kreisvorsitzenden. Im 11-köpfigen Vorstand sind Dr. Bernd Fischer und Andreas Graff ihre beiden Stellvertreter. Auch die Kreistagsfraktion steht hinter dem Rechenschaftsbericht und den Schlussfolgerungen für die kommende Arbeit. Wir wünschen uns vor allem eine noch bessere Kooperation zwischen unseren beiden Vorständen, einen regen Informationsaustausch und eine abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der in den Wahlkämpfen 2008/2009 erklärten Schwerpunkte der sächsischen LINKEN.

2 Kommentare:

  1. Auch meine herzlichsten Glückwünsche an die neue Vorsitzende.
    Ich freue mich auf einen neue Öffentlichkeitsarbeit (über die Fraktion hinaus), die sich auch an die Öffentlichkeit wendet!
    Venceremos!

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  2. und hier ist die Information aus der heutigen Sächsischen Zeitung dazu:

    Montag, 16. November 2009
    (Sächsische Zeitung)

    Linkspartei wählt neuen Kreisvorstand

    Die neue Kreischefin Kerstin Lauterbach (49) aus Großenhain kündigt im Landkreis Aktionen gegen den Krieg in Afghanistan und Hartz IV an.
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    Kerstin Lauterbach (49)
    Frau Lauterbach, wie gut klappt denn ein Jahr nach der Fusion die Arbeit im neuen Kreisverband der Linken?

    Da gibt es aus meiner Sicht keine Probleme. Wir hatten ja zwei Fusionen – erst die aus WASG und Linkspartei, dann die beider Kreise. Da haben wir die guten Dinge übernommen und Reibungspunkte aus der Welt geschafft. Deswegen haben wir den Kreisvorstand nun auch verkleinert.

    Wie ist der Vorstand künftig besetzt?

    Wir haben statt 19 noch elf Vorstandsmitglieder. Sie werden auch anders arbeiten: Jeder kann sich ein Thema aussuchen, das er bearbeiten will, und einen eigenen Mitarbeiterstab dazu aufbauen

    Welche Themen werden den Linken wichtig sein?

    Es wird Aktionen gegen Hartz IV geben, gegen den Sanktionsparagraphen 31 im Sozialgesetzbuch II. Im Mittelpunkt steht aber auch der Kampf gegen den Krieg in Afghanistan. Genaueres zu den Themen werden wir auf einer Klausurtagung im Januar entscheiden.

    Die Linke hat die durchschnittlich ältesten Mitglieder und verliert immer mehr. Glauben Sie, dass sich der Schwund so stoppen lässt?

    Das Problem haben ja auch andere Parteien. Aber ich denke, dass wir mit offenen Diskussionen neue Mitglieder binden können.

    Welche Konsequenzen gibt es nach dem schlechten Abschneiden bei der Landtagswahl?

    Das wird vor allem auf Landesebene geklärt. Dem neuen Landesvorstand werde ich aber nicht mehr angehören, ich kann nicht alles machen. Auf Kreisebene werden wir bis zur Oberbürgermeisterwahl in Riesa klären, was wir anders machen wollen. Unsere Kandidatin wird Uta Knebel sein.

    Gespräch: Claudia Parton

    Kerstin Lauterbach sitzt seit 2006 im Landtag.

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Kommentare sind das Salz in unserer Suppe.